So etwas gibt es noch

Bevor der Schatz seinen Unfall hatte, hieß es noch, wir würden dieses Jahr den kleinen Tannenbaum aus dem Garten ausbuddeln und ihn als Christbaum verwenden. Dann kam der Unfall, der Frost setzte ein und schwuppdiwupp war es nicht mehr möglich das Bäumchen auszubuddeln

Nun machten wir uns am Freitag auf den Weg, um uns einen Baum zu kaufen. Begeistert war der Schatz davon nicht, aber Weihnachten ohne Baum geht nun mal nicht. Zu malen wir vor zwei Monaten schon mal den ersten Baumschmuck gekauft hatten und dieser ja nun irgendwo hin muss, nicht wahr?

Als wir nun nach 20 Minuten ein annehmbares Bäumchen zu einem relativ guten Preis gefunden hatten und in Richtung Kasse unterwegs waren, wurde der Schatz ein wenig panisch. Wo hatte er noch gleich die Geldbörse nach dem Tanken verstaut? Er war sich ganz sicher, er hätte sie in die Jackentasche getan. Diese war nun auf und vollkommen leer. Aber vielleicht täuschte er sich auch und hatte sie aufs Amaturenbrett gelegt, wie er es sonst auch so oft tut?! Den Baum stellten wir erst einmal zur Seite und gingen zum Auto, wo nichts zu finden war.

Damit war die Mission “Christbaum” erst einmal beendet. Wir fuhren nach Hause und ließen erst einmal sämtliche Karten sperren und erstatteten eine Verlustanzeige über die Internetwache der Polizei (sehr praktisch, da man nicht nochmal raus muss). Sicher ist sicher, vor allem, wenn man nicht weiß, ob die Geldbörse als  verloren oder gestohlen zu betrachten ist.

Gestern rief uns dann unser zuständiges Revier an und verkündete, dass jemand die Geldbörse abgegeben hat. Sie hat wohl auf der Straße gelegen und jemand hat sie dann persönlich zur Wache gebracht.

HURRA!

Also fuhren wir nach meinem Sport zur Wache und holten die vollkommen vollständige Geldbörse dort ab. Dem älteren Ehepaar danken wir ganz herzlich, auch wenn sie bei der Polizei anonym bleiben wollten. Wir hätten uns sonst auch gerne mit einer Schachtel Pralinen, Colgate Haftcreme oder sonstigem erkenntlich gezeigt

Am Montag werden wir dann alle Behörden anrufen und den Verlust zurück nehmen, damit alle Karten wieder freigeschaltet werden können. Man hat ja sonst nichts zu tun, nicht wahr?!

Kurze Meldung

Ich bin noch immer krank, der Schatz hadert mit den Folgen seines Unfalls und so kommt es, dass ich im Moment nicht so viel poste. Ich bin einfach zu geschafft, wenn ich Abends auf der Couch lande und unendlich froh, dass meine Kinder pünktlich um 19h im Bett liegen und schlafen.

Demnächst also hoffentlich wieder mehr, wenn es uns hier wieder besser geht.

*hust*

Vorgestern fing es an, ein kleines Hüsteln mit leichtem Kratzen im Hals. Kein Drama, denn es ist momentan Erkältungszeit und dann habe ich auch noch regelmäßigen Kontakt zu erkälteten Menschen… Also wie gesagt, kein Wunder.

Und ganz ehrlich, an einem kleinen Schnupfen stirbt frau ja nun nicht gleich. Gestern früh stand ich dann auf und vermisste schmerzlich meine Stimme. Zum Mittag hin war der Husten dann so oll, dass ich tatsächlich zum Arzt ging. Während der Wartezeit kamen Kopfschmerzen, Schüttelfrost und Mattegefühl hinzu und ich kam mit einem Rezept für Antibiotika aus der Praxis.

Eigentlich verschreibt der Arzt das nicht so schnell, dementsprechend gehe ich davon aus, dass ich eingeschläfert worden wäre, wäre ich einen Tag später gegangen

Der Schatz hat sich gestern um die Kinder gekümmert und heute hat er auch noch einmal frei, so dass er in die Krabbelgruppe gehen darf und sich später mit beiden Kindern etwas einfallen lassen darf, damit ich in Ruhe im Bett vor mich hin vegetieren kann.

