Sommerurlaub

Um 4 Uhr aufstehen entspricht nicht gerade dem, was ich als angenehm empfinde, schon gar nicht, wenn ich aus unterschiedlichsten Gründen erst um 1 Uhr eingeschlafen bin. Und dennoch, wenn das Flugzeug um 6 Uhr in den Urlaub startet, dann muss man eben mal raus aus seiner Komfortzone. Glück sei Dank hatte der Schatz schon den Vorabend-Check-In gemacht, denn ansonsten wäre es für alle beteiligten noch stressiger gewesen. Und das nicht nur, weil das Gebäck dann auch noch hätte weggebracht werden müssen, sondern weil ich in Sachen Flugreisen ohnehin schon ein nervliches Wrack bin.

Immerzu habe ich Hummeln im Hintern und die Befürchtung, wir könnten nicht pünktlich an Board sein, uns fehlt eventuell irgendein wichtiges Dokument oder, oder, oder. Dementsprechend ist es der Familie am liebsten, wenn alles so früh wie möglich unter Dach und Fach ist und man mich nur noch ins Flugzeug setzen brauch. Dabei gilt es natürlich, mich so früh wie möglich zum Flughafen zu bekommen. Wäre es nach mir gegangen, wären wir schon um 4 Uhr zum Flughafen losgefahren, man weiß ja nicht, was für Widrigkeiten unterwegs auf uns warten. Zum Glück ist der Mann da eher der Entspannte und da er der Fahrer vom Flughafenshuttle ist, fährt die Familie erst los, wenn er das für richtig hält. Im Übrigen fällt jegliche Hektik und Panik von mir ab, wenn wir dann endlich im Abflugbereich sind.

Durch den frühen Abflug daheim und den späten Rückflug vor Ort hatten wir ganze 14 Tage Sonne, Pool und Meer.

Es war ein wunderschöner Familienurlaub in Bulgarien bei durchschnittlich 34°C (eigentlich schon fast zu viel für mich, aber dank Pool und Meer gerade noch erträglich). Wir hatten ein wirkliches tolles Familienapartment, mit allem was man zum schlafen,wach und sauber  werden so benötigt. Das Essen war immer lecker und Abwechslungsreich und auch für die Kinder war immer was passendes vorhanden (wenn auch unsere Kids sich vorlieblich von Pommes, Pizza und Eis an der Poolsnackbar ernährten). Das Animationsteam sowohl für die Erwachsenen, als auch für die Kinder, war immer lieb, freundlich und hilfsbereit. Unsere Kids haben den Kidsklub geliebt und so kamen der Schatz und ich in die Bredrouille, dass wir anfänglich so gar nicht wussten, was wir tun sollen, denn eigentlich war unser Tagesplan auf Kinderbespaßung ausgelegt. Naja, nach einem kleinen Spieleshopping war die Langeweile fix verschwunden und wir genossen die freien Stunden.
Natürlich mussten die Kinder dann aber doch das ein oder andere außerhalb des Hotels machen und hatten dann am Ende auch ihren Spaß, obwohl sie eigentlich keine Lust gehabt hatten. Auf dem Programm standen längere Spaziergänge, die man gut und gerne auch als kleine Naturwanderungen (immerhin immer gute 8km) bezeichnen könnte, Ausflüge in die nächste Stadt, eine Kinderpiratenbootsfahrt (mit Wasserschlacht, Schatzsuche und weiteren Minispielen), ein Delfinariumsbesuch (der erste und letzter dieser Art), Ponyreiten, Jahrmarkt, natürlich Strand, Wasserrutschenpark (mehrfach) und für die Mama eine kleine Shoppingtour, bei der die Kids dann doch wieder die Oberhand hatten

Und plötzlich war die Zeit um und während ich mich schon auf zu Hause freute, hätte meine Familie gut und gerne noch weitere zwei Wochen hinten dran hängen wollen.
Freitagnacht landeten wir wieder in Berlin- Schönefeld, und während meine Familie die sommerlichen Temperaturen noch für eine Woche auf dem Zeltplatz mit Kanufahrten und lieben Freunden genossen, unterschrieb ich am Montag meinen neuen Arbeitsvertrag und startete in einen neuen Arbeitsabschnitt. Diese Woche fuhr ich dann jeden Tag nach getaner Arbeit  noch für einige Stunden auf den Zeltplatz und genoss den Spaß der Kinder um dann alleine nach Hause zu fahren.

