Und doch…

Vor guten 4 Monaten haben wir unseren Hund in die Tierarztpraxis gebracht. Gemeinsam als Familie haben wir ihm die Pfötchen gehalten, ihn im Arm gehalten und versucht ganz tapfer zu sein, als er sich langsam mit Hilfe der Tierärztin auf seinen letzten Weg machte.

Für die Erwachsenen stand fest, dass vorerst kein neuer Hund zu uns kommen würde. Wir hatten unterschiedliche Gründe, die jeder für sich richtig und vernünftig war, zu dem kam der Schmerz des Verlustes noch stark zum tragen.

Vor einem Monat war eine Freundin bei uns zu Besuch, die mich fragte, ob ich sie ins Tierheim begleiten würde, sie hätte auf der Internetseite einen Diabeteskater gesehen und sich sofort verliebt. Also fuhren wir am Samstag dort hin. Und obwohl ich sie eigentlich nicht mitnehmen wollte, saß dann plötzlich das Tochterkind mit im Auto. Mehrfach impfte ich ihr ein, dass wir KEIN Tier mitnehmen würden, egal wie niedlich, egal wie traurig es gucken würde.
Der Kater war dann nicht mehr da und so stromerten wir durch die anderen Häuser, in der Hoffnung noch einem anderem Kätzchen ein neues zu Hause beschaffen zu können. Ohne Erfolg, denn es hat nicht noch einmal gefunkt. Zum Abschluss wollte ich dann noch kurz zu den Hunden. Nur mal gucken. Der Schatz daheim würde sofort seine sieben Sachen packen und auf nimmer Wiedersehen verschwinden, würden wir ein Tier mitbringen, so viel wusste ich.
Also schauten wir. Und ganz im Ernst, ich hätte gut die Hälfte der Tiere mitnehmen wollen, aber eine hatte es uns ganz besonders angetan. Leider aus der Kategorie „Listenhund“. Leider, weil die Haltung eines solchen Tieres nicht mal eben so (was ja im Grundsatz vernünftig ist!) geschieht. Hier in Berlin brauch man eine Bescheinigung des Vermieters (in unserem Fall der Eigentümergesellschaft), den Sachkundenachweise für jeden der mit dem Tier raus geht (also auch die eventuelle Urlaubsvertretung und man muss den Wesenstest mit dem Tier „durchstehen“. Besteht das Tier diesen, kann man nach einem halben Jahr Hundeschule (natürlich mit Nachweis) einen Antrag auf Befreiung von Leinen- und Maulkorbpflicht stellen, besteht er den Test nicht, entfällt diese Option. Hinzu kommen natürlich wie bei allen Hunden noch die Hundesteuer, Hundehaftpflicht und etliche Tierarztkosten…
Wir haben uns lange und eingehend informiert, hin und her überlegt und uns dann dagegen entschieden.

Dann schickte eine andere Freundin ein Bild von einem Aushang im Hundeauslaufgebiet, ein Labradormix suchte ebenfalls ein neues zu Hause und ich war ganz hin und weg. Der Schatz war nicht begeistert, noch immer hielt er an den Argumenten fest, dass wir keinen Hund mehr haben wollen. Trotzdem kam er zu einem Kennenlerntermin mit in den Wald. Bei diesem Termin jedoch entleibte ich mich wieder. Das Tier war zu groß, es sabberte wie nichts was ich sonst kannte, die Augenlider hingen schon tief… Wir gehörten nicht zusammen, das spürte ich.

Aber da der Schatz sich nun ergeben hatte in seinem Schicksal, suchte ich aktiv im Netz nach Hunden. Plötzlich war der Wunsch nach einem Hund übermächtig, keine Ahnung warum.
Es sollte kein Welpe sein, denn mir war klar, dass ich momentan keine Zeit hätte, um die Sauberkeitserziehung konsequent zu verfolgen. Bei mehreren Spaziergängen erwähnte der Schatz, dass er Französische Bulldoggen niedlich fände und sich eine solche dann doch als Hund für uns vorstellen könnte. Und dann hatte ich zwei Tiere in der engeren Auswahl. Einen schwarzen Rüden und eine Hündin. Der Schatz verliebte sich direkt in die Hündin, welche dann zwei Tage später bei uns einzog.

