Waha…

Hatte ich nicht gerade erst geheult und gejammert, dass es nun so langsam in den Endspurt geht und ich noch vollkommen unvorbereitet bin? Nachdem wir heute bei der Schultauglichkeitsuntersuchung gewesen sind, steht nun also offiziell fest, dass der Prinz am 5.9. eingeschult werden darf. Hurra, wenigstens die Unsicherheit ist nun weg.

Voller Tatendrang machte ich mich nun auf die Suche nach DER Vorlage vor die Schultüte und bin echt glücklich darüber, dass er sich für ein solch leichtes Motiv entschieden hat. Nun weiß ich noch nicht so ganz, wie ich es umsetzen werde (also aus Moosgummi, Stoff, Papier oder oder oder), doch ich habe Ideen und bin frohen Mutes.

Heute Morgen erinnerte mich dann der Schatz daran, dass heute Elternabend in der Kita ist und ich die Wahl zwischen Elternabend- oder Zahnarztbesuch hätte.  Naja, um es kurz zu machen entschied ich mich für den Elternabend und musste voller Entsetzen feststellen, dass die Kinder ja bereits diesen (!!!) Monat auf Gruppenreise fahren.

Ich komme nun ein bisschen in Zugzwang, denn die Koffer müssen vorbereitet werden, Dinge (z.B. Schlafsäcke) gekauft werden und zwei selbst gebastelte Postkarten werden natürlich auch erwartet. Wenn ich daran denke, dass ich letztes Jahr schon gefühlte 3 Stunden für eine Krisukarte für den Prinzen und nochmal die selbe Zeit für eine Eulenkarte für Prinzessin gebraucht habe, dann wird mir ganz mulmig und ich denke schon wieder über einen, schon fast lieblos zu nennenden, Kartenkauf nach *seufz*

Vier Tage werden die Kinder diesmal auf selbstgebauten Heubetten auf einem Bauernhof in Brandenburg verbringen und obwohl es nicht die erste Kitareise für beide ist, weiß ich jetzt schon, dass mir in dieser Zeit mein Handy viel zu leise vorkommen wird und ich nichts tun werde, bei dem die Gefahr besteht das Handy nicht am Mann haben zu können.

Helikoptermuttiängste, eigentlich will ich ja nicht so sein, aber einmal im Jahr, wenn die Kids auf Gruppenfahrt gehen und ich ganz hilflos darauf vertrauen muss, dass alles gut, da werde ich ja wohl mal dürfen.

Oder? ODER?? ODER??????

Sie entschuldigen mich, ich muss weg.

Nähmaschinen und Service

Und da saß ich nun. Vollkommen verzweifelt und kurz vor dem Wutheulen. Und das nun schon seit 2 Stunden. Kurz zuvor hatten wir noch eine Halssocke genäht, bin dann ins Kino und als ich zurück war, ging nichts mehr. Die Nähmaschine verweigerte mir rigoros den Dienst. Klar, die Nadel stach in den Stoff ein, aber das war es dann auch schon.
Nach immerhin 3 Stunden, 100 maligem ein- und Umbau der einzelnen Funktionen und etlichen Flüchen sah die Nähmaschine sich dann mal genötigt statt leere Löcher in den Stoff zu stechen, mal ein bisschen Abwechslung in die Sache zu bringen und den Unterfaden in ein großes Gewebe zu verwandeln. Immerhin, dachte ich, ein Fortschritt.
So verbrachte ich weitere 2 Stunden damit, mich durch Foren, Tipps und Tricks und der Anleitung zu ackern. Erfolglos. Zwischenzeitlich hatte das Wutheulen dann übrigens auch die Oberhand gewonnen und ja, auch die Kraftausdrücke waren wenig schmeichelhaft. Diesbezüglich hätte jeder Kesselflicker und Bierkutscher noch dazu lernen können. Irgendwann gab ich dann ganz erschöpft und vollkommen frustriert auf, heulte mich an der starken Schulter meines Mannes aus und ließ mich dann ins Bett einweisen.

