SheepyWeekly [09/2014]

SheepyWeek: Nachdem die Woche ja ganz „wunderbar“ ausgeklungen war, hatte ich ein wenig die Hoffnung, dass es nun besser werden würde, immerhin stirbt die Hoffnung zuletzt (ich kann euch veraten, dass sie heute Mausetot ist). Am Montag wurde die Prinzessin von sehr hohem Fieber heimgesucht, was meinem Arbeitgeber eine Person weniger brachte, denn der Schatz befand sich zu dem Zeitpunkt bereits auf Arbeit (der Glückliche). Natürlich hatte die Kleine sich mit dem KoKa-Virus (Im Fachjargon KotzundKack- Virus) im Krannkenhaus angesteckt, dementsprechend war dann auch ihre Laune. Immerhin war mir am Abend ein wenig Entspannung vergönnt und ich konnte mein Ufo weiter bearbeiten, respektive den ersten Teil beenden.
Am Dienstag kam der Schatz mit einem vollbeladenen Auto von den Schwiegereltern zurück. Im Kofferraum befand sich ein Schwingstuhl für meine Handarbeitsecke mit Fußablage, den hatte Schwiegermuttern so arbeitsarm herumstehen und dachte sich, dass er hier mehr zu tun bekommen würde. Ein Lichtblick…
Der Mittwoch wurde von meinem Sohn mit den Worten „Mama es tut mir leid, ich hab in mein Bett gebrochen…“ und ganz weinerlichem Blick eingeläutet. Währnd ich dem Kind liebevoll die Bröckchen aus dem Haar wusch und der Schatz mit Teppichreiniger und anderen Mitteln versuchte die Matratze zu retten, war ich wirklich dankbar, dass ich zur Arbeit durfte. Hätte ich im Ansatz geahnt, was für  unnötige Dummheiten mich dort erwarten, ich wäre zu Hause geblieben und hätte den Prinzen mit Tee und Zwieback versorgt… Oder auch die ganze Wäsche plus Matratze gereingt… Mit der Hand, oder so…
Der Freitag war in so fern ganz witzig, als dass ich die Faschingseinkäufe für die Arbeit erledigen durfte und Massen an Schlabbergedöns im Auto herumfuhr. Am Abend hingegen, als ich bei den Kindern (der Große kampierte bei seiner Schwester im Besucherbett) das Nachtlicht ausmachen wollte, stieg mir ein scharfer Geruch in die Nase. Nun hatte die ganze Sache also den Darm erreicht und der Prinz durfte Nachts um 1:30h unter die Dusche, um die säuerliche Substanz vom Körper zu bekommen. Keine 4 Studen später dann noch einmal das selbe Spiel. Armes Kind… Wobei, ich glaube so viel Schoki und Zwieback hat er die letzten Jahre nicht bekommen 😉
Der Samstag war dann geprägt von Zwieback und TV gucken bei den Großeltern und Grillen in den ersten warmen Sonnenstrahlen für die gesunden Leute. Wobei ich die meiste Zeit mehr dahin döste und den meisten Gesprächen vor lauter Müdigkeit kaum folgen konnte.
Am Sonntag blieben wir dann alle zu Hause und entspannten. Vor allem, weil die Kinder Besuch hatten, über den sie sich so sehr freuten, dass Mama und Papa sehr uninteressant waren.
SheepyTop: Man muss sich ja immer vor Augen führen, dass es nicht 168 Stunden durchgängig nur schrecklich war, auch wenn sich die Wochen manchmal so anfühlen. Dennoch fällt es mir echt schwer, dem Ganzen etwas postives abzugewinnen. Mal sehen: Am Freitag ein klärender Kaffe… Ich glaube das war ein echtes Top… Ach und mal so nebenbei: Ich lieg heute in der Zeit ^.^
SheepyFlop: Arbeit, Gesundheit… *seufz* Hatte ich von meinem Beinahe-Unfall mit evt. Todesfolgen erzählt? Der Typ lebt nur noch, weil ich geistesgegenwärtig auf den begrünten Mittelstreifen gefahren bin…
Mäh der Woche: „Das ist doch noch viel zu groß!!!“ sagte ich und bekam Pippi in den Augen, als der Pullover dann wie angegossen am Kind saß. 

