Mamas Junge

Am Freitag ist es nun so weit, dem kleinen Prinzen werden die Polypen entfernt.
Bevor so ein Eingriff, der als “Routine” gilt, gemacht wird, muss betroffene Person, in unserem Fall mit dem Erziehungsberechtigten, zu einem Vorgespräch mit dem Anästhesisten.

Das haben wir dann heute in Angriff genommen, immerhin hatten wir heute durch Terminverschiebungen ein wenig Zeit und gemacht muss es ja werden.

Der Facharzt ist ein netter und sympathischer Herr, der alles gut und verständlich erklärte:
Vier Stunden vor dem Eingriff darf der kleine Mann nichts mehr essen oder trinken. Da stehe ich dann schon vor dem ersten Problem, denn das bedeutet für uns, dass er entweder gar nichts isst, oder mitten in der Nacht zum Frühstücken aufstehen muss. *seufz*

Dann wird die Betreuung für die Prinzessin kommen und sie mir für die Zeit der OP abnehmen, bis der Papa kommt und sie von ihren Pflichten entbindet. Ist es nicht toll, wenn man behaupten kann, sich keine Gedanken über so etwas machen zu müssen, weil man liebe Menschen hat, die sich bereit erklären, zu helfen?! ♥

Der nächste Punkt ist dann, dass wir eine halbe Stunde vor angesetztem Termin dort sein müssen, damit der kleine Prinz einen Beruhigungssaft nehmen kann. Nach besagter halben Stunde werden Mutter und Kind in das Umkleidezimmer gebracht, wo das Kind dann aber schon relativ eingedämmert sein sollte.

Dort wird dann die Braunüle gesetzt und das Kind voll narkotisiert von der Mutter getrennt.

Und spätestens da kommen wir zu Problem Numero zwo: die Mutter wird die folgenden ca. 15 Minuten im Aufwachraum hin- und her tigern und nervlich auf dem Zahnfleisch kriechen, bis sie ihren kleinen Menschen wieder in den Armen hält und darauf wartet, dass er wieder wach wird.

Und da haben wir dann auch endlich Problem Nummer drei: Wie wird es ihm gehen? Werde ich es schaffen, nicht zu weinen?
Eine Stunde stehen wir dann noch unter fachkundiger Beobachtung, bevor ich das Kind dann zum Auto tragen und nach Hause fahren darf.

Ach quatsch, so schlimm wird das schon alles nicht werden, aber trotzdem macht das Mutterherz sich Sorgen und trotzdem bin ich sehr froh, dass der Schatz den Dienst getauscht hat und den ganzen Nachmittag mit der kleinen Prinzessin unterwegs sein wird, damit der Kleine sich erholen kann. Und noch viel froher bin ich darüber, dass der operierende Arzt uns seine Handynummer gibt, abends noch einmal anrufen wird und am Samstag ein extra Auge auf den kleinen Mann werfen wird. Das beruhigt ungemein, ehrlich!

So, genug gejammert und Bedenken geäußert… Nun geht es mir wohler und ich kann ganz ruhig am Freitag auf die Sache zu gehen.

Danke euch ♥

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Mäh mal wieder

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