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Honigsüß

honig Am Samstag sollte eigentlich der Honig geschleudert werden. Zum Glück weiß der „Bienenopa“, dass er sehr interessierte Enkelkinder hat und so verlegte er die Aktion kurzer Hand auf den Sonntag um.

Nach dem Frühstück und einem Spaziergang war es dann auch endlich so weit: die Rähmchen wurden fachmännisch aus dem Bienenstock geholt und zur Freude der Kinder in Richtung Honigschleuder gebracht. Voller Begeisterung und Neugierde beobachteten die Kinder ihren Opa dabei, wie er den Wachs von den Waben entfernte und durften die Rähmchen sogar in die Schleuder packen, wenden und herausholen. Dabei entstehen natürlich (gefühlte) 300 Kinderfragen, die aber geduldig und kindgerecht von der Lieblingsvera und dem Bienenopa beantwortet wurden.

Zum Glück war auf der Schleuder (Bild oben rechts) kein Deckel drauf, so dass die Zuschauer nicht nur dem gesprochenen Wort glauben mussten, sondern auch direkt sahen, wie die Fliehkraft den Honig aus den Waben direkt an die Trommelwände schleuderte (oder in Kindersprache: „Schau mal, jetzt regnet es Honig an die Wand, der rutscht dann nach unten auf den Boden.“). Noch toller als der Gewichtsvergleich von vollen und leeren Waben, war natürlich das Sieben im Anschluss an das Schleudern.

Die Mäuse durften, in Kooperation, den Eimer und das Sieb unter die Öffnung schieben, den Hahn öffnen und dann den Fluss (Bild unten rechts) bestaunen. Erstaunlich, welche Menge da aus den 6 Einheiten entstanden ist.

natürlich musste dann am Ende alles wieder gesäubert werden und so blieb es nicht aus, das die Kinder sich ganz selbstlos opferten um den Resthonig, der mit einem Löffel (in meiner Welt mehr eine Kelle) entnommen wurde, abzuschlecken. 😀
Wusstet ihr eigentlich, dass die männlichen Bienen, die man so gut wie nie zu Gesicht bekommt, weil sie hauptsächlich im Stock zu tun haben, gar keinen Stachel haben? Also ich wusste das bis gestern nicht, und ich weiß auch nicht, ob ich dem so bedenkenlos geglaubt hätte, wenn nicht die Kinder eine gute halbe Stunde das Tier in ihren Händen beobachtet hätten. Kinder haben es da meistens viel einfacher. *neid*

Nach dem selbstgemachten Eis und einem Besuch bei dem Hasennachbarn, haben wir uns dann noch einmal so ein Bienengewusel im Stock angeschaut. Die haben nämlich unter ihrem Deckel noch einmal so eine Plastikabdeckung und da kann man ganz fabelhaft das Gefläusche beobachten. Toll, wenn man dann noch einen Profi zur Seite hat, der einem erklären kann, wieso einige Bienen so groß (Drohnen) und andere so dunkel sind…

Mal davon abgesehen, dass die Kinder wieder in ihrem ökolgischem Gewissen gestärkt wurden, haben sie natürlich heute voller Stolz ihren selbstgemachten Honig zur Verkostung in die Kita mitgenommen. Und weil alles so schön einfach erklärt wurde, konnten sie sogar halbwegs genau (und mit einigen Fachwörtern gespickt) den anderen Kindern erklären, wo sie den nun ganz ohne Einkaufsladen herbekommen haben.

