Danke für den Rat, behalt ihn!

Ich bin eine stolze Mutter und finde meine Kinder einfach phänomenal. Es vergeht nicht ein Tag, an dem ich nicht am liebsten laut losheulen möchte, weil sie mir mit irgendeiner Kleinigkeit den Tag versüßen. Nicht ein Tag vergeht, an dem ich versuche konsequent zu sein und es dann doch nicht 100% schaffe, weil sie einfach zu putzig sind. Und es vergeht nicht ein Tag, an dem ich nicht doch die ein oder andere Kleinigkeit zu bemängeln habe.

Meine Kinder sind weit ab von „perfekt“ aber genau das macht sie für mich PERFEKT.

Wenn ich so zurück denke an die Anfänge meines Mutterdaseins, oh weh, was habe ich es mir zu Herzen genommen, wenn mir jemand sagte, dass meine Kinder verwöhnt wären. Ich müsse konsequenter sein, nicht so nachgiebig, mehr Härte an den Tag legen… Blablabla… Ich will nicht sagen, dass alle Ratschläge schlecht gewesen wären, oder sie aus Boshaftigkeit gemacht wurden (zumindest nicht alle), aber man hätte durchaus an der Präsentation etwas arbeiten können. Letztlich habe ich gut 98% ignoriert und jetzt haben wir den Salat.

Verwöhnt sind meine Kinder… Nichts werden sie mir danken… Noch kann ich alles retten… Also bei uns war das ja damals…
PAH! In letzter Zeit rege ich mich ständig über solche Sprüche auf, beiße mir auf die Zunge und mein einziges Statement dazu lautet „Wir versauen unsere Kinder so gut es geht allein und schieben es dann später auf die unfähigen Pädagogen!“.

Zwischendurch sitze ich dann Abends auf der Couch und denke über unsere Kinder nach. Über die ‚Hilfestellungen‘ der anderen und ob sie vielleicht doch recht haben mit dem, was sie sagen. Es nagt eben doch irgendwo. Heißt es nicht auch, Erzieherkinder wären die Schlimmsten? Habe ich das nicht auch oft genug selber festgestellt?!

Und dann fallen mir die Leute um uns herum ein, die uns fragen, ob sie die Kinder mal abholen können, weil sie einen neuen Kinderfilm haben und der mit Kindern viel netter anzusehen ist. Ob wir nicht über das Wochenende vorbei kommen wollen, man baut auch extra das Planschbecken auf. Die Eltern aus der Kita  nehmen unsere Kinder gerne mit zu Spielenachmittagen und Ausflüge  und im Elterncafè (ich möchte ja nicht angeben, aber so ist es nun mal) sind unsere Zwei die Stars.
Ein Satz reißt es aber jedes Mal sofort raus und zwar ist der von einer Freundin vor längerer Zeit gesagt worden und bedeutet mir heute, nach etwas über zwei Jahren noch immer sehr viel „Wir müssen uns Mandy warm halten, ich möchte, dass unsere Kinder mal genauso toll werden wie ihre!“ ♥

So schlimm können sie dann also doch nicht sein.
Es macht keinen Sinn sich den Kopf über die Erziehung anderer Kinder zu zerbrechen (es sei denn, man ist Erziehungswissenschaftler 😉 ), jeder muss seinen eigenen Weg gehen. Eltern sind die Experten ihrer Kinder, ein schöner Satz aus meiner Ausbildung.  Und statt ungefragt blöde Ratschläge abzugeben, sollten einige Leute vielleicht lieber den Eltern zuhören, ihre Ideale ergründen, die Prioritäten erkennen, denn aus irgend einem Grund haben eben diese Leute mit den Eltern zu tun und sollten Unterstützung sein und nicht noch zusätzlicher Seelenbalast.

