Die Theorie ist da, der Schweinehund auch

„Abnehmen blabla… Sie sind einfach zu dick blabla… Das bedingt das Krankheitsbild noch blabla… Wir müssen das gut im Auge behalten, nicht das blabla… „

In den letzten Wochen war ich so oft beim Arzt, ich hatte irgendwann schon das Gefühl, die Praxis würde mir beim nächsten Termin den roten Teppich ausrollen und mir voller Stolz die neuerworbenen medizinischen Geräte vorführen, an denen eine Messingplakette mit meinem Namen dran befestigt ist. Ist natürlich nicht passiert, aber was nicht ist, kann ja noch kommen 😉

Ich kenne den Arzt nun schon seit meiner Jugend und schätze seine offene Art, wie er die Dinge ohne viel Palaver auf den Punkt bringt und seine Fachlichkeit sehr. natürlich, ich könnte empört sein und so tun, als hätte ich es noch nicht selber gemerkt, dass ich immer dicker geworden bin. Aber wieso sollte ich? Ich behaupte nicht, dass es mir gut geht. Denn abgesehen von dieser wirklich nervigen Sache mit dem Magen (Chronische Gastritis) und dem Reflux (Primäre Refluxkrankheit), bekomme ich regelmäßig einen 20171011_173325.jpgHeulkrampf, wenn ich mir mal wieder Klamotten kaufen muss (die Auswahl an altersgerechter Klamotten in Größe Elefant ist doch recht beschränkt, wenn man nicht gerade vor hat sein Monatsgehalt in ein Zirkuszelt zu stecken) und die dicke Sumpfkuh mit all ihrem Schwabbel und den nicht sitzenden Kleidungsstücken im Garderobenspiegel sehe.

Am schlimmsten sind aber die anderen Menschen. „Also du musst doch nur… Wenn du dies und das… Ich habe das so und so gemacht… Ich verstehe gar nicht…“ ich möchte niemandem unterstellen, dass er mir böses will (zumindest nicht die Menschen in meinem näheren Umfeld) und dennoch möchte man einfach nur ganz offensichtlich die Augen rollen und ganz beherzt und laut stöhnen. Mache ich nicht, bringt ja doch nichts und die Leute fühlen sich auch noch vor den Kopf gestossen, denn sie wollten ja nur helfen. Manchmal frage ich dann aber zumindest, was sie denken, wieso ich es nicht schaffe und das, obwohl die Theorie vorhanden ist. Ich kenne die Do und Dont’s im Ernährungswirrwarr und schaffe sie auch alle eine Zeit lang in meinem Alltag zu integrieren. Doch spätestens, wenn das Gewicht stagniert und das, obwohl ich wirklich ALLES gebe, mich noch einmal für einige Zeit doppelt ins Zeug lege und dennoch nichts purzelt, dann falle ich zurück. Ich nasche wieder die ein oder andere Pizza am Abend; fahre das Maximum an Bewegung so weit hinunter, wie es als Erzieher und Mutter von zwei jüngeren Kindern inklusive Hund eben geht und ignoriere geflissentlich die  tägliche minimalen Flüssigkeitsaufnahme.

Doch ich möchte mich nicht beschweren. Ich komme in der Regel ganz gut klar und wenn man mal ehrlich ist, was für Freuden bleiben einem denn, wenn Alkohol und Nikotin wegfallen?
Entschädigt nicht so eine „kleine“ Packung Kinderriegel für die nicht gemachten Raucherpausen auf Arbeit?
Kann man nicht den Stress und den Ärger viel besser ertragen, wenn man sich mal eben schnell was zwischen die Kiemen wirft?
Und dann diese Langeweile, die jeden Rauchen zur Zigarette greifen lässt. Wie ferngesteuert werden die JellyBeans in den Mund geworfen ohne das man überhaupt mitbekommen hat, dass die Familienpackung binnen kürzester Zeit von einem allein gefressen wurde.
Und wenn das Essen so lecker war, darf ich dann etwa nicht essen, bis die Auflaufform leer ist, und sei es nur aus „lecker“ statt aus „Hunger“? Ich kann die Ziege aus Tischlei-deck-dich schon verstehen. Manchmal geht es mir im Restaurant auch blitzartig durch den Kopf „Wie soll ich davon denn satt werden?!“ und bestelle sicherheitshalber noch etwas als Vorspeise und einen Nachtisch.
Ja, ich kenne meine falsch an trainierten Muster. Ja, ich kann nicht gut über meinen Schweinehund herrschen. Ja, ja, ja…