ElfriedeIhr Name ist Elfriede, sie ist ein Boston Terrier und sie ist 5 Jahre alt. Sie scheint schon einiges erlebt zu haben in ihrem Leben, denn auch wenn sie weder beißt noch bellt, so merkt man ihr schon an, dass sie vor einigem Angst hat. Zum Beispiel vor dem Schatz, oder wenn jemand hinter ihr läuft, bei anleinen etc..
Zwar schien die Stelle, wo wir sie abgeholt haben sehr nett und bemüht zu sein, jedoch haben viele Punkte ihrer Geschichte im Nachhinein keinen Sinn ergeben und auch das Verhalten des Tieres passt nicht zu ihrer angeblichen Geschichte. Wenn man raten müsste, würde man an ganz andere Dinge denken und ist eigentlich nur froh, dass sie es jetzt endlich nett haben wird.

Jeden Tag taut sie ein bisschen mehr und kommt ein Stückchen weiter aus ihrem Schneckenhaus heraus. Hat sie am Anfang nicht gefressen und nur geschlafen, so kommt sie jetzt aktiv kuscheln, freut sich, wenn es nach draußen geht und frisst wie ein kleiner Scheunendrescher ^^ Jetzt nach einer Woche möchte ich sogar schon so weit gehen und behaupten, dass sie eine Beziehung zu uns (vor allem mir) aufgebaut hat.
Sie zu mögen ist auch nicht sonderlich schwer, denn ihre ganze Art ist wirklich niedlich, durch die Glubschaugen wirkt sie einfach nur abknutschwürdig und sie ist so lieb zu Mensch und Tier, egal ob fremd oder bekannt.

Der Schatz ist im Übrigen auch ganz hin und weg und ist froh, dass ich jetzt einen Kuschelhund habe und nicht nach einem weiteren Kind gebettelt habe ^.^

 

 

Was ist für dich Urlaub?!

Gestern waren wir bei den Schwiegereltern und ich versuchte meinem Schwiegervater zu erklären, was für mich Urlaub überhaupt bedeutet, was sich ein wenig schwierig gestaltete, da ich (was ich aber schon öfter feststellte) eine komplett andere Auffassung von dem Wort „Urlaub“ habe, als andere Menschen. Was natürlich einiges in der Kommunikation erschwert, wenn man davon ausgeht (was der Mensch gewohnheitsgemäß tut), dass alle am Tisch dieselbe Definition von einem Begriff haben.

Urlaub bei meinem Mann und auch meinem Schwiegervater:
Mit dem Auto 100 Stunden irgendwohin tingeln und: 2 Wochen Urlaub auf einem Campingplatz in einem Zelt/ Wohnwagen irgendwo in der schönen Natur; 2 Wochen auf einem Bauernhof; 2 Wochen in einer Ferienwohnung irgendwo auf der Welt; Kinder verschicken und alleine mit dem Partner eine schöne Reise nach sonst wo.
Urlaub für mich:
Schön mit meinem Mann und den Kindern irgendwo hinfliegen (und zwar vom Heimatflughafen aus): in ein wunderbares Hotel für 10- 14 Tage mit Pool, direkte Strandlage, Kinderanimation, All-Inclusive, zwei bis vier angeleitete Ausflüge, ein bisschen auf eigener Faust unterwegs sein… Der Ort ist bedingt wichtig. Zum einen möchte ich eine „Schönwettergarantie“, denn schlechtes bzw. unpassendes Wetter habe ich in den heimatlichen Gefilden oft genug. Zum anderen möchte ich nicht zweimal ins gleiche Land, Kurzurlaube ausgenommen.

Und *zack* kann man auf die entstehende Diskussion warten. Der Schwiegervater versucht einem die Vorteile und die Schönheit der italienischen Campingplätze zu erklären, die es ja auch inzwischen mit Spaßbadanschluß und Kinderclub gibt, während der Mann nicht müde wird zu sagen, dass er den Versuch schon 100 Mal gewagt hat und ich mich ja aber immer wehre, wo ich ja noch nie campen war *hust*. Also greift Schwiegervatern ganz tief in seine Erfahrungskiste und erzählte von vergangenen Urlauben mit den drei Kindern, die man 3 Wochen lang auf dem Bauernhof nur zum Essen zu Gesicht bekam (inzwischen gibt es ja auch schon Bauernhofurlaub mit All-Inclusive); wie man vom Campingplatz aus stundenlange Wanderungen durchs Gebirge gemacht hat und sich dann Abends am Campingkocher setzte während die Kinder ganz unbeschwert den ganzen Platz bespielten (hatte man schon die Luxuscampingplätze erwähnt?!); oder wie man die Zeit in dieser schönen Ferienwohnung verbrachte mit Gesellschaftsspielen, gemeinsam kochen; natürlich kann man auch ganz günstig nur das Frühstück in einem Hotel buchen und dann Abends irgendwo ins Restaurant…

