Weihnachtsgeschenke

Der Prinz und die Prinzessin haben  fast exakt 1,5 Jahre Altersunterschied. So ist es nicht verwunderlich, dass sie doch sehr viel miteinander spielen und die Interessen sich anpassen. Da der Prinz der Ältere von beiden ist, hat er natürlich einen Geschenkevorlauf von 18 Monaten plus die ca. 400 aussortierten Autos des Großcousins.

Bisher hat das die Prinzessin nicht gestört und eigentlich bin ich mir auch sicher, dass es sie auch weiterhin nicht großartig aufstoßen würde, immerhin liebt sie es mit ihrem Bruder Playmobil oder Autos zu spielen, genießt das herumhämmern auf der Werkbank und weiß schon ganz genau, wie man eine Holzeisenbahn am besten schiebt. Selbst wenn der Große in der Kita ist und sie eigentlich die Möglichkeit hätte etwas ganz eigenes zu spielen, nutzt sie meistens lieber das Lieblingsspielzeug des Bruders.

Ein Baby und einen Buggy besitzt sie dann seit letzter Weihnacht aber doch und nutzt dieses auch gerne, aber am liebsten natürlich, wenn der Bruder sich erbarmt.
Letzte Woche besuchten wir eine Familie mit einem kleinen Mädchen. Als einziges Kind und inzwischen auch 4 Jahren ist diese natürlich in Besitz vieler Babypuppen. Meine Tochter verliebte sich sofort in die BabyBorn und wollte sie nur unter größtem Protest und riesiger Krokodilstränen wieder hergeben. Es zerriss einem förmlich das Herz, als sie inständig mit Tränchen auf den Wangen immer wieder “Ditte Baby” (Bitte Baby) schniefte.

Eigentlich hatten wir für die Kinder zu Weihnachten eine riesige Playmobil- Spiellandschaft erstanden (die Sachen sind so unglaublich teuer ’ ) und hatten somit das Thema Weihnachten für uns abgehakt. Alles fein unter den schön geschmückten Tannenbaum aufstellen, abdecken und Kinderaugen leuchten sehen. So war der Plan.

Gestern kaufte ich dann im Onlineshop eine BabyBorn mit viel Zubehör für 49,50€. Natürlich musste das dem Schatz gebeichtet werden, denn von meinem Vorhaben wusste er zwar, rechnete aber mit einem Betrag von um die 20€   Tja, was soll ich sagen… *Schulter zuck* Ich rief ihn dann an, während er noch auf der Arbeit war und hoffte einfach darauf, dass die verbleibenden 4 Stunden Dienst genügten, um den Schock zu verarbeiten

Als er dann nach Hause kam, schüttelte er nur den Kopf und murmelte immer wieder “49,50″. Tja und dann kam mir DAS Argument in den Sinn:
“Wir haben gar kein Mädchenspielzeug für die arme Maus!” und *schwupp* hatte ich das Papaherz erweicht.

Man muss eben nur die richtigen Argumente finden. Nun bekommt der kleine Mann sein Playmobil und die kleine Maus ein Puppenbett mit Baby und ganz viel Schnickschnack, eben alles, was so eine Puppenmutti so brauch.

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Mäh mal wieder

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