Sommerloch closed

Der Sommer ist hiermit offiziell beendet. Zumindest für mich. Heiße Tage, Sommerferien und meinen Sommerurlaub habe ich hinter mich gebracht und endlich weicht auch die Schreibblockade, oder nennen wir es lieber fehlende Motivation.

Wir, also die Familie Schokoschaf, hatten wunderbare Tage. Viele haben es ja entweder miterlebt, oder doch zumindest auf Facebook gelesen, wie wir die Zeit genutzt haben. Weil es aber doch schon so war und ich noch an den Ferienportfolios der Kinder arbeite, erzähle ich euch hier einfach noch einmal, was so los war, damit ich später nicht gar die Hälfte vergesse 😉 :

Mehrere Male besuchten wir  den T.U.R.M. und genossen das wetterfreie Nass, einmal sogar in Begleitung lieber Menschen. Aufgrund der Ferien war es beim letzten Mal leider ein bisschen zu voll für meinen Geschmack, so dass wir einstimmig entschieden, demnächst nur wieder außerhalb, und am besten unter der Woche zu gehen.
Die Kinder hatten sich etwas mit Tieren gewünscht und da wir im Zoo schon so gut wie jeden Schleichweg kennen (hatten ja schließlich zwei Jahre hinter einander die Jahreskarte und haben die voll ausgenutzt), hatten wir uns dieses Mal für den Tierpark entschieden, wo wir noch NIE, weder zusammen, noch getrennt, waren. Herrlich!
Der Schatz hatte sich bereit erklärt mit den Kindern ins Kino zu gehen und den lang erwarteten Film „Drachen zähmen leicht gemacht 2“ anzusehen. Dabei kam ihm der Regen an diesem Tag gar nicht so ungelegen.
Eine Woche lang waren die Kinder (der Schatz und ich arbeitsbedingt im Wechsel) mit viel Freude und Aktionen auf einem Zeltplatz in der näheren Umgebung und erfreuten sich dort an Ritterspielen, Kanufahrten, Freundschaftsarmbändern, einer Nachtwanderung, dem Zelten an sich, Spielen mit Altersgenossen und natürlich ganz viel Natur.
Natur ist ein gutes Stichwort: einige Male hatten wir den Bienenopa in seinem Außendomizil besucht, waren auf längeren Spaziergängen unterwegs, erforschten einen Kletterwald  auf dem Zwergenparcours (sehr zu empfehlen!), und erkundetet die eine oder andere Ecke im Harz.
Eine Woche durften wir nämlich im Harz verbringen, wo wir netter Weise eine Wohnmöglichkeit „gesonsert“ bekommen hatten. Im Harz ging es dann weiter mit Natur, Natur und Natur. Natürlich nicht ausschließlich, wir schauten uns das nette Städtchen Wernigerode mal genauer an und  schnabulierten dort das ein oder andere Leckerchen. Wir  waren in Thale gewesen, wo wir mit der Kabinengondel zum Hexentanzplatz fuhren (mit Glasboden, huiuiuiuiui) und von dort dann zur Sommerrodelbahn spazierten. Natürlich fuhren wir auch mit dieser, ist ja wohl ganz klar, oder?! Auch ein sehr schönes Spaßbad haben wir im Harz finden können, wo mich der Schatz mit einer kleinen List dazu bewegte in die Sauna zu gehen (die machen einen Eiskaffeeaufguss und wenn du den durchgehalten hast, bekommst du danach auch einen) und ich die Freude am saunieren entdeckte.
Zu guter Letzt besuchten wir noch die Pyrotalia hier bei uns in der Gegend, weil die Kinder es im letzten Jahr schon geliebt haben und gestern dann mit lieben Menschen „Karls„.

Das war unser „Sommer“programm und ich muss sagen, ich war dann ehrlich froh, als die Ferien vorbei waren und ich dem Freizeit“stress“ den Rücken kehren konnte. Zu malen es ja nicht nur die ganzen Ausflüge waren, sondern auch Besuche von Freunden (z.B. zum racletieren) und Großeltern. Natürlich war es immer schön und toll, aber eben auch ein wenig „stressig“ (mal gespannt, wer sich darüber jetzt mockiert ^^).