Der Bienenopa möchte hiermit übrigens noch einmal darauf hinweisen, dass er noch leckerschmecker „Robinienhonig“ und „Raps- mit Frühjahrsblütenhonig“ hat. Dieser kann gerne erworben werden.  😉

Waha…

Hatte ich nicht gerade erst geheult und gejammert, dass es nun so langsam in den Endspurt geht und ich noch vollkommen unvorbereitet bin? Nachdem wir heute bei der Schultauglichkeitsuntersuchung gewesen sind, steht nun also offiziell fest, dass der Prinz am 5.9. eingeschult werden darf. Hurra, wenigstens die Unsicherheit ist nun weg.

Voller Tatendrang machte ich mich nun auf die Suche nach DER Vorlage vor die Schultüte und bin echt glücklich darüber, dass er sich für ein solch leichtes Motiv entschieden hat. Nun weiß ich noch nicht so ganz, wie ich es umsetzen werde (also aus Moosgummi, Stoff, Papier oder oder oder), doch ich habe Ideen und bin frohen Mutes.

Heute Morgen erinnerte mich dann der Schatz daran, dass heute Elternabend in der Kita ist und ich die Wahl zwischen Elternabend- oder Zahnarztbesuch hätte.  Naja, um es kurz zu machen entschied ich mich für den Elternabend und musste voller Entsetzen feststellen, dass die Kinder ja bereits diesen (!!!) Monat auf Gruppenreise fahren.

Ich komme nun ein bisschen in Zugzwang, denn die Koffer müssen vorbereitet werden, Dinge (z.B. Schlafsäcke) gekauft werden und zwei selbst gebastelte Postkarten werden natürlich auch erwartet. Wenn ich daran denke, dass ich letztes Jahr schon gefühlte 3 Stunden für eine Krisukarte für den Prinzen und nochmal die selbe Zeit für eine Eulenkarte für Prinzessin gebraucht habe, dann wird mir ganz mulmig und ich denke schon wieder über einen, schon fast lieblos zu nennenden, Kartenkauf nach *seufz*

Vier Tage werden die Kinder diesmal auf selbstgebauten Heubetten auf einem Bauernhof in Brandenburg verbringen und obwohl es nicht die erste Kitareise für beide ist, weiß ich jetzt schon, dass mir in dieser Zeit mein Handy viel zu leise vorkommen wird und ich nichts tun werde, bei dem die Gefahr besteht das Handy nicht am Mann haben zu können.

Helikoptermuttiängste, eigentlich will ich ja nicht so sein, aber einmal im Jahr, wenn die Kids auf Gruppenfahrt gehen und ich ganz hilflos darauf vertrauen muss, dass alles gut, da werde ich ja wohl mal dürfen.

Oder? ODER?? ODER??????

Sie entschuldigen mich, ich muss weg.

Ich bin die Letzte…

„Scheiße ist das kalt heute!“ sagt die Kollegin als wir zusammen auf dem Schulhof stehen und sofort scheint sie ein schlechtes Gewissen zu haben. „Nein, nein, so kalt ist es ja gar nicht. Es liegt ja noch nicht einmal Schnee und laut Wetterbericht ist auch keiner im Anflug!“ wir lachen und insgeheim überlege ich, ob ich ihr morgen früh nicht eine kleine Waldspinne in den Klassenraum setze. Natürlich ist das nur ein Gedanke, den ich ihr dann auch gleich erzähle und wieder lachen wir.

Dann ist es plötzlich 14:00h und die Kollegin scheucht mich vom Schulgelände. Dankbar winke ich ihr zu, denn heute habe ich ein sehr enges Zeitfenster und da sind 10 Minuten extra, quasi eine halbe Ewigkeit. Ungesehen von meinen Schülern flitze ich zum Auto und bin froh, dass ich dem großen Abschiedsszenario heute ausnahmsweise entwischen konnte.  10 Minuten vor der Zeit komme ich an und springe mitten auf dem Parkplatz in die  andere Hose, andere Schuhe und die Jacke.