SheepyWeekly [08/2014]

SheepyWeek: Boah… Leck mich am Zeh! Und schon ist es wieder Dienstag und ich haderte schon wieder mit mir, den Wochenrückblick ausfallen zu lassen, einfach, weil quasi schon verjährt. Letztlich es dann aber auch ein bisschen wie bei einer Diät, wenn man erst einmal aufhört konsequent zu sein, dann lässt man es wieder ganz bleiben… Und naja, ihr kennt das ja -.-‚
Bis auf der Restaurantbesuch am Dienstag, bei dem es die ein oder andere Träne (Lachträne, wohlbemerkt) gab.
Ansonsten war die Woche geprägt von ärgerlichen Vorkommnissen auf der Arbeit (der Erzieherberuf könnte so ein toller sein… Wenn man sich nicht mit einigen Eltern befassen müsste…), zeitlichen Missverständnissen.
So musste ich mich ärgerlicher Weise auf Arbeit mit Dingen beschäftigen, die nicht unbedingt so in meiner Arbeitsplatzbeschreibung stehen. Mal von dem angeschlagenen Ton abgesehen… Und wenn ich dann noch an das ein oder andere Gespräch unter den Kollegen denke, frage ich mich manchmal, wer jetzt die 20 Jahre Berufserfahrung hat. Vor lauter Kummer konnte ich mich nur mal wieder an meinen Kinderriegeln festklammern, worauf mich die Kollegin fragte, ob ich ein Kinderriegel-Abo hätte. Wenn die wüsste 😉
Dann hatten wir diese Woche das erste Mal einen Kitafreund des Prinzen an Bord. War ok, muss ich nun aber auch nicht stndig haben. Schon gar nicht solche der Sorte „Stänkerfix“.
Am Samstag saß ich dann geschlagene 3 Stunden mit der Prinzessin in der Kindernotaufnahme. Normalerweise wartet man dort nicht so lange, aber offenbar grasiert gerade mal wieder „Kotzundkack“, so dass 20 Kinder unter einem Jahr mit über 40 Grad Fieber ebenfalls im Wartezimmer dahinvegitierten. Ergebniss der Untersuchung um 21:10h eine Wundreinigung inklusive neuem Pflaster und ein Merkzettel zu Kopfverletzungen. Toll, Pflaster und Wundreinigung hätte ich auch gekonnt und den Merkzettel kann ich quasi schon in Blindenschrift schreiben. Aber lieber einmal zuviel, als einmal zu wenig, nicht wahr?!
Und damit keine Langeweile aufkommt, hatte ich in all dem Tumult natürlich den Sonntagsbesuch fast vergessen, was in sofern ganz gut war, als dass Wirbelsturm Mandy mal eben schnell Ordnung machte und der Besuch den lecker Kuchen selber mitbrachte 😉
SheepyTop: Hmmm… Man soll ja positiv denken, aber zu der Woche fällt mir nicht so wirklich was ein… Na komm schon… Ja doch: Das ausgelassene Essen mit Freunden, fernab jeglicher Kentnisse der Dinge, die mich in der Woche noch ereilen würden.
SheepyFlop: Eindeutig der Krankenhausbesuch und die Arbeit… Also situationsbedingt…
Mäh der Woche: „Na dann viel Spaß Mama, im Krankenhaus muss man immer lange warten.“ Vielen lieben Dank auch, oh du mein weiser Sohn! (fast wäre es aber auch der Spruch der Kollegin mit dem Abo geworden, oder auch ganz oben auf der Liste stand „Das sind Rudeltiere!!!“)

Danke für den Fanbrief

Gestern Abend freute ich mich darüber, dass ich offenbar so spannend und interessant bin, dass Menschen, die mich ablehnen, diesen Blog hier lesen und mir sogar schreiben vor Begeisterung. Ausgesprochen konsequente Einstellung 😉

Zu der Qualität des Kommentars möchte ich an dieser Stelle mal nichts sagen, denn mal davon abgesehen, dass besagter Leser offensichtlich nicht ganz in der Lage ist Ironie zu verstehen scheint es auch schwer zu fallen Positives von Negativem zu unterscheiden.

Trotzdem freue ich mich natürlich über jeden Leser und jeden Kommentar, wenn auch ich mir nicht vorschreiben lasse, in wie fern ich was schreibe. Wem das Geschriebene nicht passt, der möge doch bitte einfach nicht lesen und wer der Meinung ist, ich würde etwas falsch schreiben, dem sei gesagt, dass ich nur auf richterliche Anordnung lösche.