Und während der Schwiegervater so in Erinnerungen schwelgt, wie schön doch damals die Urlaube waren wird der Ehemann nicht müde zu betonen, wie schön er das auch fand und dies gerne mit den eigenen Kindern machen wollen würde, aber ja nicht kann, weil seine Frau da nicht mitspielt. Dabei rümpft er die Nase und äfft mich (sehr ungekonnt, wie ich betonen möchte) nach „Das ist ja kein Urlaub!“. Und ja, ich stehe dazu. Die Geschichten sind nett anzuhören, kommen dem, was ich Urlaub nenne aber nicht im Geringsten nahe. Vorstellbar als Kurzurlaub übers verlängerte Wochenende zum Beispiel, sogar sehr gerne, aber sonst?! Nein.

Weder Schwiegervater, noch Ehemann verstehen, dass ich meinen Urlaub nicht ausschließlich „Kindorientiert“ zu verbringen gedenke, dennoch aber hohen Wert darauf lege, dass auch die Kids eine schöne Zeit haben. Das ich 40 Stunden die Woche arbeite, und das ungünstiger Weise auch noch in der Institution, die meine Kinder besuchen, dummerweise zu den selben Zeit wie sie dort sind und, quasi als I-Tüpfelchen mit noch weiteren 320 Kindern, die ich von 7:45 Uhr bis 16:15 Uhr „meine“ nennen darf. Das ich quasi von 6:20 Uhr bis 19:00 Uhr, am Wochenende und in den Ferien sogar noch länger, ständig entweder „Mama“ oder „Frau Schaf“ höre ist nicht erwähnenswert. Was ich ja ein Stück weit verstehe, immerhin ist es ja selbst gewähltes Leid.

Und ja, ich fühle mich schlecht, wenn ich sage, dass Urlaub für mich ist, wenn ich nichts machen muss, denn als Mutter habe ich den Gedanken, dass ich die Kinder bespaßen muss immer im Kopf. Als normaler Mensch weiß ich aber: Nö, muss ich nicht! Die Kids fahren (mindestens zwei Mal im Jahr) auf Ferienfahrten, die ausschließlich auf die Bedürfnisse der Kinder zugeschnitten sind. Wir machen mindestens (!) zweimal im Jahr ein langes Wochenende in einem Spaßbad oder Freizeitpark, unsere Wochenenden sind zu 89% Kindorientiert.

Und da muss ich mich rechtfertigen, wieso ich mir das Recht herausnehmen mag, zwei mickrige Wochen im Jahr einen Urlaub nach meinen Bedürfnissen zu verbringen?! Naja, der Schwiegervater, der damals viel arbeiten war und seine Kinder meist nur an den freien Tagen zu Gesicht bekam, versteht das natürlich nicht, obwohl er sic h Mühe gibt. Aber ihm fehlt eben die Erfahrung. Der Ehemann versteht mich, oder tut zumindest (sehr überzeugend) so. Natürlich versucht er es immer wieder mich doch zu einem Urlaub nach seinen Erinnerungen zu überreden, doch über kurz oder lang bucht er dann doch genau das was ich mir wünsche. Insgeheim vermute ich nämlich, dass es ihm genau so geht, wenn ich herummurkel, dass ich keine Lust auf selber kochen und putzen habe, meine wertvolle Urlaubszeit nicht mit der Suche nach günstigen Lokalen oder Lebensmittelmärkten in völliger Fremde verbringen möchte, ich keine Zeit habe im Vorfeld 100 Stunden Google zu studieren wo und was man eventuell wo erledigen und erleben kann.

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Bisher hatten wir sehr schöne Familienurlaube, in dem die Bedürfnisse und

Wünsche eines jeden Familienmitgliedes befriedigt worden sind. Nicht zuletzt, weil mein Mann das Richtige gefunden und gebucht hat.