Unser großer Kombi, der mich sicher und (fast) immer zuverlässig durch die Probezeit gebracht hatte, musste einem anderen, größerem, modernerem Wagen weichen. Ich mochte ihn am Ende nicht mehr so leiden, immerhin hat er mich einige Male sehr verärgert, dennoch war es ein komisches Gefühl, als der Käufer kam und ihn mitnahm.

Voller guten Dinge habe ich mir ein neues Rad gekauft, im vollen Wissen, dass es nun keine Ausrede für mangelnde Bewegung mehr gibt -.-‚ Ich habe mir fest vorgenommen (am Anfang) einmal die Woche mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Knappe 8 Kilometer sollten ja nun wirklich kein Ding sein. *hüstel*

Und noch eine letzte Info, bevor ich mich für heute verabschiede: Ich habe letzten Montag die theoretische Motorradfahrprüfung ohne Fehler bestanden, ab morgen geht es mit den praktischen Übungen los.

Erschlagen von all den Infos? Na dann mach ich mich mal weg für heute, ich bin vom ersten Arbeitstag nämlich auch platt 😉

SheepyWeekly [07/2014]

SheepyWeek: Die Woche war sehr ruhig und geprägt vom täglichen Wahnsinn.
Die Kinder blieben zum Glück dann auch gesund, so dass ich mich am Montag und Dienstag noch ein wneig erholen und für die Arbeit wappnen konnte, denn dort ging ich ab Mitwoch wieder hin. Zum Glück, wie ich noch einmal betonen möchte.
Am Freitag wurde ich dann zur Strohwitwe, als der Mann zu einer Familienfeier in den Harz fuhr und ich, bedingt durch die Arbeit und mein vorheriges Fehlen, nicht teilnehmen konnte. Schau ich mir das Spektakel dann eben im TV an 😉
So hatte ich zumindest den Freitag nach der Arbeit (naja… Arbeit… Mehr FoBi zum Thema „Konfrontative Pädagogik“ ) Zeit und Muße, um mit den Kindern auf Kostümjagd zu gehen. Wie einige schon gesehen haben, wird der Prinz als edler Ritter und die Prinzessin als Bienchen die Kita rocken.
Am Samstag war der Spuk dann auch schon wieder vorbei und der Schatz war wieder zu Hause. Gerade pünktlich, um mir den Sonntag für ein Waldshooting frei zu schaufeln. Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Ich habe geshootet und die Freundin hat mit der Kamera gespielt. Drum gebeten hatte sie mich, weil sie für ein Mittelalterfest in Island Bewerbungsbilder brauch. Da machte auch der kleine Schauer nichts aus. Dann schon eher die Leute, wenn sich das Model in freier Wildbahn umzog 😉
SheepyTop: Mal wieder mit der Kamera umherstreifen und unbewegte Bilder machen können. Der Valentinstag, den ich zwar allein mit Kindern verbracht habe, dafür aber ein Trostpflaster bekam. Und natürlich die Tatsache, dass es mir wieder so gut geht, dass ich wieder zur Arbeit kann.
SheepyFlop: Der Schatz war weg und so musst eich meine romantischen Ravioli alà Dose alleine vor dem TV mümmeln. Ich war die Woche über so müde, dass es mcih teilweise gegen 20h schon ins Bett gezogen hat. Deshalb auch der verspätete Post…
Mäh der Woche: „Stell dich gerade hin, Hände runter und sieh mir in die Augen“ –> Grundsatz der FoBi, herrlich vom Kollegen Herr Quatschkopf interpretiert. 

SheepyWeekly [06/2014]


