Wie es sein sollte und wie es war

Weihnachten steht vor der Tür und man arbeitet voller Vorfreude auf den bevorstehenden Urlaub hin. Alles soll gemütlich und besinnlich sein. Man möchte sich erholen, die Zeit mit den Kindern genießen und in einer perfekten Welt läuft irgendwie alles wie von selbst…
Direkt nach Weihnachten war uns dieses Jahr aber leider nicht, muss ich an dieser Stelle gestehen. Denn durch den bevorstehenden Umzug und die damit verbundenen Arbeiten, waren wir Erwachsene mit doofen Erwachsenendingen beschäftigt und haben vor lauter Arbeit und Bauarbeiten es nicht geschafft ein wenig Weihnachtsstimmung zu kreieren. Da waren die Adventskalender und der Kranz vermutlich nur ein schwacher Trost.
Zum Glück gibt es aber liebe Menschen, die unsere Kinder zum Plätzchen  backen einladen (dank an dieser Stelle an die Fischgroßeltern und Frau Dadedin).
Zwei Tage vor offiziellem Urlaubsbeginn musste ich dann schon zu Hause bleiben, da der  Prinz sich eine Mittelohrentzündung angelacht hatte. Alles Negative hat ja aber irgendwo auch seine guten Seiten und so packte ich dann einen Teil der Weinachtsdeko immerhin noch 5 Tage vor Heiligabend aus. Der Schatz lief dann auch sogleich in den Garten, wo er unter Einsatz seines Lebens das gefährliche Nadelgehölz ausbuddelte und in die Wohnung trug. Den spitzen Nadeln zum Trotz  schmückten wir es und so kam dann doch noch ein wenig Weihnachtsstimmung im Hause Schokoschaf auf.
Den Heiligabend genossen wir gemeinsam mit unseren Kindern bei den Schwiegereltern und ließen und am ersten Feiertag dann lecker im eigenen Ställchen vom schokoschafschen Papa mit Weihnachtsgans, Klößen und selbstgemachtem Rotkohl verwöhnen. Während der Prinz die Feiertage bereits wieder genesen war, fing, nun wie bereits berichtet, die Prinzessin zu kränkeln an.
Und kaum dass die Feiertage rum waren, hieß es wieder Baustelle, Umzugsvorbereitungen und (natürlich) Krankenpflege.
Nein, nein, so stellt man sich das nicht vor, wenn man an Weihnachtsurlaub denkt… Und während ich mich auf Arbeit ein klein wenig erholen darf, behütet der Schatz das noch immer kranke Kind (und den Bruder, da die Kita erst am Montag wieder öffnet) auf der Baustelle, da wir nun im Endspurt liegen und die Sache noch diesen Monat abgeschlossen sein soll. Lange genug haben wir ja jetzt auch warten müssen, doch dazu ein anderes Mal mehr…
Die Pause ist jetzt auch zu Ende und ich geh dann mal zurück zu den Kollegen, die sich mit unseren 7 Ferienkindern „rumärgern“.

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4 Gedanken zu “Wie es sein sollte und wie es war

  1. Ach Süße und jedes Mal frage ich, was du im Vorleben für Karma-Punkte gesammelt haben musst. Ich hoffe, wir konnten Dir dennoch deinen Jahreswechsel etwas angenehm gestalten. Drück Dich!

  2. ich freue mich, dass es hier wieder etwas zu lesen gibt, auch wenn es nun nicht gerade sehr positiv ist. aber irgendwie klingt das ganz wie bei uns. die uni hat dafür gesorgt, dass wir nicht mal einen kranz aufgestellt haben. es gab vier rote kerzen auf einer untertasse. einen baum hatten wir auch nicht, weil dafür die wohnung zu klein ist. aber immerhin hatte unser großer eine lichterkette am fenster!
    die weihnachtsfeiertage habe ich dann alleine mit baby über meinen büchern und ohne meine männer verbracht – juhu!
    ich sag mir immer, ab jetzt geht es nur noch bergauf.

    und hey, ihr zieht um! mal abgesehen von der vor- (und meistens auch nach-)arbeit ist das doch was echt tolles 🙂

    • Ach naja, so schlimm ist es ja auch gar nicht, es fühlt sich Nr immer gerade in der Situation schlimm an, im Nachhinein betrachtet geht es eigentlich.
      Im nächsten Jahr, so hab ich dem Prinzen versprochen, gibt es den ganzen Dekoschnicschnack ab dem ersten Advent.
      Und bei euch ist es ja auch theoretisch absehbar. Tschakka! Auf ein gemütliches Weihnachten 2014 🙂

Mäh mal wieder

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