Ansprüche

Vor 4 Jahren bekam ich vom Schatz eine Armbanduhr geschenkt. Als Frau habe ich natürlich gewisse Ansprüche, die Dinge erfüllen müssen. Bei einer Uhr sind es in erster Linie Zeitanzeige und Wasserdichte, denn mit vielen Uhren kann man sich zwar mal die Händewaschen, aber Aufenthalt im Schwimmbad oder sogar nur in der Badewanne sind dann schon auf eigenes Risiko. Dann möchte ich nie wieder eine Uhr mit Kunststoffarmband, denn die Erfahrung zeigt, dass schon nach kurzer Zeit auch das schönste Band häßliche Flecken bekommt. Und wozu brauche ich bitte eine Uhr, wenn ich sie bei jeder Gelegenheit ablegen muss?!

So kaufte mir also der Schatz damals eine wasserdichte Uhr mit Metallarmband und ich freute mich. Bis zu dem Tag, an dem die Zeiger sich nicht mehr bewegten und ganz klar war, dass ich eine neue Batterie einsetzen lassen muss. Nun bieten ja viele Juweliere den Austausch von Batterien an, aber nicht jeder kann dies auch bei wasserdichten Uhren, dass musste ich ziemlich schnell feststellen. Zufällig fanden wir dann doch einen Juwelier, der von sich behauptete, dies zu können und nach einer halben Stunde konnte ich die Uhr wieder abholen.

Leider nicht mehr ganz so, wie sie noch vor der Abgabe war, denn angeblich hatte ich eine defekte Uhr abgegeben und man hätte lediglich die Batterien wechseln können, doch bei der Einstellung der Zeit würde etwas nicht funktionieren, was aber ohne Frage schon vorher gewesen sein musste. Reparabel sei der Schaden nicht und da ich ja durch die leere Batterie zuvor keinen Funktionstest machen konnte, konnte ich natürlich auch nicht beweisen, dass sie vorher in Takt war. So trollte ich mich mit meiner nun wieder  tickenden Uhr und brauchte lange, bis ich zufällig die richtige Zeit angezeigt bekam.

2 Jahre lief ich dann immer mit der Sommerzeit am Arm herum und dann letzte Woche ging wieder gar nichts mehr. Na gut, dann schaue ich mich eben nach einem ähnlichen Modell um, dachte ich leicht hin und saß 3 Stunden später immer noch verzweifelt vor dem Computer. Während es damals noch dutzende dieser Art gab, gibt es inzwischen keine mehr, denn entweder sind sie nicht dicht oder sie haben ein Kunststoffarmband. Naja, oder man investiert eben ab 300€ aufwärts…

Kurzzeitig brachte der Mann mich auf die Idee mir eine Smartwatch zu kaufen, nach einem Beratungsgespräch im Elektrofachhandel stellte ich aber fest, dass das nichts für mich ist. Weder möchte ich mit meiner Uhr WhatsApps beantworten, noch facebooken, geschweige denn Telefonieren oder Musik hören. Alle 2 Tage aufladen ist auch schnulli und vom Design konnte mich das knapp 400€ teure Modell auch nicht überzeugen (im übrigen das einzige, was eine Badewanne überleben täte)

Über das Internet suchte ich mir dann ein Fachgeschäft in der Nähe und wollte dort mein Glück versuchen. Zur Sicherheit und weil zeigen einfacher als erklären ist, nahm ich die alte Uhr mit und legte sie der netten Dame auf den Tresen. Kurze Problem- und Wunschbeschreibung und nach 10 Minuten hatte ich eine neue Uhr. Wobei die Dame mir recht gab, dass es nicht ganz einfach ist, ein Modell meinen Wünschen entsprechend zu finden. Von 200 im Laden liegenden Uhren waren genau 2 so, wie ich es mir vorgestellt hatte.

Hier könnte die Geschichte schon zu Ende sein, wenn mich nicht die Dame gefragt hätte, ob ich die Alte  ganz unverbindlich in die Werkstatt geben wolle. Ein wenig zweifelnd drehte ich die alte Uhr in der Hand hin und her und fragte, ob sie meinen würde, dass sich es sich lohnen würde. Sie nickte und sagte, dass man nachschauen könnte und sollte es mehr als 20€ kosten nichts unternehmen würde. Ich zuckte die Schultern und gab meine Kontaktdaten her. Eine viertel Stunde vor Ladenschließung.