Am nächsten Tag war die Sache natürlich noch lange nicht vom Tisch und so fuhr mich mein Mann zu einem Nähmaschinen-Fachmann. Ein alteingesessener Fachbetrieb, das sah man sowohl dem Ambiente des Ladens, als auch dem Fachmann sofort an.
„Schönen guten Tag, meine Nähmaschine raubt mir den letzten Nerv…“ begann ich mein Problem zu schildern, während ich schon am Reißverschluss der Maschinentasche herumfriemelte „… vor ca zwei Jahren bei Lidl gekau… „Eine Billigmaschine? Lassen sie den Reißverschluß gleich zu, die schau ich mir nicht an, da kostet das drauf gucken ja mehr als die ganze Maschine!“ würgte mich der ältere Herr gleich ab. Im Glauben er habe mich falsch verstanden, versuchte ich ihm zu erklären, dass ich auf einen einfachen Einstellfehler hoffte. Doch so weit kam ich gar nicht, denn er betonte noch einmal, dass er sich das gar nicht erst anschauen würde, da dies schon den Preis der Maschine übersteigen würde.
Ich persönlich empfand sein Verhalten als sehr unhöflich, nicht das er sich die Maschine nicht ansehen mochte, sondern die Art und Weise, wie er mir das deutlich machte. So schluckte ich meinen Ärger und verließ den Laden.

Dann fuhren wir in ein Nähmaschinencenter, wo man mich sofort freundlich begrüßte und auf den Hinweis, dass ich Hilfe für eine Discountermaschine brauche mit den Worten „Na mal sehen, wie weit wir kommen, ich gebe mein bestes!“ reagierte. Ok, der erste Pluspunkt war gesetzt. Nach einer Kontrolle aller Einstellungen und des Zusammenbaus, schaltete der nette Herr das Gerät an und machte eine Probenaht. Die natürlich, wie sollte es anders sein, perfekt war. „Das kann nicht wahr sein, die mobbt mich!“ schimpfte ich begeistert über die Zauberhände des Verkäufers. Dieser war nicht so euphorisch und machte noch eine Naht, bei der es dann „knallte“. Gut, dass ich nicht sofort nach Hause bin, sonst wäre ich wohl zusammengebrochen, getreu dem Motto „Wieso bei ihm und nicht bei mir?!“
„So wie es scheint, ist der Blabla (weiß nicht mehr, was es war) defekt. Wir können unsere hauseigene Werkstatt drauf schauen lassen, das würde dann 20€ vorab machen, die im Falle einer gewünschten Reparatur verrechnet werden würde. Aber ganz ehrlich und unter uns: ich denke, dass es sich am Ende auf um die 80€ handeln würde und das übersteigt den Wert ihres Gerätes.“ Japp, da musste ich ihm zustimmen.

Der Schatz fragte dann, was der nette Herr den für den nächsten Kauf empfehlen könnte und so saß ich plötzlich an einem Tisch voller Maschinen und bekam ein für mich wirklich tolles Modell vorgeführt, bzw. durfte es selber versuchen. Dazu gab es noch jede Menge Tipps und Tricks, die man generell beim nähen gut gebrauchen kann und ganz am Ende noch ein Prospekt des Gerätes, damit man sich zu Hause noch einmal alles in Ruhe ansehen kann.

Wie der Schatz nun einmal so ist, setzte dieser sich daheim gleich ans Internet und recherchierte den Internetpreis, der genau dem im Laden entsprach. „Wieso hast du die nicht gleich mitgenommen? Die war doch echt toll?!“ Meinte mein Mann das jetzt wirklich ernst, oder spielte er ein grausames Spiel mit meinen Gefühlen?

Eine halbe Stunde nach Verlassen des Ladens stand ich wieder davor, diesmal beladen mit einem riesigem Karton und einem wirklich, wirklich breitem Grinsen im Gesicht. Im Auto saß mein Mann, der es tatsächlich ernst gemeint hatte und mir den Shoppingchauffeur gemacht hat.

„Ich kann dich halt nicht unglücklich sehen!“ entschuldigte er sich für seine Entscheidung. Insgeheim vermute ich ein heimliches Interesse an meinen Interessen, was auch seine Fragerei am Abend erklären würde 😉
Wie auch immer, ich bin nun wirklich selig, dass ich Frau Ar***loch (so habe ich die alte Maschine vor lauter Wut getauft) nun beerdigen kann. Und fleißig war ich mit der Neuen nun auch schon.

Wollig = willig?