Danke fürs zuhören, nun ist auch mein Ärger wieder weg! ^.^

Nähmaschinen und Service

Und da saß ich nun. Vollkommen verzweifelt und kurz vor dem Wutheulen. Und das nun schon seit 2 Stunden. Kurz zuvor hatten wir noch eine Halssocke genäht, bin dann ins Kino und als ich zurück war, ging nichts mehr. Die Nähmaschine verweigerte mir rigoros den Dienst. Klar, die Nadel stach in den Stoff ein, aber das war es dann auch schon.
Nach immerhin 3 Stunden, 100 maligem ein- und Umbau der einzelnen Funktionen und etlichen Flüchen sah die Nähmaschine sich dann mal genötigt statt leere Löcher in den Stoff zu stechen, mal ein bisschen Abwechslung in die Sache zu bringen und den Unterfaden in ein großes Gewebe zu verwandeln. Immerhin, dachte ich, ein Fortschritt.
So verbrachte ich weitere 2 Stunden damit, mich durch Foren, Tipps und Tricks und der Anleitung zu ackern. Erfolglos. Zwischenzeitlich hatte das Wutheulen dann übrigens auch die Oberhand gewonnen und ja, auch die Kraftausdrücke waren wenig schmeichelhaft. Diesbezüglich hätte jeder Kesselflicker und Bierkutscher noch dazu lernen können. Irgendwann gab ich dann ganz erschöpft und vollkommen frustriert auf, heulte mich an der starken Schulter meines Mannes aus und ließ mich dann ins Bett einweisen.

Am nächsten Tag war die Sache natürlich noch lange nicht vom Tisch und so fuhr mich mein Mann zu einem Nähmaschinen-Fachmann. Ein alteingesessener Fachbetrieb, das sah man sowohl dem Ambiente des Ladens, als auch dem Fachmann sofort an.
„Schönen guten Tag, meine Nähmaschine raubt mir den letzten Nerv…“ begann ich mein Problem zu schildern, während ich schon am Reißverschluss der Maschinentasche herumfriemelte „… vor ca zwei Jahren bei Lidl gekau… „Eine Billigmaschine? Lassen sie den Reißverschluß gleich zu, die schau ich mir nicht an, da kostet das drauf gucken ja mehr als die ganze Maschine!“ würgte mich der ältere Herr gleich ab. Im Glauben er habe mich falsch verstanden, versuchte ich ihm zu erklären, dass ich auf einen einfachen Einstellfehler hoffte. Doch so weit kam ich gar nicht, denn er betonte noch einmal, dass er sich das gar nicht erst anschauen würde, da dies schon den Preis der Maschine übersteigen würde.
Ich persönlich empfand sein Verhalten als sehr unhöflich, nicht das er sich die Maschine nicht ansehen mochte, sondern die Art und Weise, wie er mir das deutlich machte. So schluckte ich meinen Ärger und verließ den Laden.

Dann fuhren wir in ein Nähmaschinencenter, wo man mich sofort freundlich begrüßte und auf den Hinweis, dass ich Hilfe für eine Discountermaschine brauche mit den Worten „Na mal sehen, wie weit wir kommen, ich gebe mein bestes!“ reagierte. Ok, der erste Pluspunkt war gesetzt. Nach einer Kontrolle aller Einstellungen und des Zusammenbaus, schaltete der nette Herr das Gerät an und machte eine Probenaht. Die natürlich, wie sollte es anders sein, perfekt war. „Das kann nicht wahr sein, die mobbt mich!“ schimpfte ich begeistert über die Zauberhände des Verkäufers. Dieser war nicht so euphorisch und machte noch eine Naht, bei der es dann „knallte“. Gut, dass ich nicht sofort nach Hause bin, sonst wäre ich wohl zusammengebrochen, getreu dem Motto „Wieso bei ihm und nicht bei mir?!“
„So wie es scheint, ist der Blabla (weiß nicht mehr, was es war) defekt. Wir können unsere hauseigene Werkstatt drauf schauen lassen, das würde dann 20€ vorab machen, die im Falle einer gewünschten Reparatur verrechnet werden würde. Aber ganz ehrlich und unter uns: ich denke, dass es sich am Ende auf um die 80€ handeln würde und das übersteigt den Wert ihres Gerätes.“ Japp, da musste ich ihm zustimmen.