Große Hoffnungen hatte ich nicht, denn der erste “Uhrmacher” hatte ja gesagt er hätte nichts tun können um sie zu retten.
Heute morgen dann, 5 Minuten nach Ladenöffnung klingelte mein Telefon und ein freundlicher Herr verkündete mir, dass er eine vollkommen intakte und funktionierende Uhr im Laden hätte, die gerne nach Hause geholt werden würde. Es sei ein bisschen teurer als vereinbart geworden, aber er hoffte, dass 24€ noch im Rahmen wären.

Nun bin ich stolze Besitzerin zweier Uhren, die vollkommen auf meine Bedürfnisse abgestimmt sind.
Der Schatz hatte damit gerechnet, dass ich mich über den voreiligen Kauf ärgern würde, doch eigentlich ist es gar nicht schlecht, denn immerhin sind es zwei ganz unterschiedliche Designs und jeder weiß, dass Frauen nie genug Schmuck haben können, nicht wahr?!  😉

Worüber ich mich tatsächlich ärgere, ist dieser Fuscher, bei dem ich beim ersten Mal war. Aber ich nehme es jetzt so hin und weiß für die Zukunft, wo ich meinen Spezialisten zu sitzen habe. Immerhin kauft man ja Birnen auch nicht beim Fleischer 😉

SheepyWeekly [06/2015]

SheepyWeek: Ganz wunderbar artig und auf den Arzt hörend habe ich mich die ersten beiden Tage im Bett aufgehalten, was auch gar nicht so schwer war, immerhin ging es mir nicht besonders gut. Am dritten Tag habe ich dann schon Besserung verspürt, was ich wohl den verschriebenen Medikamenten zu verdanken hatte. In letzter Zeit halte ich mich soviel in der Apotheke auf, dass sie mich inzwischen schon auf einen Tee eingeladen haben.

Zwischendurch habe ich dann noch artig meine Krankengymnastik abgeleistet (sehr komisch, dazu vielleicht an anderer Stelle mehr) und ich habe sogar ein neues Gesundheitsprojekt begonnen. Macht sich ja auch so besonders gut, wenn frau die Grippe hat 😉
Ihr habt ja sicherlich schon alle von der 30- Tage-Plank-Challenge gehört. Nicht das ich mir davon irgend etwas in Sachen Gewichtsverlust oder so in der Art verspreche, aber es ist der erste Schritt dem fiesen Schweinehund knurrend und herausfordernd ins Gesicht zu blicken. Außerdem stärkt es genau die Muskeln, die bei mir ohnehin schon sehr geschwächt und verkümmert sind. Der Physiotherapeut hat mir zumindest gut zugesprochen und mich noch kurz in die Kunst der Unterarmstütze (so das deutsche Wort 😉 ) eingewiesen, damit ich seine harte Arbeit nicht eins-zwo-flott wieder kaputt mache.

Soviel also erst einmal zu meinem (körperlichen) Gesundheitszustand, um den Geistigen wissen wir ja ohnehin schon alle.
Am Montagabend kam dann endlich die Zahnfee bei uns vorbei, zugegeben, sie hatte ein wenig Verspätung, aber das lag an dem fehlendem Zahn unter dem Kissen des Kindes.

Nachdem ich mich dann am Donnerstag schon VIEL besser fühlte und mich um den Abbau meiner Baumwollstoffe in Form einer Aufbewahrungseule für Fernbedienungen kümmerte, hatte ich am nächsten Tag gleich einen Rückschlag und verkrümelte mich ordnungsgemäß zurück in mein Bett.

Bis gerade eben hätte ich noch fast gesagt, dass es mir nun wirklich wieder gut geht, doch die Bilder lassen sich seit dem Update von WP nicht mehr ordentlich in den Text einfügen, mir tut mein Rücken weh und ich habe die Arbeitsmails der letzten Tage aufgearbeitet und bange ein wenig der Dinge, die da nächste Woche auf mich zu  kommen mögen.
Bisher hatte ich den Verdacht, dass die Kiddies ein paar Tage quer schießen würden (habe ja schon per WhatsApp das ein oder andere gehört) und dann ginge es wieder. Was ich heute aber in offiziellen Mails lesen musste entmutigt mich ein wenig.