Mir helfen aber keine kleinen Portionen mit Zwischenmahlzeiten (für die habe ich nämlich in der Regel keine Zeit!). Mir bringt kein Shitday etwas, wenn ich den Rest der Woche nur Hungermahlzeiten bekomme. Ich will, will, will keine Kalorien zählen (da muss man nämlich aufpassen, dass es einen nicht kaputt macht, sagte mir mal eine liebe Freundin). Diäten kannste eh alle vergessen, Ernährungsumstellung ist das Zauberwort. Lässt sich aber schlecht in meinem Leben, wie ich es führe, integrieren und soweit, dass ich es integrieren möchte und dafür mein Lebensstil umkrempel, bin ich eben doch noch nicht.

Sogar über eine OP habe ich zwischenzeitlich voller Verzweiflung nachgedacht. Nach einiger Zeit habe ich es dann aber doch verworfen (und das, obwohl ich laut Krankenkasse keine Probleme in Sachen Übernahme zu erwarten gehabt hätte). Zum einen birgt jede OP ein Risiko und zum anderen ist es doch überhaupt nicht sinnvoll, durch einen operativen Einsatz Gewicht zu verlieren, aber langfristig nichts am Lebensstil zu ändern, oder?!

Um zurück zum Anfang zu kommen:
Als der Arzt also bei unserem Auswertungsgespräch so dahin erzählte und eigentlich auch mit mir schimpfte, da er weiß, dass ich den richtigen Weg kenne, seufzte ich nur, gelobte Besserung und fiel dann aus allen Wolken, als er mir das böse Wort mit K um die Ohren schmiss. Als Auslöser wurde die Gastritis vorgeschoben, welche wiederum mit dem Reflux zu tun hat, welcher wiederum aus dem Übergewicht resultieren KÖNNTE.  Bei der Spiegelung des Magens hatte man etwas entdeckt, konnte aber alles dank einer Gewebeprobe relativieren. Der Schreck saß natürlich trotzdem.

Dafür hat er mir dann die intestinale Fructoseintoleranz mit auf den Weg gegeben, welche es nun erst einmal zu erkunden und auszutesten gilt. Wenn ich es negativ sehen möchte, heißt das für mich die nächsten Wochen verhungern (in Phase eins wird versucht gänzlich auf Fructose zu verzichten) und meine Laune möchte ich ja auch nicht ertragen müssen. Wenn ich es positiv bezeichnen mag, könnte ich versuchen den kalten Entzug zu nutzen und somit zumindest einen Anfang zu schaffen. Außerdem werden ein paar Pfündchen dabei schon verschwinden.
So oder so: ich vermisse das Zeug jetzt schon! Sterben werde ich an dem Umstand mit Sicherheit nicht, für andere kann ich jedoch keine Garantien ausschreiben schwierig wird es aber allemal.

Wünscht mir Glück und gebt mir keine Ratschläge 😉

 

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Zahlen

LilySlim - Personal pictureLilySlim Weight loss tickers

Es geht also wieder los. Ich habe die Schnauze gestrichen voll und nachdem ich Gewichtstechnisch nun wieder (genau dort stand ich im letzten April schon einmal) auf einer Höchstmarke gelandet bin, die erschreckend ist, habe ich mich letzten Dienstag dazu entschieden all meine Ausreden über Bord zu werfen und endlich etwas zu tun.

Da ich mich ja nun nicht erst seit gestern kenne, weiß ich, dass das schönste und tollste Fitnessstudio mich nicht auf Dauer an sich binden kann. Obwohl ich gestehen muss, dass ich diese Ausdauergeräte wirklich jedes Mal geliebt habe. Die Frage hinter all dem ist eigentlich nur, wie glücklich kann man(dy) sein, wenn immer darauf geachtet werden muss, was wann und in welcher Menge konsumiert wird? Ich persönlich bin ja tatsächlich der Meinung, dass mich das auf Dauer nicht glücklich machen KANN, bin aber bereit, mich eines besseren belehren zu lassen. Immerhin muss ich ja leider ehrlicher Weise zugeben, dass ich in dem Jetztzustand auch nicht sonderlich zufrieden bin.

