Sport in der Familie

Ich sag euch, man kann schon ein bisschen wehmütig werden, wenn das jüngste Kind plötzlich beschließt groß zu sein. So geschehen am 2. Januar diesen Jahres bei uns zu Hause.

Bereits im letzten Sommer war die Prinzessin der Meinung, ohne Windel sei das Leben viel leichter zu ertragen und hat sich dementsprechend regelmäßig die Windel vom Po gerissen. Nicht immer von den Erwachsenen bemerkt, wie ich dazu sagen muss. So gab es dann das ein oder andere überraschte “Huch”, wenn man das Kind auf den Arm nahm und unter dem Kleidchen nicht die vermutete Windel spürte, oder in eine kleine verräterische Pfütze im Wohnzimmer trat.

Doch nun, am Dienstag, duldete gnädige Dame keinen Aufschub mehr, Winter hin oder her, die Windel muss weg. Nun ist das aber gar nicht so einfach, wie man vermuten möchte, denn so eine kleine Dame mit eigenem Kopf lässt es sich mal so gar nicht gefallen, wenn Mama oder Papa versuchen die Sache ein wenig in die Länge zu ziehen und sei es nur, um Vorbereitungen zu treffen.

Nun wird unsere Maus ja schon erst im April 2 Jahre und so haben wir nicht damit gerechnet uns JETZT schon mit der Unterwäscheproblematik beschäftigen zu müssen Das heißt, dass die Maus bis zu diesem Zeitpunkt noch wie es sich gehört in Bodys gesteckt wurde. Zum einen sind sie praktisch weil 2 in 1 und zum anderen verrutschen sie nicht und man kann sich sicher sein, dass der kleine Kinderrumpf nicht kalt werden kann.
Aber wisst ihr, wie unglaublich unpraktisch die Dinger sind, wenn das Kind plötzlich keine Windeln mehr akzeptiert?! Bis man die 3 Knöpfe auf hat und auf der Schulter wieder zu hat (damit die Enden nicht in der Toilette bammeln) kann es bereits zu spät sein.

Also fuhren wir dann mal ganz spontan den ersten Satz Mädchenunterwäsche einkaufen. Nun wollten wir ganz schlau sein und kauften zusätzlich nur solche Schlupfwindel. Eine Mischung aus Schlüppi und Windel. Hat sie sich auch anziehen lassen. Genau 3 Mal und dann war sie auch die leid.

Und wie ich nun auf das Wort “Sport” im Titel komme? Naja, seit Dienstag rennen sowohl ich, als auch der Schatz alle 5 Minuten mit der Maus zur Toilette, weil sie lautstark ein “PIPI” ankündigt und keine Ruhe gibt, bis sich jemand bewegt. Das passiert in der Regel natürlich recht schnell, immerhin weiß man als Erwachsener ja nicht, wann es wirklich Not tut.

Heute morgen in der Krabbelgruppe konnte ich diese Toilettengänge dann ganz unverblümt an die Familienpflegerin in Ausbildung abgeben   Allerdings kam ich auch erst nach 10 maligem Aufspringen und los sausen auf diese tolle Idee. Immerhin gibt die Kleine sich ja Mühe um wenigstens auch bei jeder Sitzung ein Ergebnis zu präsentieren. Und seien es auch nur 4 Tröpfchen.

Trotzdem… Wir sind stolz, denn in den letzten zwei Tagen gab es gerade mal zwei Unfälle. Ein guter Schnitt, wenn man bisherige Trainingszeit und Alter der Sportlerin in Betracht zieht

Sie werden viel zu schnell groß… Gott sei Dank

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Mäh mal wieder

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