SheepyTop:  Die Freude des Prinzen hinsichtlich des vielen Feenstaubes überall im Badezimmer (Glitzer ist hinterhältiger als Konfetti, versprochen). Die Freude der Prinzessin über die total misslungene/unförmige Eule auf der Couch und der Kauf von 4 Kinokarten oder viel mehr der Konversation  diesbezüglich 😀

SheepyFlop:  Schmerzen… Immer noch oft, ausgeprägt und ausdauernd… Was soll ich sagen, laut Arzt kann das Gejaule noch wochenlang anhalten…

SheepyDo: Genäht habe ich -> ein Unförmiges Kissending zur Deko und Unterbringung von Fernbedienungen, den Leiterstich habe ich gelernt, da das ein oder andere Kinderobjekt repariert werden wollte und die Lieblinigsjogginghose vom Mann wurde unter der Bedingung repariert, dass er sie nur in häuslichen Gefilden anzieht.  Gelesen habe ich durch die Kopfschmerzen nicht allzu viel, lediglich den Prolog eines Buches und das zählt dann quasi nicht.

Mäh der Woche:
„Schau mal, wir haben eine Kuschelecke gemacht. Dürfen wir darin heute schlafen?!“ fragten mich die Kinder und zeigten mir in ihren Zimmern einen Haufen aus Hunderten Stofftieren und ihrem Bettzeug. Sie haben es durchgezogen, so niedlich, das Zimmercamping.

Manchmal peinlich, trotzdem nützlich

„Jetzt wird es endgültig zu kalt dafür!“ sagte ich zu dem Schatz und zeigte auf die nicht vorhandenen Ärmel meiner Weste (deshalb heißen die Dinger ja auch Weste ^-^‘). Die Winterjacke aus den Jahren zuvor hatte eigentlich schon im letzten Winter das zeitliche gesegnet und hatte es nur dem „glücklichen“ Umstand, Faulheit genannt, zu verdanken, dass sie nicht schon viel eher in den Müll gewandert ist.  Wenn man bedenkt, dass die Jacke bereits ein Jahrzehnt, eine Stillphase und eine Schwangerschaft überstanden hat, kann man wohl von einem erfüllten Jackenleben sprechen.

Der Schatz nickte nicht zum ersten Mal zu diesem Thema und begleitete meinen Jackenkauf, wohl nicht aus Lust am Shoppen, sondern viel mehr um meiner Bitte nach zu kommen. Welche Mutter kennt es nicht: man möchte für sich etwas kaufen, findet nichts, weil alles Bäh oder zu teuer oder was auch immer und *schwupp* hat frau das ein oder andere Teil für die Kiddies im Wagen.
Nur mal so am Rande bemerkt: das machen wir Frauen nicht absichtlich, das liegt am Hirn, dass sich nach einem Erfolgserlebnis sehnt. Vor meinen Kindern waren es nämlich Schuhe oder Handtaschen, die mich nach Hause begleiteten 😉

Und auch diesmal wäre es fast so weit gekommen, dass ich in der Kinderabteilung gelandet wäre. Natürlich frei von jeglicher Schuld, denn eine WARME Winterjacke in Elefant ausfindig zu machen, gleicht der Suche nach dem heiligen Gral. Frau findet die ein oder andere Jacke, stellt dann aber entweder fest, dass diese sich gerade mal als Übergangsjacke bewerben dürfte, oder es sie ausschließlich in Größe Prinzessinhungerharke gäbe. Wohingegen die dunklen Omamustermuscheljacken schön dick sind, ins Größenprofil passen täten, aber einfach nur pottens hässlich daher kommen. Nein, nein! Ich sehe so oft auch mollige Frauen in hübschen Klamotten, wieso soll mir das nicht auch mal gelingen?!

Ich überzeugte den Schatz davon, mal in einem ganz anderem Teil der Stadt zu wildern und hatte auch direkt einen Laden im Hinterkopf. Der Schatz fackelte nicht lange, wir packten die Kinder in den Wagen und nach kurzer Zeit stand ich im Geschäft.
„Wie teuer kann hier schon eine Jacke sein, 200€ – 250€?! Manchmal muss man eben investieren!“ sagte der Mann, als er mich zwecks Parkplatzsuche schon einmal raus ließ.
Träumer , musste ich feststellen und kramte in meinem Gedächtnis danach, ob es hier schon immer so teuer gewesen war. Ergebnislos, bezüglich dieser Frage, durchstreifte ich den Laden und wartete auf den Schatz, der wenige Minuten später mit den Kindern nach kam. „Also unter 400€  gibts hier nichts, was man Winterjacke nennen würde.“ erklärte ich ihm und an seinem Blick sah ich, dass er auf mein Lachen wartete. Vergebens.
Nachdem er sich von meiner Aussage selber überzeugt hatte und vorsichtig fragte, was denn mein absolutes Maximum wäre, man müsse ja schließlich investieren, verließen wir ohne Beute nach 15 Minuten den riesigen Store.