Die Zahlen auf der Waage spielen keine so große Rolle, vielmehr sind es die Zahlen in der Kleidung, oder noch viel eher die Auswahl hübscher Kleidung im Bereich der Zahlen die ich benötige. Und ich muss euch sagen, dass ich schon lange nichts mehr in meinem Kleiderschrank zu liegen habe, was ich als hübsch oder gar niedlich empfinde. Es sind eben nur noch zweckmäßige Klamotten und irgendwie komme ich jetzt in ein Alter, wo mich das anfängt zu stören.
Klar, es gibt auch hübsche Sachen für dicke Menschen, aber nun gehöre ich eher nicht so zur Shoppingfraktion und dieses an- und ausgeziehe ist mir ein Graus. Und überhaupt, ich möchte nicht in Läden, die mit Übergrößen werben und Mengen an Geld verlangen. Genauso wenig möchte ich in den Klamottendiscounter und mir ein weiteres Shirt der Marke Omi kaufen müssen.

Und so ist nun mein Smartphone mein bester Freund. Vor jedem Essen wird genauestens protokolliert wie viel Gramm von welchem Nahrungsmittel auf dem Teller gelandet sind. Das ergibt dann am Ende eine Zahl, die erst in der Summe mit den anderen Mahlzeiten ihre Gewichtigkeit bekommt. Denn meine selbst gesetzte Marke an verfügbaren Tageskalorien ist nun wieder an 6 Tagen die Woche mein Maximum. Einmal die Woche werde ich dann wieder vergessen, das ich ein Maximum habe und mich fürs durchhalten belohnen. Ist ja auch wichtig, denn sonst würde ich wohl relativ schnell Amok laufen 😉

Doch nicht nur in der Ernährung habe ich mir Ziele und Pflichten (mindestens 2l Flüssigkeit jeden Tag) gesetzt, sondern auch zum Thema Bewegung habe ich mir Gedanken gemacht. Mindestens 3x die Woche habe ich mir vorgenommen zu laufen. Auch hierbei leistet mir mein Smartphone (mehr oder weniger motivierend) Hilfe, indem es mir Intervallläufe anleitet oder mich durch Ansagen von verbleibenden Streckenabschnitten Licht am Ende des Tunnels zeigt.

Ich war in dieser Woche bereits 3x Laufen, doch leider hat sich mein Körper noch nicht dazu durchringen können, mir ein bisschen des so hochgelobten Serotonins angedeihen zu lassen. Schade, denn das würde die Ganze Sache vermutlich um einiges positiver machen. Aber wer weiß, vielleicht reichen 2,5km einfach nicht zur Ausschüttung und ich müsste ein wenig mehr geben?

Ich werde versuchen dies heraus zu finden, in den nächsten Wochen… Und vielleicht kann ich mich ja in nächster Zeit zu ein wenig Yoga hinreißen lassen. Natürlich an den Tagen, an denen ich eine Laufpause habe?! Heute freue ich mich erst einmal über meinen ersten Erfolg auf der Waage und hoffe, dass ich es diesmal in den Zweistelligen Bereich schaffe, denn das war mein letztes Zeil, welches ich leider kurz vor Erreichen aus den Augen verloren hatte. 😦

Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche, esst ein Stück Schokolade für mich mit! ♥

Projekt Fettness Reloaded 2014

Ich bin fett. Ja, das bin ich und ich muss dazu stehen. Im September 2012, also vor knapp anderthalb Jahren, war ich leichter als jetzt und startete für mich das Projekt Fettness. Heute lese ich mir die alten Beiträge durch und möchte weinen.
Der letzte Eintrag vor fast genau einem Jahr (die drei Tage) zu diesem Thema dokumentiert ein Kampfgewicht von immerhin nur noch 106kg. Man plante damals schon eine U100-Party, zu der es dann aber nie kam.

