Der Ärger mit den Grannys

Ich werd verrückt.

Am Freitag brachte Sari mir zwei Bücher für meine Grannys mit. Zwei wahrscheinlich ganz  tolle Bücher… Genau wissen tu ich es noch nicht, denn bei dem einen Buch habe ich nur kurz überflogen und das andere Buch, aus dem ich mir ein Granny heraus gesucht habe, handelt es sich um ein englisches…. Und das treibt mich gerade in den Wahnsinn…

Prinzipiell sollte das Ganze kein großes Problem darstellen und die ersten 3 Runden haben, nach kurzen Anfangsproblemen dann auch ganz gut geklappt. Im Internet kursieren ja so unendlich viele Übersetzungshilfe, dass man annehmen sollte, dass es ein Klacks ist, wenn man sich eine Anleitung übersetzen möchte.

Doch da geht es ja schon los. Hat man da nun eine englische, oder eine amerikanische Anleitung vor der Nase? Und woran erkannt man das? Englisch ist englisch, so dachte ich, denn auch wenn ich weiß, dass die Briten und die Amis unterschiedliche Bezeichnungen haben, so habe ich das bis Dato immer mit den deutschen Dialekten verglichen. Wenn so ein Bayer, Sachse, Berliner oder Hanseat  richtig dialektet, dann versteht ihn der ein oder andere auch nicht mehr

Wenn man dann aber auf amerikanisch häkelt und es aber britisch ist, dann brauch man sich gar nicht wundern, dass irgendwie das ganze Muster nciht hinhaut. So habe ich mir sagen lassen und nachdem ich mir die Übersetzungshilfen genauer angeschaut habe, kann ich mir das gut vorstellen.

Nun bin ich ja nicht ganz so doll auf den Kopf gefallen und weiß, dass in fast allen Handarbeitsbüchern irgendwo die Grundbegriffe erklärt werden, so dass sich das im Prinzip jeder selber beibringen kann. So auch in diesem Buch, sogar mit Bildern. Und damit ging der Ärger dann so richtig los. Die Grundmaschen habe ich alle erkannt und konnte sie mir dann auch übersetzen (schriftlich auf einem Blatt fixiert, zum schnelleren nachsehen). Alle, bis auf diese eine. Ausgesehen hat sie wie eine mir vertraute Masche, aber bei genauerem studieren der Anleitung, verwirrte sie mich mehr und mehr und alle, die ich um Hilfe bat, verstanden mein Problem nicht.

Es war zum Haare raufen. Nun kann ich solche Sachen dann aber nciht einfach hinlegen und mich abreagieren. Ich MUSS es dann wissen (so ähnlich, wie wenn einem ein Wort/Name nicht einfällt und man Stunden lang grübelt, obwohl man weiß, dass es keinen Sinn hat ) und so fotografierte ich die Seite ab und fragte in 8 Foren, ob mir jemand helfen könnte. Immer gab es die selbe, nicht befriedigende Antwort, bis ich die Leute darauf hinwies, wo mein Problem lag und dann war erst einmal Ruhe.

Ausprobieren half leider auch nicht, denn trotz mehrmaliger Versuche wurde ich nicht schlau aus dieser Masche und dann, quasi kurz vor Glatze und Nervenzusammenbruch kam die Rettung durch Facebook. Die Dame hatte mein Problem erkannt und klärte mich über die Lösung auf und da, endlich, platzte dann der Knoten!

Dann konnte ich endlich weiter häkeln, so ganz ohne Blockaden und Probleme. Herrlich! Und was soll ich sagen? Das Granny sah am Ende sogar dem aus der Abbildung verdammt ähnlich!

Inzwischen habe ich auch mein zweites englisches Granny gehäkelt und bin so eingefuchst, dass ich gar nicht mehr auf meinen Spicker zu schauen brauch, gut für jemanden, der sich anfänglich so dämlich angestellt hat, oder?!

13 Grannys habe ich nun fertig und habe beschlossen, dass ich dieses Buch auch kaufen (oder vielleicht spendiert es mir ja der Schatz zum Geburtstag?!)  MUSS. Denn selbst wenn ich die Decke dann irgendwann mal fertig habe, bezweifle ich, dass ich von diesen verdammten kleinen Patches loskommen werde

 

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Mäh mal wieder

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