Generell ist es doch recht faszinierend wie man von manchen Menschen für Dinge angefeindet wird, die offenbar gar keinen Durchblick in irgendwelchen Angelegenheiten haben. Wie sagte es schon der Nuhr damals „Wenn man keine Ahnung hat, dann einfach mal Fresse halten!“

Wenn man sich allerdings immer nur auf unzuverlässige Quellen verlässt, dann kann man schon einmal als ahnungsloser Mensch durch einen Problem stolpern und sich der lauteren Partei anschließen. Verstehe ich ja irgendwie auch, steckt nicht in jedem von uns ein kleiner Lemming?! 😉

Nun gut, dann werde ich mir mal ein neues Opfer suchen, um dem Schlusssatz aus dem Fanbrief gerecht zu werden „Andere durch den Dreck ziehen kannst du immer gut aber DICH erwähnst du NIE“

By the way All das Geschriebene hier handelt zu 90% von mir, ist ja auch mein Blog. 😛

Grr…

Worin ich ganz groß bin? Im Meinung vertreten, finde ich. Das war schon damals im Kleinkindalter so (Man erzählt sich, ich sei sehr bockig gewesen und wollte immer mit dem Kopf durch die Wand. Ich würde eher sagen, dass ich damals schon wusste was ich wollte und habe es einfach nur durchgesetzt ) und hat sich über die Jahre hin einfach nur ein wenig kultiviert.

Manchmal kann ich sogar recht professionell meinen Standpunkt vertreten, meist platzt es aber einfach aus mir heraus und ich nehm jede Debatte mit Feuereifer an. Feuereifer beinhaltet meist auch hitzig

Aus der Kindergruppe der Prinzessin habe ich mir dann heute nicht nur ein müde gespieltes Kind mit nach Hause genommen, sondern einen Namen mehr auf der Liste derer, die mich nicht ausstehen können.

Nun muss ich zu meiner Verteidigung sagen, betrifft das ganze eine Mutter, bei der es mir ohnehin schon immer recht schwer fällt, nicht permanent zu berichtigen oder zu belehren. Aber heute… Ich weiß nicht woran es gelegen hat, aber ich schieb es jetzt einfach mal auf meine unausgeglichene Persönlichkeit, resultierend aus dem Stress der letzten Woche.

Angefangen hatte alles mit einer Debatte darüber, ob ich mein Kind zurück haue, wenn es nach mir haut (bzw. beißen/kneifen etc) oder nicht. Hierbei vertrete ich ganz klar den Standpunkt, dass so etwas für mich  nicht in frage kommt, ganz einfach weil ich der Meinung bin, dass man Falsches nicht mit Falschem korrigieren kann und es Paradox ist zu sagen “Ich haue dich, weil man nicht hauen darf und du es getan hast!” Ich meine, ganz ehrlich, in welcher Welt macht denn das einen Sinn? In meiner jedenfalls nicht… Diesen Standpunkt teilten auch die anderen Anwesenden und nachdem ich dann auch noch ihre “tolle” Argumentation niedergewalzt hatte, war sie erst einmal still gewesen und schaute mcih böse an.

Es blieb eine Viertelstunde alles nett, bis dann die eine Mutter erzählte, dass sie eine Bekannte hätte, die vollkommen fertig und überfordert mit ihrem auffälligen Kind sei, sich aber aus Angst vor dem Jugendamt bzw. davor, dass die ihr die Kinder sofort wegnehmen würden, keine Hilfe suchen täte. Man sprach darüber, dass das ja gar nicht das Interesse des Jugendamtes sei und diese eher Hilfen für die Familien bereitstellen würden als die Kinder weg zu nehmen, schon alleine, weil so eine Pflegeunterkunft viel teurer ist, als eine Familienhilfe etc. Da kam dann wieder Mrs. IchweißallesundkennejedeLebenssituation ins Spiel mit einer Horrorgeschichte vom Jugendamt, die sich kein Drehbuchautor hätte schöner ausdenken können. Denn nur weil ihre Schwester wieder Arbeit hatte, kam das Jugendamt und wollte ihr die Kinder wegnehmen.

Tja, dann schaute ich sie böse an, erklärte ihr, dass da definitiv noch andere Aspekte vorhanden gewesen sein mussten, weil sonst alle Alleinerziehenden Mütter entweder Arbeits- oder Kinderlos wären und dass genau diese unqualifizierten Halbwahrheiten unsicheren Müttern Angst machen, sich Hilfe zu holen. Unterstützt wurde ich dabei von der Gruppenleiterin, welche schon des öfteren mit Familien und dem Jugendamt zusammen gearbeitet hat, sowie von einer Mutter, die ebenfalls nur gute Erfahrungen mit dem “bösen” Jugendamt gemacht hat.

Also manchmal würde ich gerne aus der Haut fahren.