Kurz nachdem ich mit dem Projekt gestartet hatte, stellte man beim Schatz Gicht fest, welche eine Ernährungsumstellung, die wir ja eh schon hinter uns hatten, mit sich brachte. Der Schatz wurde auf Medikamente eingestellt und auch wenn er am Anfang tierisch litt, da sich die Gichtanfälle durch die Medikamente vorerst verschlimmern MUSSTEN, so ging es ihm dann wesentlich besser.
Wir hatten vegetarische Tage, grillten stellenweise vegetarisch und hatten auf Vollkornprodukte umgestellt. Man fand bei uns so gut wie gar keine Weißmehlprodukte mehr, nur noch Geflügel,  ich machte regelmäßig Sport und auch so ging es uns super.

Dann fing ich wieder an zu arbeiten und der Schatz war gut auf die Medis eingestellt. Essenszeiten verschoben sich, Nahrungsmittel wurden wieder immer heller und auch Fleisch kehrte immer mehr zurück in unseren Alltag. Zu all dem Überfluss hörte ich auch noch mit dem Sport auf. Anfänglich, weil ich nach einem Arbeitstag keine Motivation mehr hatte mich ins Fitnessstudio zu schleppen, anderer Seits auch, weil ich es mit meinem Gewissen nicht vereinbaren konnte, die Kinder erst in der Kita zu wissen und dann in der Sportbetreuung des Studios für noch 1- 2 Stunden. Hatte ich so doch schon ausgesprochen wenig Zeit mit den Beiden.

Seit Mittwoch vor zwei Woche stehe ich wieder kampfbereit da, wo ich vor anderthalb Jahren schon einmal stand. Mit dem Unterschied, dass ich damals weniger zu bewegen  hatte, als heute.
Damals ging ich mit 117 kg ins Rennen, vor zwei Wochen schrie mir meine Waage entgegen, dass wenn ich nicht sofort das 120kg- Walross von ihr nehme, sie einfach explodieren würde.

Warum ich eine solch pikante Sache öffentlich mache?! Ich habe, sowohl damals bei meinem Zigarettenentzug als auch bei anderen Dingen, gemerkt, dass ich sie besser durchhalte, wenn ich sie breittrete und öffentlich mache. So ist die Motivation eine höhere, da man natürlich lieber von Erfolgen spricht, als von Misserfolgen. Es gab natürlich auch viel Kritik, blöde Kommentare und Drohmails (warum auch immer), aber die gab es in all den Jahren, die ich nun schon blogge eigentlich immer mal und das ganz Themen unabhängig. Von daher kann ich damit ganz gut umgehen 😉

Nun kurz zum neuen Projektstart:
Methode: Kalorienzählen bis maximal (!!!) 2100 kcal; gesunde Ernährung in Form von weniger Fleisch, wieder Vollkornprodukte, mehr Obst und Gemüse, TRINKEN; Bewegung jeglicher Form, sei es mind. 10000 Schritte am Tag, Radfahren, Schwimmen, Yoga…
Gewicht
23.04.2014: 120,5 kg
30.04.2014: 117,3 kg (-3,2 kg)
07.05.2014: 114,9 kg (-2,4 kg)

Läuft.

Waagensamstag [10/2013]

Ein paar Gramm sind dann diese Woche doch wieder gepurzelt. Immerhin reden wir hier von “satten” 300 Gramm

Und auch diese Woche muss ich gestehen, nicht sonderlich gesund gelebt zu haben. Besonders auf Arbeit habe ich immerzu das Gefühl Zucker zu benötigen und so fand der ein oder andere Schokoladenpudding, Kuchen o.ä. den Weg zu mir gefunden.

Aber zumindest habe ich mich in Sachen Trinken wieder gebessert, was ja auch schon einmal ein Fortschritt ist…

Ich sage mir jetzt einfach, dass diese fiese 106 eine Hürde ist, die schwierig zu knacken ist. Danach geht es wieder ein bisschen voran, nicht wahr?! NICHT WAHR!?

Ja doch… Am Montag starte ich in eine neue Woche und werde nur feine und gesunde Sachen mitnehmen. Fern halten werde ich mich von den kleinen Seelentröstern, drückt mir die Daumen.