Doch wir wollten uns dadurch nicht die Laune verderben lassen und so entschieden wir uns zu einem Schaufensterbummel, genossen einfach die ganz andere Gegend mit anderen Geschäften und einer ganz anderen Art von Menschen.  Dann liefen wir an einem  Sportgeschäft mit Wintermänteln in der Auslage vorbei. ‚Was habe ich schon zu verlieren?‘ dachte ich und ging hinein. Gleich der erste Mantel passte, war wunderbare Qualität und, oh Wunder, sollte unter 200€ kosten.

Wir sahen uns auf den 3 Etagen noch ein wenig um, oder besser gesagt, ich sah mich um und der Schatz googelte die Jacke. Das macht er ständig und auch wenn wir dadurch schon oft gespart haben, nervt es mich total. Immer. Dementsprechend zickte ich ihn auch an. Als Antwort hielt er mir nur sein Handy unter die Nase. Darauf war der Onlineshop des Geschäfts, in dem wir gerade waren und der Mantel mit 99€. Öhm… Also 80€ weniger sind schon ein ganz schöner Schuh, dachte ich mir, nahm das Handy und befragt, sehr höflich (!) einen hilfsbereiten Mitarbeiter (davon gab es da ganz viele… Schon fast ein bisschen gruselig). Dieser ging mit mir zum Abteilungschef, der verglich die Artikelnummern, änderte mit dem Kuli das Preisschild, rief an der Kasse im Erdgeschoss an und fragte mich, ob er sonst noch helfen könnte. WOW!
Nach weiteren 10 Minuten im Geschäft waren wir durch und wollten den Mantel bezahlen. „Ach, sie sind die mit dem Preisnachlass! Danke für ihren Hinweis! Das macht dann bitte 75,90€!“ Begrüßte mich die Dame an der Kasse freundlich . Öhm… ‚Haben dir mir gerade tatsächlich nochmal einen Kassenrabatt gewährt, weil ich die Klamotte im Onlineshop günstiger gefunden hatte?!‘ wunderte ich mich beim hinaus gehen und entdeckte dann die Rabatt-Aktionsschilder überall im Laden.^-^‘

So hatte sich der relativ weite Weg bis zur neuen Jacke dann sogar doppelt gelohnt. Und auch wenn ich es ungern zugebe, aber auch das Preisgegoogle des Schatzes, so peinlich mir das oftmals auch ist (bei dieser Aktion jedoch nicht), hat diesmal wieder bares Geld gespart welches ich dann an anderer Stelle verheißen kann *hihi*

SheepyWeekly [02/2014]

SheepyWeek: Es war eine nicht ganz einfache Woche, in der ich versucht habe so wenig wie möglich mit den Kindern auf der Baustelle zu sein. So musste die ein oder andere Freundschaft mir und den Kids „Baustellenasyl“ gewähren.
Naja, bis auf Dienstag, denn da hatte ich normalen Dienst und danach noch knappe 3 Stunden Gesamtkonferenz. Damit die königlichen Schafskinder nicht 12 Stunden im Kindergarten bleiben mussten, wurden sie von der Leihoma abgeholt und betudelt. Ein wenig neidisch war ich da schon, während ich in der Aula saß und den wichtigen Ausführungen des Kollegiums zu hörte und brav mein Händchen hob um wichtige Dinge abzustimmen (ich hab immer noch Muskelkater vom ewigen hoch und runter).
Heute sind die letzten Tapeten an die Wand geworfen worden und da mir mein lieber Chef für morgen einen Umzugstag eingeräumt hat, kann ich, so meine große Hoffnung, dem fleißigen Schatz beim Boden verlegen helfen zu können. Und dann möchte ich bitte zum Nachmittag hin auch in der neuen Behausung leben können:
SheepyTop: Die Bauarbeiten sind in großen Schritten voran geschritten und dank der grandiosen Hilfe Einzelner, sind wir nun schon so weit, dass wir (hoffentlich) morgen schon komplett einziehen können. Besonders gefreut habe ich mich auch über die Zwangsbesuche, bei denen man endlich mal wieder ein wenig zum schnattern gekommen ist, während der Schatz so unendlich fleißig war ♥
SheepyFlop:  Dem Hundetier geht es noch immer nicht wesentlich besser, wobei er zumindest ab und zu ein wenig frisst.
Die Kinder sind stellenweise echt unerträglich, einfach auf Grund der Tatsache, dass ihr Hafen momentan eher ein Trümmerfeld ist. Aber es wird…
Mäh der Woche:  „Geile Scheiße!“ als der Prinz die neuen Räumlichkeiten sah.

