Nachgeholt

Hier nun also der aufgeschobene Bericht (wobei ich schon wieder fast… egal) über unseren Ausflug zum holländischen Stoffmarkt in Potsdam.

Nachdem ich mich unter Einsatz meines Lebens durch Dunkeldeutschland (befindet sich gleich neben Berlin) hinter dem wohl ältesten Autofahrer Europas. Anders kann ich mir nicht erklären, warum man in einer 50er Strecke 40 und in einer 30 Strecke sogar nur 19 fährt. Von der 70er Strecke möchte ich gar nicht schreiben. Achso: Natürlich ergab sich keine Gelegenheit diesen weltältesten Mann zu überholen… Gegenverkehr, Überhohlverbote…

Dann kam ich endlich am verabredeten Ort an und sammelte die total überfutterte Sari ein. Als geduldige Autofahrerin erfreute ich mich ihrer Gesellschaft auf der Fahrt bis zu dem Punkt, wo wir 100 Jahre an einer Baustellenampel stehen durften. Vergesst das geduldig… Ich hasse es, wenns nicht läuft und noch mehr, wenn die Leute vor mir unfähig sind. Also eigentlich bräuchte ich immer eine Straße neben der Strecke für mich allein… Andere Geschichte… Aber ablenken kann die Sari gut! 😉

Bis zu dem Zeitpunkt der Ankunft waren wir von Regen verschont geblieben, obgleich wir schon ausknobelten, wer den trendy Piratenschirm meines Sohnes im Falles eines Falles  benutzen dürfte. Und obwohl es ein Wechselbad von Sonne und Regen war, war es ein toller Ausflug mit vielen Ideen, toller Unterhaltung, noch mehr Eindrücken und dem unbändigem Wunsch die verstaubten Nähkenntnisse wieder zu beleben um unendlich viele Sachen zu nähen (verbunden mit dem Wissen, dass mir die Zeit dazu fehlen wird).

Vielleicht… Irgendwann… Mit ein bisschen Hilfe… *seufz*

Zum Schluss mussten wir dann doch noch ein bisschen flitzen. Nicht wegen dem Wetter, sondern viel mehr, weil uns die Zeit davon lief und ein bestimmter Stoff gefunden werden wollte.  Gefunden hatten wir ihn dann zwar nicht, aber wunderbare Beute hat meine Begleitung trotzdem gemacht.

Glücklicher Weise entsprach die Rückfahrt dann mehr meinem Gemüt und so waren wir recht schnell wieder in heimatlichen Gefilden. Den Schatz und die Königskinder hatte ich vor dem Ausflug bei seinen Eltern „geparkt“ und dort musste ich sie nun abholen.

Das Navi leitet mich dann so ganz anders als auf dem Hinweg und so fand ich mich, nach etlichen kleinen Schleichstraßen, auf einmal hinter drei Autos wieder. Nichts besonderes, sollte man meinen. Doch ich, als Fahranfänger, bin noch nie hinter dem Steuer auf einer Fähre mitgefahren und war recht aufgeregt. Und froh, dass ich nicht ganz vorne stand, mit einem Reifen quasi schon über dem Abgrund.

Und dann war es einfach nur ödes, schnödes Warten hinter einem anderen Auto, bis dieses wieder den Motor startete. Im Grunde nichts anderes, als 100 Jahre an einer Baustellenampel zu stehen. Aber zumindest kann ich nun eine weitere Sache auf der Liste „Der fertige Autofahrer, Dinge die man zum ersten Mal getan hat“ abhaken. 😀

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Ein Gedanke zu “Nachgeholt

  1. Man entwickelt auf so einem Markt das massive Gefühl von „Haben-Wollen“; egal ob man es braucht oder nicht. Ich musste mich auch an vielen Stellen wirklich zurückhalten und immer wieder daran erinnerin, dass zu Hause ein Riesenstapel Stoffe liegt *drop* Und ja, ich habe mich sehr bemüht eine gute und unterhaltsame Beifahrerin zu sein. Scheint gelungen zu sein. Und Deinem Sohn kannst Du dafür danken, dass sein Schirm mich gut geschützt hat ^^

Mäh mal wieder

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