Jetzt ist Schluß…

Also eigentlich bin ich ja doch  ein recht netter Mensch. Ich bin hilfsbereit, höflich, zuvorkommend… Ja doch, viele Menschen mögen mich. Aber ich bin auch recht ehrlich, stur, laut und direkt.

So wird mir nun schon seit ein paar Jahren vorgehalten, dass ich meine Meinung einer Verkäuferin kund getan habe und wenn ich unhöflich, dumme Menschen unterwegs auf ihr Fehlverhalten hinweise, darf ich mir anhören, dass man ein bisschen Angst vor mir hat, oder dass man nicht so gerne im Auto neben mir sitzen mag (weder als Fahrer, noch als Beifahrer). Wie oft wird sich aber daran erinnert, wie ich der älteren Dame geholfen habe, wildfremden Menschen Gefallen tue oder ähnliche Dinge? Nun ja, egal. Das ist der Preis, wenn man sagt was man denkt, sich für andere einsetzt oder der Gerechtigkeit ein wenig auf die Füße steigt Ich kann damit umgehen.

Worauf ich eigentlich hinaus wollte, betrifft in diesem Fall meine von Anfang an ungeliebten Nachbarn von gegenüber. Schon als ich den ersten Tag hier in der Wohnung verbrachte, durfte ich feststellen, dass vom Balkon nebenan eine grüne Rauchwolke zu uns in die Wohnung schwabberte. Ganz toll, besonders wenn es Sommer ist und man mit seinem kleinen Kind im Planschbecken auf dem Balkon sitzt. Aber auch die normalen Rauchwolken, die mir permanent in die frische Wäsche geblasen werden, sind mir von Anbeginn an ein Dorn im Auge. Trotzdem war ich immer nett, habe mich nachbarschaftlich verhalten und mich nicht beschwert.

Dann fing mich der gekläffe des Köters (so ein Teppichfloh) zu nerven und noch dies und das.Trotzdem blieb ich höflich und beschwerte mich nicht, immerhin kann ich mir gut vorstellen, dass es nicht besonders fein ist, wenn zwei trotzige Kinder in der Wohnung nebenan leben und die Mutter nicht permanent daran ist, sie zum schweigen zu bringen.

Man kann ja nicht sagen, dass sie nur schlecht sind, immerhin leihen sie uns ab und an mal ein Ei oder Zucker, haben zur Geburt der Kleinen sogar eine kleine, niedliche Aufmerksamkeit vorbei gebracht und ja, eigentlich machen sie ja auch gar nichts schlimmes außer eben da zu sein…

Dann gab es einen ganz großen Knacks, als sie sich einmal in einen Streit vom Schatz und mir einmischten, indem sie klingelten und auf die Kinder hinwiesen. Ein anderes Mal bockte die Kleine im Hausflur, als ich sie in den Wagen setzte, wo dann die Tür aufgerissen wurde und man mich fragte, ob das sein müsse und ob das Kind nicht die Schnauze halten könne.

Als nun am Wochenende zum zweiten Mal etwas verschwand, was wir vor unserer Wohnungstür zwischengeparkt hatten, war mir klar, dass es nur einen Täter geben kann. Immerhin wohnte beim ersten Mal niemand anderes hier im Haus und der Briefträger wird Nachmittags nicht in allen Häusern seiner Route gucken gehen, ob da jemand was vor der Tür stehen hat, was er brauchen könnte.

Und nun ist meine Rachezeit gekommen, da ich nun die Informationen, die ich in den letzten 2,5 Jahren gesammelt habe, ausführlich den Behörden mitteilen werde. Das gibt Ärger, das kannste aber wissen…
Und zusätzlich hatte ich einen Zettel im Flur hängen, auf dem Stand “Wenn du Arschloch endlich arbeiten gehen würdest, bräuchteste du unsere Sachen nicht zu klauen. Die Sache liegt bei der Polizei.” Nach 10 Minuten war der Zettel weg und ich bilde mir ein, niemanden die Treppe hoch oder runter gehen gehört zu haben…

Ich bin gespannt, was die Behörden sagen/tun werden…

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Mäh mal wieder

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