Dabei werde ich mir den Fernseher ganz leise (Flüsterton) anschalten und im Halbschlaf vor mich hindämmern, damit ich am Freitag wieder fit bin und nicht selbst im Narkoseraum einschlafe.

Nur so zur Info, warum ich so still bin *Hust*

Nicht ganz gesund

Ich hatte es ja schon geschrieben gehabt, dass ich in unserem Harzurlaub krank geworden war.Eine Woche später ruft mich der Schatz von der Arbeit aus an und berichtet mir, dass er sich von einem Kollegen ablösen lässt um dann nach Hause zu kommen. Ihm ginge es noch immer sooooooo~~~ schlecht.
Am Abend hatte er schon gejammert, dass es ihm nicht so gut ginge und ihm so kalt wäre. Doch um ehrlich zu sein hatte ich dem nicht so viel Beachtung geschenkt, immerhin ist der Schatz ein Mann und somit automatisch Profi im Schnupfenjammern

Aber das er sich nach Hause schicken lässt, ist schon sehr ungewöhnlich und besagt einiges. Als gute Fastehefrau hatte ich gleich nach der Info herum telefoniert und versucht einen offenen Arzt zu finden. Gar nicht so einfach an einem Mittwoch Nachmittag. Aber ich fand dann schließlich einen und reservierte ihm einen Platz.
Als er dann nach Hause kam, berichtete er mir, halb sterbend, dass er eine Angina habe und sich nun von Penicillin ernähren dürfe. OK… Und ich dachte, er käme mit einer öden schnöden Erkältung nach Hause. Aber gut zu wissen, dann hatte ich in der letzten Woche die Angina, immerhin sind die Symptome die selben.

Am gleichen Tag entwickelte ich dann mal eben eine flotte Erkältung, aber die muss warten, immerhin habe ich einen sterbenskranken Mann auf der Couch und zwei kleine gesunde Kinder im Nebenzimmer. Da kann ich es mir nicht leisten, dass es mir auch noch schlecht geht, nicht wahr?

Seit Freitagabend geht es dem Schatz wieder so gut, dass er den Platz unter der Decke gegen einen Platz am Rechner eintauschen konnte. Und so lange er sitzt geht es ihm auch wirklich prächtig, aber wehe er steht auf, dann stirbt er den Heldentod.
Vor knappen 2,5 Jahren hatte er im rechten Fuß eine Ermüdungsfraktur, welche bis heute noch immer nicht ordentlich verheilt ist und nun, durch die lange Ruhezeit im Bett, ist es wieder akut. Was macht eine gute Fastehefrau in einem solchen Fall? Richtig, sie sucht einen Unfallchirurgen, der Freitags am späten Nachmittag noch auf hat, reserviert einen Platz und fährt ihn hin. Dann holt sie das große Kind von der Kita ab und fährt dann schnell den Schatz wieder vom Arzt abholen.

Und immer noch bin ich ein wenig Erkältet. Aber das ist schon okay, denn bald ist der Schatz wieder gesund und dann räche ich mich.

Doch Urlaub

Letztens weine ich noch darüber, dass es dieses Jahr wohl doch keinen Urlaub für mich geben wird und dann kommt der Schatz nach Hause, weist mich an ein paar Sachen für das Wochenende zu packen und dann sitzen wir auch schon im Auto und düsen in Richtung Polen. Um genauer zu sein in Richtung polnische Ostsee.
Dort gingen wir als erstes an den Strand und genossen mit den Kindern die stürmische Ruhe der rauen See, warfen ein paar Steine ins Meer und erklärten den Kindern die Umgebung so gut es uns möglich und den Kindern verständlich war.
Dann gingen wir Geld tauschen, suchten uns einen Campingplatz für die Nacht, bezogen unseren Bungalow, gingen für den nächsten Tag Lebensmittel einkaufen, etwas essen und fielen dann nach einem langen Tag vollkommen fertig ins Bett.
Am nächsten Tag führte uns der erste Weg natürlich wieder, mit Buddelzeug bewaffnet, an den 50m entfernten Strand und genossen dort noch ein paar nette Stunden. Das Wetter war sonnig und warm, so gut wie Windstill und der Schatz ging mit dem kleinen Prinzen sogar noch ins Wasser, während die Prinzessin und ich die wohl schönsten Sandkuchen formten.
Auf dem Rückweg schauten wir noch in einer polnischen Hafenstadt vorbei, wo die Kinder dem Fischer beim Ausnehmen der fangfrischen Fische und Möwenfüttern zusahen, wir eine Fährfahrt unternahmen, auf der Strandpromenade spazierten und Eis schlabberten… Ein herrlicher Abschluss des Wochenendes.