 

In der vorletzten Woche hatte ich ein fast vergessenes Ufo aus meiner Wollkiste geklaubt. Zuerst wusste ich noch  nicht einmal mehr den Namen und musste mir den erst einmal via Facebook besorgen, um dann die passende Anleitung aus meinem Wirrwarr zu suchen. Das hatte ich geschafft. Nur beim lesen der Anleitung fiel mir auf, dass ich etwas entscheidendes vergessen hatte und so ribbelte ich das ganze Ufo auf, den Tränen nahe, und fing von vorne an.
Wie sich heraus stellte, war ich genau bei der Mitte angekommen, als ich ribbelte, ganz toll… Doch ich hielt durch und näherte mich dem Ende. Der Schatz saß auf der Couch und ich durchlief meinen ganz eigenen Wollthriller, den der Schatz mit „total hilfreichen“ Kommentaren von der Seite aus,  begleitete.
Nun muss man vielleicht wissen, dass ich die Wolle wiegen musste und nach erreichen der Hälfte begann zurück zu arbeiten. So wollte es die Anleitung und ich versuchte mich daran zu halten. Nun verstrickte ich aber ein Gramm(!!!) mehr als die Hälfte. Und so saß ich nun da, starrte von der noch vorhandenen Wolle auf das Strickstück und wieder zurück, während ich panisch hoffte, dass das eine Gramm schon nicht so dramatisch wäre. Doch von wegen… Auf der Spule (Bild 1)wurde es immer weniger und auf der Nadel hatte ich noch immer zu viele Maschen. Nun hätte ich ja wieder alles ribbeln können, doch wie könnte man, angesichts der Tatsache, dass Man(dy) eine Woche intensiver Arbeit investiert hatte um so weit zu kommen?!
Ich entschied mich für den Schummelweg. Und bin ein wneig unglücklich drüber. Wie man sieht (mittleres Bild), ist das Tuch fertig, doch an der rechten Ecke fehlen zwei Spitzen. Die gibt es einfach nicht… Die wären nämlich das eine Gramm gewesen, dass ich in der Mitte zuviel verbraucht habe.
Gefallen tut mir das Tuch immer noch, keine Frage. Doch ob ich es je tragen kann, mit dem Wissen um den Schönheitsfehler?!
Eigentlich gibt es da keine Frage, denn ich muss, nur schon allein, damit der Schatz sieht, dass ich meine Werke auch benutze 😉
Kennt ihr das???

Nach der Fertigstellung fand ich gleich noch ein Ufo, welches auch sofort den Ribbeltod mit anschließender Wiedergeburt fand. Ich bin diesbezüglich mal sehr gespannt, ob ich es denn überhaubt beenden werden, denn das Muster ist nicht so leichtläufig und verlangt Konzentration. Aber dennoch bin ich eigentlich willig, denn die Wolle ist ein Traum und die Farben der Hammer… Und wennich vielleicht andere Nadeln benutz, vielleicht is Muster dann auch ein wenig gnädiger mit mir.

So schlimm war es gar nicht…

Ich habe mich an die Nähmaschine gesetzt. ja, ganz wirklich und echt und was soll ich sagen, auch diesmal hat sie mich nicht gebissen.

Eine Mutti aus der Montagsgruppe, selber noch Anfängerin in Sachen Nähmaschine, hatte mir einen Link für den Blog von Ina gegeben. Dort werden in wunderbaren Tutorialvideos alles erklärt, was man als Anfänger so wissen muss: sei es die  Herstellung von Vorlagen, oder was dieser ominöse Fadenlauf ist… Ina erklärt alles super und verständlich.

Und so habe sogar ich es geschafft, die kleine Kosmetiktasche “Susi” nach zu nähen.

Natürlich nicht ganz so, wie es im Schnittmuster angegeben war, das wäre vermutlich zu einfach gewesen. Nein, ich habe statt des Reißverschlusses einen Druckknopf genommen, nicht weil es einfacher wäre, sondern weil ich einfach keinen da hatte

Die zweite Tasche hat innen sogar noch Schlaufen bekommen, denn ich denke ich werde sie der Prinzessin als Handtasche schenken. Und was brauch so eine echte Handtasche? Richtig, etwas, woran man sie festhalten kann

Spaß hat es mir gemacht und ich habe die ein oder andere Sache ausprobieren können. Und stellt euch vor, es hat sich so etwas wie Kreativität gezeigt…
Vor allem aber habe ich die Berührungsängste abgebaut, denn nun bin ich ein Profi im Nähte trennen (ich habe nicht mitgezählt, aber es war eine gefühlte Rolle, die ich bei beiden Taschen insgesamt aufgeribbelt habe ).