Lebenszeichen

Ja, sie lebt noch, sie lebt noch, sie lebt noch…

Die letzte Schulwoche bestand aus Ausflügen und vollkommen chaotischen Kindern, die der Meinung sind, in den letzten Tagen seien sie unantastbar und dementsprechend aufmüpfig sind.
Abschiedsszenarien, zum einen weil uns 8 geschätzte Kollegen verließen, ich meine 3.Klässler in die nächste Klasse lassen muss und zwei meiner Schützlinge Deutschland den Rücken zukehren. Ganz schön traurig 😦
Und dann waren da noch die kleinen Wertschätzungen einiger Eltern am letzten Schultag die sich mit kleinen Präsenten (meist mit Schoki ^-^) in die Ferien verabschiedeten und das Geschenktütchen meiner Tandempartnerin (der Klassenlehrerin mit der ich mir die Klasse teile). Darin befanden sich zwei herzallerliebste Sheepytassen. 😀

Nun in den Ferien hatte ich in den ersten drei Tagen die „Ehre“ des Spätdienstes, wodurch ich erst um 18h zu Hause war. Ja, später anfangen ist ja mal ganz nett, aber davon hat man als Mamaschaf nicht wirklich etwas…
Diese Woche hatte ich nun den Frühdienst und der ist mir wesentlich sympathischer. Da muss man zwar um 6 Uhr schon zum Dienst erscheinen (ging nur durch die selbstlose Lieblingscousine und Vera, die sich morgens zu 5:30h bei mir hinsetzten, bis der Schatz um 6h aus der Nachtschicht nach Hause kam), hat dann aber auch schon um 14h Feierabend und kann noch etwas mit der Familie unternehmen.

Oder sich in der Fahrschule für die Fahrerlaubnis Klasse A anmelden. So wie ich es am letzten Dienstag getan habe. Natürlich darf ich mcih nun wieder in die Fahrschule setzen und dem theoretischen Unterricht beiwohnen, was ausgesprochen lustig ist, wenn man in die gleiche Fahrschule geht wie vor 2 Jahren. Doch dazu dann evt. ein anderes mal mehr 😉
Mit den Fragebögen bin ich schon zu 63% Prüfungsbereit und warte nun nur noch auf das Okay der LaBo, welches noch bis zu 5 Wochen auf sich warten lassen kann. Bis dahin bin ich dann auch zu 100% Prüfungsreif 😉
Fahrstunden hatte ich noch keine, da ich es diesmal alles in einem Wusch durchziehen will, habe mir aber Termine für den nächsten Monat schon geben lassen.

Von Freitag bis Dienstag waren wir, oder besser gesagt der Schatz, in Besitz eines Smart, der eigentlich den Zweck erfüllen sollten, mich dann im Winter wohlbehalten zwischen Arbeit und Heim hin und her zu befördern. Nach einem Check in einer spezialisierten Werkstatt erwies sich das Schnäppchen allerdings als 2500€- Reperaturstück (und dann wäre nur das aktuell Wichtigste repariert worden) und so brachte der Schatz den Kleinstwagen wieder zum Vorbesitzer, erklärte die Lage und bekam anstandslos das Geld zurück.
Wie gewonnen so zerronnen…

Als echter Mann, die ja bekanntlich Jäger sind, hat er jedoch schon längst das nächste Wägelchen im Visier und wartet nur noch darauf, ob der Wagen noch zu haben ist oder schon vergeben ist. Die Bedingungen sind gut, nur der Sandort ein wenig weit weg und die Angst, dass jemand anders schneller sein könnte ist fast greifbar…

Und so vergehen die Tage irgendwie und die allgemeine Sommerträgheit am PC wird sich noch ein wenig hinziehen. Dennoch werde ich versuchen auch während meiner Urlaubstage demnächst zumindest ein grobes Update zu posten.