SheepyWeek:
Endlich zeichnete sich diese Woche Besserung ab und so kann ich voller Freude verkünden, dass ich kaum noch die Schmerztabletten nehmen muss, die mir inzwischen schon Kopfschmerzen bereitet hatten, wenn die Wirkung nachließ (Gewöhnung und so). Der Bewegungsapperat ist auch kaum noch blockiert, so dass ich nur noch in der Drehung aus der Wirbelsäule heraus und bei Stößen (zum Beispiel stärkeres Bremsen im Auto) ein wenig (oder manchmal auch noch ein bisschen mehr) Probleme habe.
Dafür hatte sich aber die Prinzessin den nächsten gemeinen Kindervirus eingefangen, so dass mich am Montag um 10:30h die Kita anrief und mich bat, dass fiebrige Kind abzuholen. Wen wundert es denn aber auch, wenn offensichtlich gerade eine Epedemie herum geht?! Von 76 Elementarkindern fehlten (bzw. wurden nach Hause geschickt) in dieser Woche 30 Kinder. Als die Prinzessin dann am Donnerstag wieder gehen konnte, hatte es dann 7 Erzieher dahin gerafft.
So gab es am Donnerstag nur einen kurzen Kitatag für die Kiddies, worüber alle beteiligten froh drüber waren, denn der Tag gipfelte in einem Waldspaziergang inklusive Tiergehege und Schlitterwege, bei strahlenstem Sonnenschein.
Am Wochenende gab es dann slebstgebackenes zu Ehren unseres Besuches. Die liebe Person hatte ihr Mikroskop im Gebäck und so konnte man, dank der modernen Technik, die große Welt der kleinen Dinge erkunden (Fliegenbeine sind so eklig… -.-‚). Dabei war besonders das Aquariumwasser sehr spannend, mit all seinen „Flitzebakterien“ und „Kackiwürmern“, die man mi bloßem Auge noch nicht einmal erahnt hat. Und wenn der Besuch dann noch Fachmännische Drachen auf kleine Ritterschilde malen kann, dann war es ein perfekter Nachmittag.
SheepyTop: Am Montag hatte ich Besuch von einer Freundin, die ich schon lange nicht mehr gesehen hatte. Doch, ich habe mich gefreut! Der Schnee, bzw. die Glätte verschwindet langsam und nimmt mir meine Schmerzen weg. So langsam kann ich wieder Auto fahren (zumindest kleine Strecken) und der Arzt hat mir versprochen, dass ich am Mittwoch wieder zur Arbeit darf! Gestern ist mir ein zwei Jahre altes Ufo von der Nadel gesprungen.  
SheepyFlop:
Also ich glaube bis auf die krankheit der Prinzessin gab es diese Woche gar keinen richtigen Flop
Mäh der Woche:
„Ich finde ja, jeder Halter von Kindern soll selber… Nein, nicht Halter… Wie heißen die noch gleich?!“ „Eltern?“ Jaja, so sind die FreudKinderlosen Hundebesitzer… 😉

Ins Wasser

Zwei Wochen nervte der Schatz herum, ich solle die Koffer für den Urlaub packen und zwei Wochen lang vertröstete ich ihn und schaffte es, ihn hin zuhalten. Dann, zwei Tage vor dem Flug konnte ich nicht mehr standhalten, ohne einen größeren Streit zu provozieren und fing schon einmal an, den Koffer der Kinder und die Medikamententaschekoffer zu packen, was den Schatz wieder ein weniger milder stimmte.

Den Montag vor unserem Abflug hatte ich dann noch frei und so schickte ich die Kinder in die Kita, eigentlich, um in Ruhe und ohne Schatz- und Kindergeplapper die Koffer zu packen. Nun liegt es aber nicht in meiner Natur, Dinge sofort zu erledigen, lieber schiebe ich sie auf bis zum letzten Moment. Deshalb fuhr ich auch erst einmal auf einen Kaffee zu einer Freundin. Um 12:30h war ich dann wieder zu Hause und endlich hoch motiviert, sollte doch alles bis zum Dienstende des Schatzes (14h) in Sack und Koffer verstaut sein. Deadline…

Und dann, als ich vor dem Kleiderschrank saß, meine Liste in der einen, das erste T-Shirt in der anderen Hand, klingelte das Telefon und die Kita bat mich, die Prinzessin abzuholen, da diese mit 39,2C° nicht ganz so gesund an ihrem Krippenabschied teilnahm. Damn!!!

Der Kinderarzt diagnostizierte dann zwei Stunden später eine Angina, verschrieb uns Antibiotika für die Maus und wünschte uns einen schönen Urlaub. Das fing ja gut an! Am nächsten Tag stiegen wir dann also mit einem, durch Fiebersaft, betäubten Kind, einem hustendem Kind, kompletten Koffern und schlechten Gewissen ins Flugzeug. Naja, nicht direkt, denn das Kofferband streikte und standen wir zwei Stunden an der Abgabe an und starteten mit 45min Verspätung in Richtung Süden. Mein, und der der Kinder ebenfalls, erster Flug. Total unspektakulär, wobei mir der Landeanflug dann doch ein bisschen in den Magen ging.