Nun bin ich vollends infiziert, die Maschine steht im Wohnzimmer, statt wie vorher im Keller, und erhoffe mir den ein oder anderen Schnitt, den ich gerne machen wollen würde

Hatte nicht irgend jemand eine Anleitung für einen Kinderrucksack? Die Prinzessin ist ja schließlich bald ein Kitakind Und dann ist ja auch bald wieder Stoffmarkt…

Der Ärger mit den Grannys

Ich werd verrückt.

Am Freitag brachte Sari mir zwei Bücher für meine Grannys mit. Zwei wahrscheinlich ganz  tolle Bücher… Genau wissen tu ich es noch nicht, denn bei dem einen Buch habe ich nur kurz überflogen und das andere Buch, aus dem ich mir ein Granny heraus gesucht habe, handelt es sich um ein englisches…. Und das treibt mich gerade in den Wahnsinn…

Prinzipiell sollte das Ganze kein großes Problem darstellen und die ersten 3 Runden haben, nach kurzen Anfangsproblemen dann auch ganz gut geklappt. Im Internet kursieren ja so unendlich viele Übersetzungshilfe, dass man annehmen sollte, dass es ein Klacks ist, wenn man sich eine Anleitung übersetzen möchte.

Doch da geht es ja schon los. Hat man da nun eine englische, oder eine amerikanische Anleitung vor der Nase? Und woran erkannt man das? Englisch ist englisch, so dachte ich, denn auch wenn ich weiß, dass die Briten und die Amis unterschiedliche Bezeichnungen haben, so habe ich das bis Dato immer mit den deutschen Dialekten verglichen. Wenn so ein Bayer, Sachse, Berliner oder Hanseat  richtig dialektet, dann versteht ihn der ein oder andere auch nicht mehr

Wenn man dann aber auf amerikanisch häkelt und es aber britisch ist, dann brauch man sich gar nicht wundern, dass irgendwie das ganze Muster nciht hinhaut. So habe ich mir sagen lassen und nachdem ich mir die Übersetzungshilfen genauer angeschaut habe, kann ich mir das gut vorstellen.

Nun bin ich ja nicht ganz so doll auf den Kopf gefallen und weiß, dass in fast allen Handarbeitsbüchern irgendwo die Grundbegriffe erklärt werden, so dass sich das im Prinzip jeder selber beibringen kann. So auch in diesem Buch, sogar mit Bildern. Und damit ging der Ärger dann so richtig los. Die Grundmaschen habe ich alle erkannt und konnte sie mir dann auch übersetzen (schriftlich auf einem Blatt fixiert, zum schnelleren nachsehen). Alle, bis auf diese eine. Ausgesehen hat sie wie eine mir vertraute Masche, aber bei genauerem studieren der Anleitung, verwirrte sie mich mehr und mehr und alle, die ich um Hilfe bat, verstanden mein Problem nicht.

Es war zum Haare raufen. Nun kann ich solche Sachen dann aber nciht einfach hinlegen und mich abreagieren. Ich MUSS es dann wissen (so ähnlich, wie wenn einem ein Wort/Name nicht einfällt und man Stunden lang grübelt, obwohl man weiß, dass es keinen Sinn hat ) und so fotografierte ich die Seite ab und fragte in 8 Foren, ob mir jemand helfen könnte. Immer gab es die selbe, nicht befriedigende Antwort, bis ich die Leute darauf hinwies, wo mein Problem lag und dann war erst einmal Ruhe.

Ausprobieren half leider auch nicht, denn trotz mehrmaliger Versuche wurde ich nicht schlau aus dieser Masche und dann, quasi kurz vor Glatze und Nervenzusammenbruch kam die Rettung durch Facebook. Die Dame hatte mein Problem erkannt und klärte mich über die Lösung auf und da, endlich, platzte dann der Knoten!

Dann konnte ich endlich weiter häkeln, so ganz ohne Blockaden und Probleme. Herrlich! Und was soll ich sagen? Das Granny sah am Ende sogar dem aus der Abbildung verdammt ähnlich!

Inzwischen habe ich auch mein zweites englisches Granny gehäkelt und bin so eingefuchst, dass ich gar nicht mehr auf meinen Spicker zu schauen brauch, gut für jemanden, der sich anfänglich so dämlich angestellt hat, oder?!

