Ernährung im Wandel meiner Zeit

Ich persönlich bin ein Tütenkind, ich gebe es zu. Klar, wenn man mehrere Kinder und wenig Zeit hat, dann ist es natürlich praktisch, wenn man sich eine Tüte nimmt, das Pulver in Wasser oder Sahne einrührt, fix noch eine Beilage dazu gekocht und fertig ist das Mittagessen.

Ich persönlich finde das nicht sonderlich verwerflich und würde auch niemanden verurteilen, der auf diese Weise kocht. Nachdem ich damals ausgezogen war, entschied ich mich für einen anderen Weg. Wer jetzt denkt, dass ich vom frisch kochen spreche, der hat sich kräftig getäuscht. Die Fastfoodhersteller, Lieferservice und Billigrestaurants waren meine besten Freunde und wenn ich mal einkaufen ging, dann landeten Unmengen an Müsli, Cornflakes, Milch, Eier, Ketchup und Nudeln in meiner Einkaufstüte.

Dann fing ich meine Ausbildung an und die Qualität meiner Nahrung stieg an. Die Restaurants mussten nun keinem finanziellen, sondern einem qualitativen Anspruch erfüllen und so langsam aber sicher konnte ich mich auch fürs selber kochen begeistern. Natürlich nicht für mich selber, dafür war ich zu faul. Nein, ich lud mir Freunde zum essen ein oder  traf mich zu gemeinsamen Kochsessions. Dabei beeinflusste mich eine Freundschaft ganz besonders stark.

Seit damals gibt es bei mir keine Tüten mehr, weder für Suppen, noch für Gratins oder Soßen und schon gar nicht für Gebäcke. Habe ich festgestellt, dass es erheblich schmackhafter ist, wenn man ohne die kleinen Helfer kocht und dass es auch nicht viel länger, teurer oder aufwendiger ist.

Und trotzdem wird man, wenn man bei mir in den Vorratsschrank schauen dürfte, auch immer eine Dose Ravioli finden, denn die liebe ich. Ich gehöre auch tatsächlich der Sorte Mensch an, die das Zeug auch kalt direkt aus der Dose essen

Und warum ich euch das alles erzähle? Ich hatte heute den ersten von acht Terminen bei der Ernährungsberatung im Sportstudio… Doch dazu dann beim nächsten Mal mehr.

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Mäh mal wieder

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