Am Montag durfte der kleine Prinz in die Kita gehen, damit ich die Taschen neu packen konnte, denn der Schatz hatte einige Tage im Harz geplant. So packte ich Reisetasche, bzw. den Kinderkoffer um, ging mit dem großen zum Töpfern und dann fuhren wir los in den Harz. Dort gab es dann ein Abendbrot und alle fielen vollkommen fix und fertig in die Betten.
Am nächsten Tag erkundeten wir die Stadt, gingen wieder einkaufen und nach dem Mittagsschlaf fuhren wir mit einer Dampflok, ganz zur Freude der Kinder, hinauf auf den Brocken. Dort hatten wir einen der 50 klaren Tage des Jahres erwischt, so dass wir, trotz des Windes, eine wunderbare Aussicht genießen durften.
Wobei genießen auch mehr geprahlt ist, denn ich hatte die Kopfschmerzen vom Vortag gegen Halsschmerzen, Schüttelfrost und Gliederschmerzen eingetauscht. Aber wer sich nicht zu helfen weiß, ist selber schuld, wozu gibt es denn sonst überall auf der Welt Apotheken?! 😉
Am Mittwoch ging es mir noch viel bescheidener, aber die Medis wirkten schnell und so gingen wir Vormittags im Wohnort spazieren, fanden einen kleinen Spielplatz und Nachmittags besuchten wir das Schloss Wernigerode. Da die Kiddies allerdings auch nicht so die tolle Laune hatten, verzichteten wir auf die Führung (nahmen uns diese jedoch für den nächsten Besuch fest vor) und besichtigten nur den Schlossgarten und den Vorhof.
Im Souvenirgeschäft schockte ich den Schatz dann doch noch: es musste eine harzer Hexe auf Schaukel sein, welche beim lautem Umgebungsgeräusch (zum Beispiel in die Hände klatschen) mit den Beinen zappelt und laut lacht. totaler Kitsch und ich fand sie sofort toll. Also den Schatz ganz rehäugig angeschaut und *schwupps* lag sie im Kofferraum.
Am Donnerstag ließen wir es ganz ruhig mit einem Stadtspaziergang angehen, wo wir dann ein kleines Fest zu Ehren der Kinder vorfanden, gefolgt von sehenswertem Fachwerk und einem Spielplatz, bevor wir dann Abends wieder in unseren eigenen Betten lagen.

Viel… Schön… Und ein bisschen von allem: Meer, Berge, Kultur… Sonne, Regen…

UND GANZ VIEL SPASS FÜR ALLE! ♥

Zusammengerissen

Stur… Dickköpfig… Verbohrt… Zickig…  Stimmt alles.
Besonders wenn man mich dann erst einmal vergnazt hat. Dann neige ich dazu, meine Linie gnadenlos bis ans Ende aller Tage durch zu ziehen. Elefanten vergessen schließlich nie…
Es sei denn, ich sehe einen gemachten Fehler ein. Lieber spät als nie, lautet dann die Devise die mich dann zu einer Entschuldigung trägt.
Andern Falls gilt dies auch für die Gegenpartei. Ja, ich bin nachtragend, aber kein Unmensch…