13 Grannys habe ich nun fertig und habe beschlossen, dass ich dieses Buch auch kaufen (oder vielleicht spendiert es mir ja der Schatz zum Geburtstag?!)  MUSS. Denn selbst wenn ich die Decke dann irgendwann mal fertig habe, bezweifle ich, dass ich von diesen verdammten kleinen Patches loskommen werde

 

Ufo- Montag

Angefangen hatte ich Anfang September und hatte dann festgestellt, dass irgend etwas mit dem Muster nicht hinhaut. Klassischer Fall von Anleitung falsch verstanden. Meine Begeisterung darüber hielt sich in Grenzen. Dann legte ich das gute Stück hin und strickte immer mal wieder ein paar Reihen weiter.

105 Reihen mit jeweils 200 Maschen hatte ich dann bis zum 20.12. gestrickt. Und dann, es war kurz nach 20:00h, überkam es mich und ich zog zuerst an den Nadeln und dann an dem kleinen bunten Faden. Ich zog und zog und zog und irgendwann hatte ich nur noch einen Haufen bunter Wolle neben mir zu liegen.

Sofort schlug ich wieder 200 Maschen an und strickte los, diesmal penibel darauf bedacht, keinen Fehler rein zu hauen.

Donnerstagnacht bin ich dann fertig geworden. Und nun kann ich euch voller stolz meinen Loop zeigen. Hier also das Bild des fertigen Loops (das ist es dann nämlich am Ende doch noch geworden und das, obwohl ich eigentlich schon fast alle Hoffnungen aufgegeben hatte.

Wolle: Lana Grossa “Meilenweit Magico II”
Design: Ginsterblümchens Herbstlaune Loop von B. Reuner Darklady

Ein Link zur Anleitung findet ihr hinter dem Designnamen…

Im Übrigen war dies mein letztes Ufo und so schaffe ich es tatsächlich, ganz ohne angefangene Werke ins neue Jahr zu starten. Zu überlegen bleibt deshalb, ob ich den Ufo- Montag im neuen Jahr wieder etabliere oder ob ich es diesmal so schaffe meine Sachen fertig zu stellen. Was sagt ihr dazu? Habt ihr dazu überhaupt eine Meinung? Interessiert es euch?

Mit diesen Fragen im Hinterstübchen wünsche ich euch einen wunderschönen letzten Montag in diesem Jahr. Ich hoffe wir sehen uns alle gesund und munter im neuen Jahr wieder. ♥

Ufo- Montag

Ha!
Am Mittwoch, ja, ihr lest richtig, am Mittwoch, habe ich dieses wunderschöne Projekt fertig bekommen. Einige hatten ja schon am 10. März den ersten fertigen Strumpf bei Facebook sehen können. Und wie stolz ich war! Meine erste Socke! Und die zweite war zu dem Zeitpunkt auch schon zur Hälfte fertig.

Dann wurde ich unaufmerksam und nach dreiviertel der Socke stellte ich fest, dass ich so viele Fehler rein gehauen hatte, dass ich komplett von vorne anfangen musste. So ärgerlich, denn am schwierigsten finde ich immer das Bündchen, also den Anfang. Alles was danach kommt ist okay, wenn man denn weiß, wie

Und dann fing ich das Muttertagsgeschenk für die Schwiemu an und die arme erste Socke blieb vorerst allein. Bis heute…

Anfänglich hatte ich sehr großen Respekt vor dem Projekt “Socke”, doch dank einer ganz lieben Person auf Facebook verlor ich die Berührungsängste und bekam von der lieben Maddy (klick zu ihrem Blog HIER) ganz viel Hilfe, sowohl online, als auch per Telefon War irgendwie ganz komisch eine ganz fremde Person, die man nur über FB kennt anzurufen und sich die Käppchenferse erklären zu lassen. Aber es funktionierte gut und inzwischen mag ich gar nicht mehr ohne sie stricken

Was folgt sind die Beweisbilder mit Eckdaten:

Wolle: “Meilenweit” von Lana Grossa
Design:
Jeck” von Regina Satta

Und nun, wo ich schon so viele Projekte jetzt nicht mehr habe und mir gerade noch mehr schöne Anleitungen von Socken in die Augen gesprungen sind, kann ich euch versprechen, dass dies nicht die letzten selbst gestrickten Socken bleiben werden

Genießt den Tag im Kreise eurer Lieben, wir werden es tun!