Während der Typ noch ganz ungläubig schaut, schließe ich bereits das Auto ab und hechte über den Parkplatz, um  auf die Minute genau in der Fahrschule an zu kommen. Heute steht die Autobahnfahrt auf dem Programm und obwohl ich (inzwischen wie man fairer Weise schreiben muss) total gerne auf der Autobahn unterwegs bin, graut es mich heute ein wenig davor. Nicht vor dem Fahren an sich, da habe ich vollstes Vertrauen in meinen Fahrlehrer, denn dieser würde mich nicht auf die Autobahn lassen, wenn er auch nur den geringsten Zweifel hätte.
Nein, mein Angst ist ganz anderer Natur. Seit Tagen beobachte ich ängstlich das Wetter im Internet und hoffe zumindest auf Trockenheit, denn Fahrstunden, bei denen ich nass bis auf den Schlüppi war hatte ich nun schon zur Genüge.

Beginn um 14:30h, das Wetter hält und obwohl es recht verhangen am Himmel zugeht, scheint es so, als ob es trocken bleiben würde. Immerhin. Nach ein paar Einfahrübungen in Punkto Grundfahrübungen, wird das weitere Vorgehen besprochen, wichtige Dinge wiederholt und *schwupp* finde ich mich auf der Stadtautobahn wieder. Kein Problem, die kenne ich schließlich inzwischen wie meine Westentasche. Einfädeln, Überholen, Einfädeln… Alles kein Problem.

Dann hört er auf, der sichere 60er Bereich, mit dem ich mich schnell angefreundet hatte und es beginnt die offene Strecke. *Klatsch* und ich habe ein riesiges Herbstblatt auf dem Visier. ‚Ganz schön dunkel, der Herbst.‘ denke ich noch und schon ist es wieder weg und ich kann wieder sehen. Von Vorteil, wenn man inzwischen schon knapp 100 km/h fährt. ‚Verdammt, hatten wir abgesprochen, wie schnell ich jetzt fahren SOLLTE?‘ schießt es mir plötzlich durch den Kopf und nicht zum ersten Mal während meiner Motorradausbildung könnte ich mich über die einseitige Kommunikation grün ärgern. Schließlich entscheide ich mich für Tempo 130, immerhin muss ich ja so fahren, dass mein Fahrlehrer hinter mir im Auto noch mithalten kann und außerdem wird er schon was sagen, wenn er es schneller haben möchte.

Ich bin heilfroh, dass er nichts diesbezüglich sagt, denn ich habe das Gefühl durch einen Hurrikan zu sausen. Der Wind ist unglaublich stark und versucht mich von links nach rechts und hin und her zu reißen, was ich durch Balance und vollem Einsatz meiner verkümmerten Muskeln versuche zu verhindern. Zum Glück gelingt es mir, doch auch Überholvorgänge und die damit einher gehenden Schulterblicke haben es in sich, denn sobald ich den Kopf ein wenig drehe, habe ich das Gefühl, der Gegenwind will ihn mir abschrauben und als Souvenir mit nach Oz nehmen. Doch was muss, das muss. Sicherheit geht vor. Fuck, morgen werde ich Muskelkater wie schon lange nicht mehr haben. Überall…

Nach anderthalb Stunden soll ich auf einen Rastplatz fahren. Waha… Ich sterbe jetzt schon!!! Ein bisschen fühlt es sich an, als würden Arme und Beine nicht mehr in ihre natürliche Haltung finden, doch dann geht es doch und ich hopse ein wenig auf und ab. Kalt ist es eigentlich nicht. Zumindest nicht am Körper oder an den Beinen. Dafür spüre ich aber plötzlich das kribbeln in den Füßen. So wie damals, wenn man nach Stunden auf dem Rodelberg in Richtung Heimat läuft und auf einmal merkt, dass man eiskalte Füße hat. Ich dürfte mich ins geheizte Auto setzen um mich aufzuwärmen, doch das will ich nicht. Falscher Stolz, oder einfach nur der Wunsch, schnell weiter und durchziehen? Man weiß es nicht.