Paris, Charles de Gaulle, erster und zum Glück einziger Stopp nach Tunis. Dank Kofferbandproblem verpassten wir unseren Anschlussflug um 5min und hatten dann „spannende“ 3 Stunden auf dem Pariser Flughafen, der zum Glück um einiges schöner ist, als Berlin Tegel!

21:45h deutscher Zeit, also 20:45h tunesischer Zeit, erreichten wir müde und genervt unser Hotel. 4 Stunden später als geplant, denn auch die zweite Maschine hatte aus unerklärlichen Gründen Verspätung. Und obwohl wir unser Gepäck sofort hatten, es quasi nach der Pass- und Visumkontrolle direkt auf uns wartete, mussten wir mit unserem sehr netten Reiseleiter noch ein kleines Weilchen auf ein weiteres Paar warten, welche nicht so viel Glück mit ihrem Gepäck hatten.

Soviel erst einmal zu unserer Anreise, zum Aufenthalt komme ich dann im nächsten Post.

Mitten im Wald

Gestern hatte ich euch ja erzählt, dass wir für grandiose vier Tage im Besitz eines Smarts waren und ihn auf Grund einer Fachmeinung zurück gegeben hatten.

Nicht erzählt habe ich euch die Geschichte dahinter, die mal wieder Mandylike ist…

Wie ihr wisst, habe ich meine Fahrerlaubnis jetzt seit guten anderthalb Jahren und habe bisher ausschließlich Autos mit Schaltgetriebe gefahren. Besagter Smart war jedoch ein halbautomatischer und dementsprechend hatte ich anfänglich ein paar Schwierigkeiten. Ein Wackeldackel war ein Schei*dreck gegen mich 😉
Also verkündete ich dem Schatz, dass ich eine kleine Spritztour zur Sari machen würde, um mich mit dem Wagen anzufreunden. Der kleine Mann wollte unbedingt mit in dem „kleinen Flitzer“, wie er den Wagen taufte, fahren und da Wochenende war, bekam er das elterliche Ok. So fuhren wir dann zur Familie Mondgras, brachten dort ein bisschen Unruhe in die Situation, bevor wir uns wieder auf den 17km- Rückweg machten.  Obligatorisch stellte ich dem Kind die Frage, die man selber als Kind immer zu hören bekam „Musst du nochmal auf die Toilette?!“ Ich bekam ein „Nein“ und so fuhren wir los.

Nach knappen 10 Kilometern gestand mir sein Sohn dann doch recht eindringlich seine Not und so fuhr ich in eine kleine Privatstraße, machte den Wagen aus und half dem Kind beim aussteigen. Leider ließ sich danach der Wagen nicht mehr starten… Erster Gedanke: Shit!!! Zweiter Gedanke: Den Schatz anrufen! Und dann stellte ich fest, dass der Akku vom Handy leer war. HURRA!

Das Kind ohne Schuhe, wir irgendwo in einer kleinen Straße mitten im Wald abends um 21:30h und kein Handy. Ich nahm den kleinen Mann auf den Arm und folgte einem Geräusch. Ungefragt ging ich in den Garten und entdeckte einen Herren beim Holz hacken. Ich entschuldigte mich für das Eindringen in seine Privatsphäre, schilderte kurz den Sachverhalt und fragte nach einem Telefon. Er ging in sein Haus und kam mit dem gewünschten wieder, so dass ich Rettung rufen konnte.

Nach 20 Minuten war der Schatz da (er hatte für die schlafende Maus einen Babysitter organisiert) und versuchte vergebens sein Glück am Starter des Autos. Ein Abschleppseil musste her, sonst hätte man den Wagen am nächsten Tag bei der Polizei abholen dürfen. So fuhren wir gen Heimat, besorgten uns ein Seil und fuhren wieder zum Smart.