Der Schatz fragte dann, was der nette Herr den für den nächsten Kauf empfehlen könnte und so saß ich plötzlich an einem Tisch voller Maschinen und bekam ein für mich wirklich tolles Modell vorgeführt, bzw. durfte es selber versuchen. Dazu gab es noch jede Menge Tipps und Tricks, die man generell beim nähen gut gebrauchen kann und ganz am Ende noch ein Prospekt des Gerätes, damit man sich zu Hause noch einmal alles in Ruhe ansehen kann.

Wie der Schatz nun einmal so ist, setzte dieser sich daheim gleich ans Internet und recherchierte den Internetpreis, der genau dem im Laden entsprach. „Wieso hast du die nicht gleich mitgenommen? Die war doch echt toll?!“ Meinte mein Mann das jetzt wirklich ernst, oder spielte er ein grausames Spiel mit meinen Gefühlen?

Eine halbe Stunde nach Verlassen des Ladens stand ich wieder davor, diesmal beladen mit einem riesigem Karton und einem wirklich, wirklich breitem Grinsen im Gesicht. Im Auto saß mein Mann, der es tatsächlich ernst gemeint hatte und mir den Shoppingchauffeur gemacht hat.

„Ich kann dich halt nicht unglücklich sehen!“ entschuldigte er sich für seine Entscheidung. Insgeheim vermute ich ein heimliches Interesse an meinen Interessen, was auch seine Fragerei am Abend erklären würde 😉
Wie auch immer, ich bin nun wirklich selig, dass ich Frau Ar***loch (so habe ich die alte Maschine vor lauter Wut getauft) nun beerdigen kann. Und fleißig war ich mit der Neuen nun auch schon.

SheepyWeekly [09/2014]

