Rock meets Classic

Wir, also ich und die Kinder,  hatten Freikarten für die Art of Dance– Aufführung “Rock meets Classic” bekommen. Und während der Schatz sich zu Hause von seinem kleinen Missgeschick erholte, fuhr ich mit den Königskindern zum Ort der Veranstaltung. Eine dreiviertel Stunde eher sollte man dort sein, um die reservierten Sitzplätze einzunehmen.

Kann sich irgendjemand vorstellen, wie nett es ist, mit zwei Kleinkindern von 1,5 Jahren und 3 Jahren ganze 45 Minuten lang gar nichts tun zu können? Es hätte vermutlich schlimmer kommen können, drum möchte ich mich gar nicht beschweren. Immerhin waren meine Tante, die Cousine und der Cousin dabei und so waren die Kinder vor der Vorstellung recht gechillt, wie man auf Neudeutsch sagt.

Was mich da jetzt genau erwarten würde, konnte ich im Ansatz erahnen und lag genauso falsch wie auch richtig. Ich dachte an ein einziges Ballettstück mit festem Kern, in welchem die Stilarten sich eventuell abwechseln/wechseln würden.

Um es vorweg zu nehmen, die Veranstaltung teilte sich in zwei Teile à 60 Minuten mit einer halbstündigen Pause dazwischen.
In den 60 Minuten zeigten große und kleine Tänzerinnen (ich bin zumindest der Meinung es seien ausschließlich Damen gewesen) zwischen 5 Jahren und ~45 Jahren ihre tänzerischen Fähigkeiten in unzusammenhängenden Stücken aus “Schwanensee”, “Arielle”, “Die Schneekönigin”, “Peter Pan”, “Grease”, “Der Nussknacker”, “Tanz der Vampire” , “Die Uhren”, “Die Schöne und das Biest”, “Burlesque” und noch so vieles mehr.

Den Kindern hat es sehr gut gefallen, obwohl ich das Gefühl hatte, dass sie von den klassischen Stücken angetaner waren, als von den modernen (Naja, bis auf das Stück, wo die 6 Harleys auf die Bühne fuhren, da waren meine Kids kaum mehr zu halten ). Ich fand es auch toll und spannend, vor allem wahrscheinlich, weil es so abwechslungsreich war.

Die Musik war toll, die Tänzerinnen jeglichen Alters wunderbar, die Kostüme waren wahre Mädchenträume und die Vorführungen klasse gelungen. Einzig der zeitliche Faktor war für beide Kinder ein kleines Problem.

Denn bereits in der Pause fingen sie an weinerlich zu werden. Immerhin hätten sie zu dem Zeitpunkt normalerweise bereits in ihren Kissen gelegen. Der zweite Teil war dann wild durchwachsen von Begeisterung und Müdigkeit und so war ich dann ganz froh, als alle 70 Tänzerinnen plus das Personal aus dem Hintergrund sich verbeugt hatten und ich mit den Kindern bereits die Garderobe “stürmen” konnte, während alle andren Zuschauer sich noch die Gratulationen durch irgendwelche wichtigen Menschen anhörten.

Als wir dann um 14:15h endlich zu Hause waren, weigerte sich noch nicht einmal der Große gegen den Mittagsschlaf (das hat schon etwas zu heißen!) und fielen zwei Stunden später als sonst dankbar in ihre Bettchen…

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Mäh mal wieder

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