Waagensamstag [08/2013]

Und wieder einmal ist es Samstag und ich habe mich voller Hoffnungen auf die Waage gestellt. Vielleicht war genau das der Fehler? Ich meine einmal gehört zu haben, dass Hoffnungen schwer wiegen…

Naja, wie dem auch sei, diese Woche hat sich so gar nichts getan. Könnte man sich drüber ärgern und darüber nachdenken, was/wer die Schuld daran trägt, oder man freut sich einfach darüber, dass man nicht zugenommen hat.

Ich habe mich für Letzteres entschieden. Man soll ja immer positiv denken und zu dem über lasse ich diese Woche Negativität den anderen. Ich bin vollkommen positiv eingestellt und hoffe einfach auf den positiven Stress, der sich hier bereits für die kommende Woche angekündigt hat.

Zudem muss ich mich wieder mehr zusammen nehmen, denn sowohl die Sache mit dem regelmäßigen Essen, als auch dieses lästige Trinken habe ich ganz weit verdrängt. Und wenn ich denn mal viel trinke, dann ist es etwas Ungesundes. Aber Wasser schmeckt mir nun mal nicht in Massen…

Waagensamstag [07/2013]

Die ein oder andere wird sich schon gewundert haben, denn in den letzten zwei Samstagen gab es hier keinen Waagensamstag (zu Hause natürlich schon). Ich hatte soviel um die Ohren, dass ich einfach nicht die Muße hatte, euch auch noch von meinem Misserfolg zu erzählen.

Wie ihr an der Grafik sehen könnt, hatte ich einen 2kg- Einbruch. Die Schokolade und das Stressfuttern haben mir ZWEI GANZE KILO beschert. Schönen dank auch

Klar habe ich mich geärgert. Ihr glaubt gar nicht wie. Heute war die Waage dann aber wieder gnädig zu mir. Sie zeigte mir dann mein letztes Tiefstgewicht an. Zum Glück!!!
Binnen einer Woche drauf, nach zwei Wochen erst wieder runter.

Aber ich will mich nicht beschweren, immerhin sind sie wieder weg (und zwar aufs Gramm genau) und kommen hoffentlich nicht so schnell wieder … Meine Motivation ist mir vorhin zumindest in den Nacken gesprungen und hat mich ermahnt, dem Schweinehund nicht noch einmal die Tür zu öffnen. Recht hat sie, die Gute.

Waagensamstag [04/2013]

Ich werd bekloppt… Schon wieder hab ich es nicht geschafft zum Sport zu gehen. Und was noch viel schlimmer ist: ich bin darüber traurig, weil ich es inzwischen sogar genieße, wenn ich dort bin. Wer hätte das gedacht? Und das auch noch von mir, dem notorischen Sportmuffel, der nur ExtermaufCouchsitting als wirklichen Sport praktiziert?!

Naja, die vielen Termine und die andauernden Kopfschmerzen haben meine Motivation Abends noch einmal los zu sporteln echt in den Keller getrieben, wo ich sie dann nciht wieder fand.

Eben drum habe ich mich dann diese Woche wirklich ans gesunde Essen geklammert und jeglicher Art von Süßigkeiten und Backwaren entsagt. Immerhin hatte ich ja letzte Woche genug davon. Okay, bis auf die kleine Spinatpizza gestern Abend, aber es war schon nach 0h und dementsprechend schieb ich sie einfach auf den Motivationstag, was heißt, dass ich ein Anrecht auf sie hatte Immerhin haben sich wieder ganze 1,1kg auf hoffentlich nimmer wiedersehen verabschiedet, trotz der Pizza.

Und etwas ganz tolles haben der Schatz und ich nun für uns entdeckt. Nicht nur toll, weil schmackhaft, sondern toll weil schmackhaft, gesund und förderlich bei Gewichtsverlust Das Zeug nennt sich Zartdinkel oder Sonnenweizen und gibt es von verschiedenen Herstellern. Das besondere daran ist, dass man pro erwachsene Person so um die 60g benötigt, es 10min kocht und dann pappensatt ist. Sogar ein Mann wie mein Schatz schafft keine zweite Portion. und das Sättigungsgefühl hält laaaaaaaaange an.
Man komponiert es einfach wie Reis oder Nudeln zu Fleisch, Fisch, Gemüse, als Salat, Süßspeise, in der Suppe etc.  es findet sich für jeden Geschmack ein Rezept, würde ich behaupten wollen

Das war es jetzt erst einmal wieder für diesen Samstag.