SheepyWeek: Nachdem die Woche ja ganz „wunderbar“ ausgeklungen war, hatte ich ein wenig die Hoffnung, dass es nun besser werden würde, immerhin stirbt die Hoffnung zuletzt (ich kann euch veraten, dass sie heute Mausetot ist). Am Montag wurde die Prinzessin von sehr hohem Fieber heimgesucht, was meinem Arbeitgeber eine Person weniger brachte, denn der Schatz befand sich zu dem Zeitpunkt bereits auf Arbeit (der Glückliche). Natürlich hatte die Kleine sich mit dem KoKa-Virus (Im Fachjargon KotzundKack- Virus) im Krannkenhaus angesteckt, dementsprechend war dann auch ihre Laune. Immerhin war mir am Abend ein wenig Entspannung vergönnt und ich konnte mein Ufo weiter bearbeiten, respektive den ersten Teil beenden.
Am Dienstag kam der Schatz mit einem vollbeladenen Auto von den Schwiegereltern zurück. Im Kofferraum befand sich ein Schwingstuhl für meine Handarbeitsecke mit Fußablage, den hatte Schwiegermuttern so arbeitsarm herumstehen und dachte sich, dass er hier mehr zu tun bekommen würde. Ein Lichtblick…
Der Mittwoch wurde von meinem Sohn mit den Worten „Mama es tut mir leid, ich hab in mein Bett gebrochen…“ und ganz weinerlichem Blick eingeläutet. Währnd ich dem Kind liebevoll die Bröckchen aus dem Haar wusch und der Schatz mit Teppichreiniger und anderen Mitteln versuchte die Matratze zu retten, war ich wirklich dankbar, dass ich zur Arbeit durfte. Hätte ich im Ansatz geahnt, was für  unnötige Dummheiten mich dort erwarten, ich wäre zu Hause geblieben und hätte den Prinzen mit Tee und Zwieback versorgt… Oder auch die ganze Wäsche plus Matratze gereingt… Mit der Hand, oder so…
Der Freitag war in so fern ganz witzig, als dass ich die Faschingseinkäufe für die Arbeit erledigen durfte und Massen an Schlabbergedöns im Auto herumfuhr. Am Abend hingegen, als ich bei den Kindern (der Große kampierte bei seiner Schwester im Besucherbett) das Nachtlicht ausmachen wollte, stieg mir ein scharfer Geruch in die Nase. Nun hatte die ganze Sache also den Darm erreicht und der Prinz durfte Nachts um 1:30h unter die Dusche, um die säuerliche Substanz vom Körper zu bekommen. Keine 4 Studen später dann noch einmal das selbe Spiel. Armes Kind… Wobei, ich glaube so viel Schoki und Zwieback hat er die letzten Jahre nicht bekommen 😉
Der Samstag war dann geprägt von Zwieback und TV gucken bei den Großeltern und Grillen in den ersten warmen Sonnenstrahlen für die gesunden Leute. Wobei ich die meiste Zeit mehr dahin döste und den meisten Gesprächen vor lauter Müdigkeit kaum folgen konnte.
Am Sonntag blieben wir dann alle zu Hause und entspannten. Vor allem, weil die Kinder Besuch hatten, über den sie sich so sehr freuten, dass Mama und Papa sehr uninteressant waren.
SheepyTop: Man muss sich ja immer vor Augen führen, dass es nicht 168 Stunden durchgängig nur schrecklich war, auch wenn sich die Wochen manchmal so anfühlen. Dennoch fällt es mir echt schwer, dem Ganzen etwas postives abzugewinnen. Mal sehen: Am Freitag ein klärender Kaffe… Ich glaube das war ein echtes Top… Ach und mal so nebenbei: Ich lieg heute in der Zeit ^.^
SheepyFlop: Arbeit, Gesundheit… *seufz* Hatte ich von meinem Beinahe-Unfall mit evt. Todesfolgen erzählt? Der Typ lebt nur noch, weil ich geistesgegenwärtig auf den begrünten Mittelstreifen gefahren bin…
Mäh der Woche: „Das ist doch noch viel zu groß!!!“ sagte ich und bekam Pippi in den Augen, als der Pullover dann wie angegossen am Kind saß. 

SheepyWeekly [08/2014]