Wie ich darauf komme? In der neuen Familie hat sich jemand meinen Gnatz zugezogen, sehr zum Leid des Schatzes, denn immerhin handelt es sich ja hierbei um eines seiner Familienmitglieder, den ich keines Blickes, geschweige denn Wortes mehr würdige. Schwere Situation für den Schatz und bestimmt nicht wirklich nachvollziehbar (obgleich er mir bereits versicherte, dass er mich verstehen würde). Ich bin wie ich bin und so zicke ich weiter herum, bis besagte Person ein wenig Verständnis und Familiensinn irgendwo aufgabelt.
Apropos Familiensinn: Natürlich habe ich jegliche Besuche meiner Seits bei besagter Person storniert und lehne mit Augenrollen ab, wenn der Schatz fragt, doch habe ich auch klar gestellt, dass er ja weiterhin in Kontakt bleiben kann, immerhin ist es ja seine Familie… Blöde Situation, doch bevor ich mich nicht zu beherrschen weiß und ein Donnerwetter über etwaige Feier bringe, belasse ich es lieber so, letzten Endes wäre ja doch ich die dumme, die den armen Menschen ja ein fatales Unrecht angedeihen lasse…

Und so grämt sich der Schatz über meine Sturheit, ich über sein Unverständnis bezüglich meines Standpunktes und am Ende haben wir eine Grundsatzdiskussion darüber, dass ich weniger verbohrt sein solle, den ersten Schritt machen könne und über meinen Schatten zu springen habe. Dagegen kommt von mir nur noch müde zurück, dass ich niemandem in den Allerwehrtesten zu krauchen brauch, mich nicht mit Menschen befassen möchte, die ich dumm finde (so denn es denn vermeidbar ist) und mir eben dieser Mensch am Popo vorbei geht…

Doch weil mir der Schatz ja am Herzen liegt und ich möchte, dass er glücklich ist, habe ich mir gestern ein Herz gefasst. Zum Essen ins Restaurant war anlässlich eines Geburtstages des Familienoberhauptes geladen worden und obwohl ich erst zu einer Absage neigte, überwand ich mich und wir gingen hin.
Also man kann durchaus mit jemandem 2 Stunden an einem Tisch sitzen ohne ihn anzusehen, geschweige denn ein Wort zu wechseln. Höffliche Distanz nennt man so etwas in meinem Fall… Zu toppen nur durch ein sehr persönliches Geburtstagsgeschenk, mit den richtigen Worten überreicht, gegen das lieblose Tankstellenblumen und eine Packung Billigpralinen abstinken.

Da freut sich das Schokoschaf über gestammelte Entschuldigungen, genießt die verzückte Aufmerksamkeit des Familienoberhauptes und lacht sich insgeheim ins Hüflein ohne eigentlich gehässig sein zu wollen.  Aber ein bisschen freuen, dass man der Liebling des Abends war, wird frau ja wohl noch dürfen?

Auf dem Weg um Auto gab es dann ein Lob vom Schatz fürs zusammenreißen und lieb sein. Wenns das nicht wert war, was dann?! Und ein bisschen stolz bin ich ja auch selber auf mich…

Edler Ritter?!

Der arme Schatz hat Frühschicht, was bedeutet, dass er um 5:30h auf der Arbeit sein muss und dementsprechend aufsteht. Hat zur Folge, dass er während der Frühdienste vor mir ins Bett geht.

Gestern folgte ich ihm um 1:30h, legte mich ganz brav hin und versuchte, mit dem Arm unter und dem Kopf auf dem Kissen, ein zu schlafen. Da bemerkte ich ein krabbeln an meiner Hand. Toll… Einen Moment lang überlegte ich ganz tapfer zu sein und liegen zu bleiben. nach 15 Sekunden sprang ich dann aus dem Bett, stürmte zum Lichtschalter und knipste das Licht an. Nur mal kurz gucken…

Der Schatz war inzwischen natürlich auch wieder wach und fragte, was denn nun schon wieder los sei. „Käfer!“  Inzwischen bin ich ja relativ locker geworden, was irgendwelches Getier anbelangt. So lange es sich nicht unbedingt im Auto oder eben im Bett befindet.