„Versuch mal nochma, ob er sich jetzt starten lässt, bevor ich den anleine!“ bat der Schatz und staunte nicht schlecht, als sofort der Motor ansprang und ich den Wagen Problemlos und Vorfallsfrei nach Hause fahren konnte.
Mal im Ernst: Wenn er nicht selbst versucht hätte das Teil eine halbe Stunde eher zu starten, hätte er mir wohl nicht geglaubt 😉

Und so entstand der Wunsch, in einer spezialisierten Werkstatt vorstellig zu werden, was ja im Nachhinein die einzig richtige Entscheidung war. Immerhin war das Kind glücklich: später als sonst ins Bett, eine Abenteuerfahrt ins grüne und ganz viel Zeit mit Mama nur für ihn 😉

Rückblick

Kurz vor den Sommerferien und die Kids auf Arbeit drehen frei. Hinzu kommt die Tatsache, dass ich momentan so viele Termine bei Anwälten und Behörden hatte, dass ich Abends einfach nur platt ins Bett falle und im Traum nicht daran denken würde, den Rechner anzufassen 😉

Glücklicherweise kann ich dafür die Wochenenden voll und ganz mit meiner Familie genießen und so ging es Samstags (wie immer) zum Familienbrunch und Nachmittags gab es dann Ausflüge ins Spaßbad, dem „Olympus Playground“ (dazu bei Bedarf mehr), an die Ostsee, auf Kinderfeste… Viel Programm also für die letzten zwei Wochenenden.

Abends haben dann mein Mann und ich uns noch ein bisschen Kultur gegönnt (eigentlich auch an jedem Abend der letzten Wochenende) und dementsprechend war dann meine Lust aufs bloggen (wobei es soviel zu erzählen gegeben hätte ._.‘ ) so ziemlich in Trance.

Doch ich wäre ja nicht die Mandy, wenn ich nach einer Durststrecke von 2 Wochen nicht auch ein bisschen Chaos gesammelt hätte, mit dem ich euch beglücken belustigen kann 😉

Als erstes überraschte der Schatz mich mit der „freudigen“ Botschaft, dass der Reiseveranstalter, der uns für 10 Tage in die Türkei bringen sollte, zeitgleich mit der gebuchten Airline, pleite gegangen ist.
Ja, wir haben bereits gezahlt. Ja, wir bekommen den gesamten Betrag zurück. Nein, wir haben noch keine gleichwertige Reise für den selben Preis gefunden. Mein Uuuuuuuuuuuuuuuuuuurrrrrrrrrrrrrrrlllllllllaaaaaaaaaaauuuuuubbbb… 😥 Nach dem ersten Schock haben wir uns überlegt, dass wir uns, sollten alle Stricke reißen, einfach für 10 Tage in ein neuköllner Hotel einbuchen. Dann haben wir zwar kein Meer oder Wärme, dafür aber ein kleines Stück Türkei.

Als wir dann letztens von unserem polnischen Tagestrip zurück kamen, fing eine halbe Stunde vor der Grenze das Batteriesymbol des Autos an zu leuchten. Ihr könnt euch vorstellen, dass ich ein wenig unentspannt war, als das Kind auf einmal einen Pipistop einforderte.
Während wir dann die ewig währende Baustelle passierten, stellte ich fest, dass das Leuchten immer schwächer wurde. Zusammen mit der Uhrzeit und der Kilometeranzeige, bis diese dann nicht mehr zu erahnen waren. Dann sprang allerdings die Anzeige fürs ABS an, so dass ich dann doch noch zumindest ein wenig Beleuchtung und Farbe hatten 😉
Zu Hause angekommen, gab der Wagen dann auf und hatte noch nicht einmal mehr die Kraft, die elektrischen Fenster zu heben. Netterweise ließ er sie sich dann von Hand hoch schieben.

Und zu guter Letzt war mein Roller dann vor einigen Tagen auf dem Heimweg der Meinung, der Hinterbremse Urlaub zu verordnet. Zumindest tat sie nicht mehr, wofür sie angebracht war, so dass ich fast auf  einem Auto zerschellte und keine Minute später fast durch die Kurve geschossen wäre.  Zum Glück konnte der Schatz zumindest dieses Probleme relativ schnell und fachgerecht beheben.