SheepyWeek: Boah… Leck mich am Zeh! Und schon ist es wieder Dienstag und ich haderte schon wieder mit mir, den Wochenrückblick ausfallen zu lassen, einfach, weil quasi schon verjährt. Letztlich es dann aber auch ein bisschen wie bei einer Diät, wenn man erst einmal aufhört konsequent zu sein, dann lässt man es wieder ganz bleiben… Und naja, ihr kennt das ja -.-‚
Bis auf der Restaurantbesuch am Dienstag, bei dem es die ein oder andere Träne (Lachträne, wohlbemerkt) gab.
Ansonsten war die Woche geprägt von ärgerlichen Vorkommnissen auf der Arbeit (der Erzieherberuf könnte so ein toller sein… Wenn man sich nicht mit einigen Eltern befassen müsste…), zeitlichen Missverständnissen.
So musste ich mich ärgerlicher Weise auf Arbeit mit Dingen beschäftigen, die nicht unbedingt so in meiner Arbeitsplatzbeschreibung stehen. Mal von dem angeschlagenen Ton abgesehen… Und wenn ich dann noch an das ein oder andere Gespräch unter den Kollegen denke, frage ich mich manchmal, wer jetzt die 20 Jahre Berufserfahrung hat. Vor lauter Kummer konnte ich mich nur mal wieder an meinen Kinderriegeln festklammern, worauf mich die Kollegin fragte, ob ich ein Kinderriegel-Abo hätte. Wenn die wüsste 😉
Dann hatten wir diese Woche das erste Mal einen Kitafreund des Prinzen an Bord. War ok, muss ich nun aber auch nicht stndig haben. Schon gar nicht solche der Sorte „Stänkerfix“.
Am Samstag saß ich dann geschlagene 3 Stunden mit der Prinzessin in der Kindernotaufnahme. Normalerweise wartet man dort nicht so lange, aber offenbar grasiert gerade mal wieder „Kotzundkack“, so dass 20 Kinder unter einem Jahr mit über 40 Grad Fieber ebenfalls im Wartezimmer dahinvegitierten. Ergebniss der Untersuchung um 21:10h eine Wundreinigung inklusive neuem Pflaster und ein Merkzettel zu Kopfverletzungen. Toll, Pflaster und Wundreinigung hätte ich auch gekonnt und den Merkzettel kann ich quasi schon in Blindenschrift schreiben. Aber lieber einmal zuviel, als einmal zu wenig, nicht wahr?!
Und damit keine Langeweile aufkommt, hatte ich in all dem Tumult natürlich den Sonntagsbesuch fast vergessen, was in sofern ganz gut war, als dass Wirbelsturm Mandy mal eben schnell Ordnung machte und der Besuch den lecker Kuchen selber mitbrachte 😉
SheepyTop: Hmmm… Man soll ja positiv denken, aber zu der Woche fällt mir nicht so wirklich was ein… Na komm schon… Ja doch: Das ausgelassene Essen mit Freunden, fernab jeglicher Kentnisse der Dinge, die mich in der Woche noch ereilen würden.
SheepyFlop: Eindeutig der Krankenhausbesuch und die Arbeit… Also situationsbedingt…
Mäh der Woche: „Na dann viel Spaß Mama, im Krankenhaus muss man immer lange warten.“ Vielen lieben Dank auch, oh du mein weiser Sohn! (fast wäre es aber auch der Spruch der Kollegin mit dem Abo geworden, oder auch ganz oben auf der Liste stand „Das sind Rudeltiere!!!“)

Räume

Da kommt man am Dienstag zur Arbeit, ein wenig genervt, weil unterwegs überall Müllautos die Straßen versperren, unvorsichtige Radfahrer sich vor das Auto werfen und überhaupt… Und dann kommt die Chefin auf einen zu mit den Worten „Bekomm jetzt keinen Schock, aber in deinem Raum sieht es aus, als ob ein Tsunami gewütet hätte!“ Naja, so schlimm wird es schon nicht sein, denkt man sich und geht erst einmal gucken. Und wird fast vom Schlag getroffen…
Der Raum liegt voll mit teuren Bastelmaterialien, vollkommen unbrauchbar gemacht durch Farben und Klebestoff. Klebstoff findet man auch auf den Tischen, leider nicht in Flaschen, sondern als Masse verteilt auf der Tischplatte. Farbe befindet sich an den Wänden, dem Inventar (Couch, Regale etc.) und natürlich auch am Spielzeug.
Glas- und Bügelperlen sind im gesamten Raum verteilt, sogar an Stellen, an denen es mir rätselhaft ist, wie sie dort hin gelangt sind.
Ich bin ja von Hause aus kein ordentlicher Mensch, aber im Job achte ich schon darauf, dass alles mehr oder minder picobello ist.
Als dann der verantwortliche Kollege gefunden ist und ich ihn, unter Aufbringung all meiner Beherrschung frage, wie so etwas geschehen kann, bekomme ich eine Antwort, die an Frechheit und Dummheit unübertroffen ist.
Der Kollege, der mich begleitete, sagte mir im Nachgelästergespräch, dass er ein bisschen mehr Mandy erwartet hättet. Weit gefehlt, gefährlich wird es nämlich erst, wenn nicht mehr viel kommt…
Offenbar hatten auch ein paar andere Kollegen von dem Chaos gehört. Beeindruckt waren sie alle ein bisschen von dem, was sie im schönsten Raum der Schule (O-Ton der Chefetage) vorfanden. Sehr beeindruckt war auch der „schuldige“ Kollege, als er dann zum Feierabend unter vier Augen das Donnerwetter ab bekam.
Noch einmal wird es dem Herren zumindest nicht passieren, dass er eine Gruppe so Orientierungslos lässt…
(Bei manchen Leuten würde ich gerne mal zu Hause Mäuschen spielen)

