Vorsorgeuntersuchung

Sobald man Kinder hat, verbringt man ständig wertvolle Zeit bei irgendwelchen Ärzten und selbst wenn die Kinder gesund sind, ist man verpflichtet regelmäßig im Wartezimmer Platz zu nehmen. Ich kann von Glück reden, dass meine Kinderarztpraxis über ein tolles Team und einen wunderbaren Wartebereich verfügt. Meine Kinder sind eigentlich gerne dort und schon fast ein bisschen traurig, wenn wir wieder einmal nur 5 Minuten warten mussten.

Heute waren wir wieder dort gewesen. Der kleine Prinz hatte seine U7a und hatte sich wunderbar geschlagen. Er konnte die Farben richtig zuordnen, die Tiere richtig benennen, groß und klein sowie Junge und Mädchen unterscheiden. Das Türmchen hat er wunderbar gebaut und auch als er zwei Klötzchen abheben sollte, war das kein Problem. Emotionen von Bildern ablesen und benennen klappte toll und alles in allem war ich der Stolz in Person.

Das der kleine Prinz sprachlich noch nicht so der große Redner ist, dass wissen wir selber und sind deshalb auch schon in professionellen Händen. Aber alles noch nicht besorgniserregend, laut der Profis. Körperlich ist alles okay und so geht eben alles seine Wege.

Heute machte mir der Kinderarzt dann aber doch ein bisschen Angst, als er mir erklärte, dass mit dem linken Ohr alles Tippitoppi sei, ihm aber das rechte Ohr ein bisschen Sorgen bereiten würde.
Vor noch nicht einmal einem halben Jahr waren wir mit dem kleinen Mann bei einem HNO-Arzt gewesen, der sich auf Kinder spezialisiert hatte um Probleme mit dem Gehör ausschließen zu lassen. Und heute dann das.
Um mir ein bisschen die Angst zu nehmen, stellte der Kinderarzt die Möglichkeit in Aussicht, dass die momentane Erkältung ein Grund für die Nulllinie sein könnte.

Und nun sitze ich hier, einen Abend vor dem 3. Geburtstag meines Kindes, alles riecht hier nach Kuchen und ich kann nichts anderes, als mir Sorgen zu machen.
Vielleicht… Nein hoffentlich… Nein… Aber wenn…
Positiv denken: Die Ergebnisse waren nur wegen dem Schnupfen so schlecht und sollte es anders sein, kann ich mir immer noch den Kopf zerbrechen…

Gar nicht so einfach, so ein Mutterherz unter Kontrolle zu halten, wenn die Wörtchen “aber es könnte…” in Bezug auf das eigene Kind fallen.

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Mäh mal wieder

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