Soviel dann nun zu meinen letzten zwei Wochen. Erst hatte ich überlegt, es gar nciht zu posten, damit ihr nicht neidisch werdet, aber wisst ihr was? So ein bisschen Neid kann auch mal nett sein 😉

Geheiratet- die Braut berichtet

Kennengelernt, verloren, wiedergefunden, verliebt, verlobt und verheiratet…
Und das alles in „nur“ 17 Jahren

So könnte man unsere Liebesgeschichte zusammenfassen.
Es gibt viel zu erzählen über unseren schönsten Tag im Leben, was er wirklich war. Wer interessiert ist, klickt einfach weiter. Wem es zu viel ist: Ja, wir haben uns getraut 😉
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Wieder ein erstes Mal…

Nach den vielen Feierlichkeiten und der Völlerei in der letzten Zeit, hatte unser Kühlschrank ein schon länger nicht mehr da gewesenes Stadium erreicht: leer.

Bis auf einen Becher Naturjoghurt und zwei Scheiben Salami sah er nun doch recht geplündert aus. Ungefähr den gleichen Stand wies auch der Tank des Autos auf, nur ohne Joghurt und Salami und so fuhren wir gestern nach Polen. Nur zum tanken oder einkaufen lohnt sich das nicht wirklich, da weder ich, noch der Schatz rauchen. Wenn man aber den Wagen mit dem letzten Tropfen Benzin auf die Tankstelle rollen lässt und den Kofferraum danach noch mit Lebensmitteln vollwuchtet, dann lohnen sich die 110km doch wieder

Seit dem ich den Führerschein habe, bin ich die Strecke schon ein paar Mal gefahren, also nichts Neues für mich. Ich kenne die Strecke bei Dunkelheit, Kübelregel, Sonnenschein… Ich glaube ich habe sie inzwischen bei jeder Witterung und Tageszeit befahren

Das ist es also nicht, was ich so spannend fand. Auch war es nicht der Supermarkt, in dem wir uns schon fast so gut auskennen, wie in dem bei uns um der Ecke. Tankstellen kennen wir da drüber auch schon die ein oder andere, alles total unspektakulär

Bevor ich weiter erzähle, muss ich noch kurz sagen, dass wir einen VW Polo in mattschwarz fahren, der zu allem Übel auch noch tiefer gelegt ist. Na, ahnt jemand schon etwas?

Als ich den Wagen über die polnische Grenze fuhr und gerade die ersten 20m auf deutschem Boden hinter mich gebracht hatte, winkte mir ein freundlicher Herr mit einer leuchtenden Kelle und gelber Weste zu. Ich war ganz aufgeregt und fuhr auf den mir zugewiesenen Parkplatz, wo schon andere Autos und weitere ~30 Zollbeamten standen.

Ich hielt an und stieg aus. Der nette Herr in Gelb mit seiner Taschenlampe (war ja schließlich schon dunkel um 19h), befragte mich zu der Personenanzahl, ob und wie viele Zigaretten und Benzin wir mitgenommen haben und ob er mal ins Auto schauen dürfte. “Hach, ich bin ja ganz aufgeregt. Das ist meine erste Zollkontrolle!” erklärte ich dem Herrn, während der Schatz den Kofferraum öffnete. Ein kurzer Blick auf den Rücksitz, ein besorgtes Wort zum Prinzen, der ein wenig Angst hatte und ein sehr desinteressierter Blick in den Kofferraum später war die Sache auch schon vorbei und wir wieder im Auto.

“Na toll. Meine erste Kontrolle und dann so unspektakulär!” beschwerte ich mich mehr beim Schatz als beim Zollbeamten. “Dann kommen Sie doch einfach öfter vorbei, dann haben Sie vielleicht auch öfter mal das Glück!” zwinkerte der Herr mir zu und wir fuhren wieder gen Heimat. Ich noch ein wenig schmollend und der Schatz sehr belustigt

Dann warte ich eben voller Spannung auf meiner erste allgemeine Verkehrskontrolle und wehe, die wird nur so eine Huschwuschiaktion

Raus

Der erste Tag des Jahres ist nun so gut wie um, was ein Glück, dann bleiben uns ja nur noch 364

Den Kindern geht es schon wieder besser und so haben wir uns auf die Fahrräder geschwungen und sind ans Wasser gefahren. Ja, das Wetter war nicht das Schönste und am Wasser herrschte auch eine ganz schöne starke Brise, aber dennoch haben wir es genossen.