Nicht zu erreichen- fast

Am 27.03. landete mein Handy in einer Werkstatt, da es der Meinung war, sich nur noch aufladen zu lassen, wenn es in einem bestimmten Winkel zum Nordpol lag. Naja, oder so ähnlich 😉

Da es kurz vor Ostern war, hatte ich natürlich vollstes Verständnis für die angesagte Woche Wartezeit (hätte ich auch so gehabt, da ich eine Woche human finde). Nach einer Woche fragte ich mal höflich nach und erfuhr, dass es Lieferprobleme bei dem Ersatzteil gab. Naja, kann ja passieren…

Lieferprobleme hin oder her, aber dass ich das Gerät erst am 14.5. zurück bekam fand ich schon ein wenig dreist. Wie es meinem Naturell entspricht, pflaumte ich den Chef der Werkstatt so ziemlich alle 8-9 Tage an.

Also nachdem die Leute es dann tatsächlich geschafft haben, an ein komplett neues Handy genau an den selben Stellen Kratzer zu machen, bekam ich es dann nach Hause. Schon toll so ein neues Gerät 😉

Womit auch diesmal wieder bewiesen wäre: ich kann ganz wunderbar auch mal 7 Wochen ohne Handy, so denn meine Erreichbarkeit durch Arbeitsanschlüsse für den Notfall gewährleistet sind. Ersatzhandy war nämlich nicht wegen ist nicht 😉

Danke für den Fanbrief

Gestern Abend freute ich mich darüber, dass ich offenbar so spannend und interessant bin, dass Menschen, die mich ablehnen, diesen Blog hier lesen und mir sogar schreiben vor Begeisterung. Ausgesprochen konsequente Einstellung 😉

Zu der Qualität des Kommentars möchte ich an dieser Stelle mal nichts sagen, denn mal davon abgesehen, dass besagter Leser offensichtlich nicht ganz in der Lage ist Ironie zu verstehen scheint es auch schwer zu fallen Positives von Negativem zu unterscheiden.

Trotzdem freue ich mich natürlich über jeden Leser und jeden Kommentar, wenn auch ich mir nicht vorschreiben lasse, in wie fern ich was schreibe. Wem das Geschriebene nicht passt, der möge doch bitte einfach nicht lesen und wer der Meinung ist, ich würde etwas falsch schreiben, dem sei gesagt, dass ich nur auf richterliche Anordnung lösche.

Generell ist es doch recht faszinierend wie man von manchen Menschen für Dinge angefeindet wird, die offenbar gar keinen Durchblick in irgendwelchen Angelegenheiten haben. Wie sagte es schon der Nuhr damals „Wenn man keine Ahnung hat, dann einfach mal Fresse halten!“

Wenn man sich allerdings immer nur auf unzuverlässige Quellen verlässt, dann kann man schon einmal als ahnungsloser Mensch durch einen Problem stolpern und sich der lauteren Partei anschließen. Verstehe ich ja irgendwie auch, steckt nicht in jedem von uns ein kleiner Lemming?! 😉

Nun gut, dann werde ich mir mal ein neues Opfer suchen, um dem Schlusssatz aus dem Fanbrief gerecht zu werden „Andere durch den Dreck ziehen kannst du immer gut aber DICH erwähnst du NIE“

By the way All das Geschriebene hier handelt zu 90% von mir, ist ja auch mein Blog. 😛

*Schnauf*

Da dachte ich, nun wäre alles fein, doch weit gefehlt. Der Anbieter, bei dem ich das letzte Mal meinen Blog hoch geladen hatte, nahm diesen ohne Vorwarnung aus dem Netz. Noch nicht einmal eine Chance (trotz schriftlicher Aufforderung) um meine Daten zu sichern gewährte man mir, geschweige denn, dass man mir erklärte, wieso ich gelöscht wurde.