Mindestens 1cm 40cm groß war das Vieh, welches unter meinem Kissen umher rannte und versucht hatte mich zu fressen. Um die Nerven des Schatzes zu schonen, schnappte ich mir das Kissen und wollte ins Kinderzimmer umziehen, was allerdings mit verächtlichem Schnaufen „verboten“ wurde. Böse brummelnd ging der Schatz in die Küche und kam bewaffnet wieder. Wieder bot ich an, umzuziehen, denn inzwischen war der Käfer unter das Bett geflüchtet und der Schatz versuchte ihn zu erdolchen.

„Na meinst du nun, dass ich möchte, dass mir der Käfer irgendwo drüber krabbelt?“ aha… Von wegen edler Retter und so! 😀 Nach 10 Minuten hatte er den 2,50m Käfer erledigt und wir konnten uns wieder hinlegen. Heute fühle ich mich wie durch den Kakao gezogen, denn meine Kinder haben ja geschlafen 🙂

 

 

 

Kaputtes Auto

Wir erwarteten für Sonntag Besuch und brauchten noch drei Kleinigkeiten. Ob ich die bitte besorgen könne, während er die Kinder ins Bett steckt. Weil ich ja ne Nette bin (und die Kinder den ganzen Tag ertragen bespielen durfte), machte ich mich auf den Weg. Ins Auto eingestiegen, zum Geschäft gefahren, eingekauft, eingepackt, alles chic.

950m  vor unserer Haustür fing dann der Wagen an zu spinnen. Ich, mit meinem gerade Mal 7 Monate altem Führerschein, natürlich keine Ahnung und selbstverständlich ohne Handy unterwegs, blieb ganz ruhig. Was blieb mir auch anderes übrig?! Also trat ich auf die Kupplung und hoffte, so weit wie möglich rollen zu können. Grundidee war ja, dann weniger schieben zu müssen, da wusste ich ja auch noch nicht, das schieben eh nicht geht, weil so eine tolle Servolenkung ohne laufendem Motor blockiert. Aber egal, fürs erste rollte ich ja.

Nach 700m war allerdings Schluss mit rollen und in meinem Unglück konnte ich den Wagen auf den hintersten freien Parkplatz manövrieren. Auto stand, Mandy lief die restlichen Meter schniefend nach Hause, schloss die Tür auf und brach beim Anblick des Schatzes (dessen Auto das ja immerhin ist) in Tränen aus. „Ich habe das Auto kaputt gefahren…“ schluchzte sie und gab der Sache damit einen wesentlich dramatischeren Touch, als nötig gewesen wäre, unabsichtlich natürlich.  Bis ich ihm erklärt hatte, dass es kein Unfall war, sondern es beim normalen fahren einfach aufhörte, flossen  noch so einige Tränchen. Beruhigt zog sich mein Schatz Schuhe an und ging mit der Hoffnung eines losen Sicherungskabels zum Auto.

„Gar nicht so schlimm, das ist offenbar nur die Benzinpumpe und die kostet laut Internet nur so um die 30€. Ist nen Verschleißteil, wäre so oder so demnächst gekommen, ist nicht deine Schuld!“ so beschrieb es mein Schatz, als ich heulend vor ihm saß und abermals versicherte, dass es mir super Leid tut, dass ich das Auto kaputt gefahren habe. Da wusste er  noch nicht, wie sehr er sich täuscht. Naja, am nächsten Tag riefen wir einen Freund an, der dann auch kam und die Diagnose bestätigte. Als es dann aber um die Materialanschaffung ging, stellte sich heraus, dass wir ein Sondermodell haben und die neue Benzinpumpe statt niedlichen 30€ mal eben 190€ kostet.

Heute war der Retter dann wieder da und hat unter Einsatz seines Lebens den Wagen repariert. ♥

Nun können wir wieder fahren und anstatt „Du hast das Auto kaputt gefahren“, tröstet mich mein Schatz mit den Worten „Du hast einfach nur dafür gesorgt, dass die Benzinpumpe erneuert wird, bevor sie auf einer längeren Strecke den Geist aufgibt!“ 😀

Ein toller Schatz!