Die Kinder haben die Freiflächen vollkommen in Beschlag genommen und haben es ganz offenbar genossen nach den vielen Tagen in geschlossenen Räumen, mal wieder so richtig Kind sein zu können.

Und der Schatz und ich haben es genossen sie dabei beobachten zu dürfen und ein wenig ihrer offenbar nie versiegenden Energie ableiten zu können

Besonders Dankbar schienen die Federtiere über unseren Besuch zu sein. Zumindest so lange der Hund außer Reichweite war. Dieser kleine, zierliche, langsam alternde Köter nimmt seine Aufgabe als Beschützer nämlich sehr ernst. Da kann ihn noch nicht einmal ein sich zu doppelnder Größer aufplusternder Schwan beeindrucken

Nach unserem kurzen Intermezzo am Wasser besuchten wir noch einen der Lieblingsspielplätze der Kinder und fuhren dann auch nach Hause, bevor wir Flossen an die Räder montieren mussten

Das Jahr hat gut gestartet und ich bin glücklich…

Rock meets Classic

Wir, also ich und die Kinder,  hatten Freikarten für die Art of Dance– Aufführung “Rock meets Classic” bekommen. Und während der Schatz sich zu Hause von seinem kleinen Missgeschick erholte, fuhr ich mit den Königskindern zum Ort der Veranstaltung. Eine dreiviertel Stunde eher sollte man dort sein, um die reservierten Sitzplätze einzunehmen.

Kann sich irgendjemand vorstellen, wie nett es ist, mit zwei Kleinkindern von 1,5 Jahren und 3 Jahren ganze 45 Minuten lang gar nichts tun zu können? Es hätte vermutlich schlimmer kommen können, drum möchte ich mich gar nicht beschweren. Immerhin waren meine Tante, die Cousine und der Cousin dabei und so waren die Kinder vor der Vorstellung recht gechillt, wie man auf Neudeutsch sagt.

Was mich da jetzt genau erwarten würde, konnte ich im Ansatz erahnen und lag genauso falsch wie auch richtig. Ich dachte an ein einziges Ballettstück mit festem Kern, in welchem die Stilarten sich eventuell abwechseln/wechseln würden.

Um es vorweg zu nehmen, die Veranstaltung teilte sich in zwei Teile à 60 Minuten mit einer halbstündigen Pause dazwischen.
In den 60 Minuten zeigten große und kleine Tänzerinnen (ich bin zumindest der Meinung es seien ausschließlich Damen gewesen) zwischen 5 Jahren und ~45 Jahren ihre tänzerischen Fähigkeiten in unzusammenhängenden Stücken aus “Schwanensee”, “Arielle”, “Die Schneekönigin”, “Peter Pan”, “Grease”, “Der Nussknacker”, “Tanz der Vampire” , “Die Uhren”, “Die Schöne und das Biest”, “Burlesque” und noch so vieles mehr.

Den Kindern hat es sehr gut gefallen, obwohl ich das Gefühl hatte, dass sie von den klassischen Stücken angetaner waren, als von den modernen (Naja, bis auf das Stück, wo die 6 Harleys auf die Bühne fuhren, da waren meine Kids kaum mehr zu halten ). Ich fand es auch toll und spannend, vor allem wahrscheinlich, weil es so abwechslungsreich war.

Die Musik war toll, die Tänzerinnen jeglichen Alters wunderbar, die Kostüme waren wahre Mädchenträume und die Vorführungen klasse gelungen. Einzig der zeitliche Faktor war für beide Kinder ein kleines Problem.

Denn bereits in der Pause fingen sie an weinerlich zu werden. Immerhin hätten sie zu dem Zeitpunkt normalerweise bereits in ihren Kissen gelegen. Der zweite Teil war dann wild durchwachsen von Begeisterung und Müdigkeit und so war ich dann ganz froh, als alle 70 Tänzerinnen plus das Personal aus dem Hintergrund sich verbeugt hatten und ich mit den Kindern bereits die Garderobe “stürmen” konnte, während alle andren Zuschauer sich noch die Gratulationen durch irgendwelche wichtigen Menschen anhörten.

Als wir dann um 14:15h endlich zu Hause waren, weigerte sich noch nicht einmal der Große gegen den Mittagsschlaf (das hat schon etwas zu heißen!) und fielen zwei Stunden später als sonst dankbar in ihre Bettchen…