Dafür möchte ich mich ganz herzlich bei bplaced.net bedanken. Nicht weiter zu empfehlen und kundenunfreundlich bis zur letzten Minute. Vom fehlenden Support bei Fragen oder Problemen während der Laufzeit mal ganz zu schweigen! Eigentlich hatte ich mir vorgenommen mich wirklich intensiv mit dem Anbieter zu streiten und nötigenfalls sogar einen Anwalt einzuschalten, wenn ich nicht an meine Datenbanken komme. Wie das aber manchmal so ist, hatte ich den Kopf voll mit tausend anderen Sachen wie Arbeit, Prinzessinnen- Eingewöhnung und so weiter.

Erst heute hatte ich ein wenig Zeit und Muße, um mich darum zu kümmern, dass wenigstens die Weiterleitung wieder umgestellt wird und ein ganz kleiner Miniteil des Blogs reaktiviert wird (das ging via Tablett nämlich leider nicht). Wenn also der ein oder andere noch alte Beiträge von mir in seinem Reader versauern hat, dann wäre ich euch sehr zu Dank verpflichtet, wenn ihr mir diese zu kommen lassen würdet!!!

Tja, ansonsten sende ich hiermit eines der von einigen schon lang ersehnten Lebenszeichen und verspreche, da ich die Reaktivierung allein geschafft habe, auch wieder regelmäßige Beiträge (und ich habe so vieles, was geschrieben werden wollte *schmoll*).

So viel erst einmal an dieser Stelle, wir gehen jetzt erst einmal in die Berliner Philharmonie.

Gnampf

Liebe Mitmenschen,

wir hatten eine schöne Zeit miteinander. Doch immer öfter müssen der Schatz und ich feststellen, dass ihr eure Zeit lieber mit anderen Menschen verbringt. Versteht mich jetzt nicht falsch, jeder kann Zeit verbringen, mit wem er möchte…

Allerdings ist es schon schade, wenn man so gar nicht gefragt wird, ob man Lust hat etwas gemeinsam zu unternehmen. Ja, wir haben zwei Kinder und ja, wir sind nicht mehr ganz so spontan wie einst, aber dennoch sind wir in der Lage, uns kinderfrei zu bewegen.

Wir haben es satt, nur gefragt zu werden, wenn die anderen Leute keine Zeit für euch haben. Und dann liest man irgendwo, oder hört von euch, was ihr für einen Tag mit Xy dort und dort hattet und wenn wir sagen, dass wir gerne dabei gewesen wären kommt nur ein “Wir wussten ja nicht, dass ihr Zeit habt!” Tja, einfach mal nachfragen hätte geholfen… Und wisst ihr was? Viele Sachen kann man auch mit der ganzen Familie unternehmen…

Man ist nicht behindert, nur weil man Kinder hat. Wäre jedoch ganz praktisch, dann würde man zumindest vergünstigte Eintrittspreise bekommen, könnte auf den Parkplätzen in Nähe der Eingänge parken und bräuchte sich nicht darüber zu wundern, wenn man nur unter gewissen Bedingungen gefragt wird.

Besonders ärgerlich ist, dass wir immer fragen, ob ihr da oder dort mit hin kommen wollt, dass man ja mal wieder dies oder jenes zusammen machen könnte.
Naja… Wir freuen uns über die Menschen, die auch mal an uns denken, ohne das es einen Grund gibt und sich auch so mal mit uns bereitwillig treffen, trotz der Kinder.

So…

Wer sich angesprochen fühlt, sollte einmal darüber nachdenken, warum er/sie sich angesprochen fühlt.