Schneeanfänger

 

Vor fast genau einem Jahr, nämlich am 19.12.2011, habe ich die Führerscheinprüfung bestanden. Diese Tatsache erlaubt mir nun das führen des schwarzen Wagen vor unserer Tür. Obwohl ich dann ja im Winter die ersten Alleinfahrten, also ohne Fahrlehrer, unternommen habe, kam ich nur zwei Mal in die Verlegenheit bei frischem Schnee fahren zu müssen/dürfen. Ansonsten waren die Straßen immer fein freigeräumt und auch von den Nebenstraßen ging keinerlei Stresspotenzial aus.

Dieses Jahr hingegen sieht die ganze Sache schon ein wenig anders aus. Immer wieder fallen kleine und große Flocken vom Himmel. Und oh welch Wunder, es blieb sogar liegen.
Schon am Donnerstag hatte der Schatz nichts besseres zu tun, als mich in den Schnee hinaus zu schicken, um ihn zum Arzt zu fahren. Ein wenig aufgeregt war ich schon, doch da die Fahrbahn nciht glatt war und der Schnee sich auch mehr wie Regen verhielt, war es letzten Endes total unspektakulär.

Am Sonntag schneite es dann die ganze Nacht und den ganzen Tag, so dass wir sage und schreibe 12 cm Neuschnee hatten.Nun bleibt man ja wegen so einem bisschen Schnee nicht gleich zu Hause hinter verschlossener Tür und igelt sich ein. Nein, wir machten erst einmal einen schön kalten Familienspaziergang zum Bäcker und Nachmittags fuhren wir dann zu den Eltern vom Schatz.

Diese wohnen am Stadtrand und mehr oder minder gesehen so gut wie im Wald. Über die Stadtautobahn sind sie, theoretisch, so denn man nicht die verflixte Ausfahrt verpasst, binnen 20 Minuten bei ihnen. Am Sonntag, lag dann eben beschriebener Neuschnee und die Schneebeseitiger schienen nicht so recht hinterher zu kommen mit ihren kleinen Schneefahrzeugen. Sowohl unsere Nebenstraße, als auch die Hauptstraße lagen vollkommen bedeckt da und machten es dem ein oder anderem Autofahrer schwer, seinem Fahrzeug die richtige Richtung zu geben.

Da der Schatz ja momentan mit dem Arm im Gips liegt, durfte ich dann mit unserem Wagen die Rodelpartie wagen. Das war dann schon weitaus spannender als der kleine Ausflug am Donnerstag. Aber mit genug Abstand und einem ausgesprochen gutem Fußspitzengefühl, über das ich selber ganz erstaunt war, waren auch die glatten Hauptstraßen gar kein Problem.

Auf der Stadtautobahn musste ich dann feststellen (mal wieder), dass nicht alle Ideen vom Schatz gute Ideen sind. Dieser überredete mich nämlich, auf der vollkommen verschneiten Autobahn einen Spurwechsel zu machen “Damit du mal ein Gefühl dafür bekommst!” . Also ganz ehrlich: So was mach ich nicht noch mal. Man ist ja so schon wie auf Schienen gefahren, weil man mit dem Wagen automatisch in die bereits vorgefahrenen, mindestens 3cm tiefen, Spurrinnen fährt und das dann gar nicht so lustig ist, wenn man auf die andere Spur rutscht.

Nun ja, ohne Unfall haben wir es ja dann doch noch zu den Schwiegereltern in spe geschafft und auf dem Rückwegen am frühen Abend hatten es dann auch die Streufahrzeuge bis auf die Stadtautobahn geschafft, so dass wir über eine zwar nasse, aber nicht mehr rutschige Fahrbahn nach Hause fahren konnten (wobei die Hauptstraße dann noch immer weiß war ) .

Nun habe ich das also auch schon durch und fahre ganz selbstbewusst, wenn auch vorsichtig mit ganz viel Abstand und vorausschauend, auch auf glatter Straße.
Danke der tollen Fahrschule und dem dazugehörigem Team und ganz speziell dem weltbesten Fahrlehrer, dem ich zu verdanken habe, dass ich keinerlei Angst habe, weil ich gut vorbereitet aus der Prüfung gegangen bin!

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Mäh mal wieder

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