Auf dem Rückweg sind sie natürlich die ganze Zeit präsent, die kalten Füße und auch die Hände beginnen langsam aber sicher, sich der Außentemperatur von immerhin 8C° anzugleichen. Ich beiße mir auf die Lippen, schaue auf die Uhr und halte durch. Noch 80km, so verspricht es mir das Schild, an dem ich vorbei fahre. Naja, die schaffe ich jetzt auch noch!

Zurück in der Fahrschule erwarten mich tröstende Worte wie „Naja, immerhin haste keine toten Brummer auf dem Visier!“ Ja, super! Ich wusste, dass er einen positiven Aspekt geben würde, wenn man bei gefühlten -20C° auf der Autobahn unterwegs ist.

Ich hole meine Familie im Elterncafè ab. Ein Stück Kuchen und eine warme Suppe erwarten mich bereits. Unter dem Tisch wärme ich meine Zehen an den vermeintlich warmen Bodenfliesen, die alle anderen als recht kalt empfinden. „Das schaffe ich nicht nochmal!“ jammere ich dem Schatz in die Ohren und bekomme von einer Bekannten den Tipp, dass es gerade super warme Thermosocken beim Discounter um die Ecke gibt. HURRA!

Nachdem die Kinder dann im Bett liegen, raffe ich mich mit letzter Kraft noch einmal auf, um mich für die Überlandfahrt zu rüsten. Dabei erbeute ich nicht nur Socken und Strümpfe, sondern auch ganz ominöse Fusswärmer. Jedes Mittel ist mir recht und so wandern auch diese in den Wagen. Immerhin dauert das ganze in der nächsten Woche noch mal eine ganze Stunde länger…

Tja und nun sitze ich hier, inzwischen wieder halbwegs auf Normaltemperatur und verstehe nun auch, wieso mein Fahrlehrer meinte, dass es nur sehr wenige gibt, die ihre Prüfung zum Ende des Jahres machen. Ich bin in meiner Fahrschule die letzte in diesem Jahr und bei allem was warm und kuschlig ist: wenn der Prüfungstermin nicht schon stünde, ich würde es verlegen…

Nun werde ich mich in meine warme Wanne legen mit einem Muskelentspannungsbad oder so und dann zackzack ins warme Bettchen…

Sommerloch closed

Der Sommer ist hiermit offiziell beendet. Zumindest für mich. Heiße Tage, Sommerferien und meinen Sommerurlaub habe ich hinter mich gebracht und endlich weicht auch die Schreibblockade, oder nennen wir es lieber fehlende Motivation.

Wir, also die Familie Schokoschaf, hatten wunderbare Tage. Viele haben es ja entweder miterlebt, oder doch zumindest auf Facebook gelesen, wie wir die Zeit genutzt haben. Weil es aber doch schon so war und ich noch an den Ferienportfolios der Kinder arbeite, erzähle ich euch hier einfach noch einmal, was so los war, damit ich später nicht gar die Hälfte vergesse 😉 :

Mehrere Male besuchten wir  den T.U.R.M. und genossen das wetterfreie Nass, einmal sogar in Begleitung lieber Menschen. Aufgrund der Ferien war es beim letzten Mal leider ein bisschen zu voll für meinen Geschmack, so dass wir einstimmig entschieden, demnächst nur wieder außerhalb, und am besten unter der Woche zu gehen.
Die Kinder hatten sich etwas mit Tieren gewünscht und da wir im Zoo schon so gut wie jeden Schleichweg kennen (hatten ja schließlich zwei Jahre hinter einander die Jahreskarte und haben die voll ausgenutzt), hatten wir uns dieses Mal für den Tierpark entschieden, wo wir noch NIE, weder zusammen, noch getrennt, waren. Herrlich!
Der Schatz hatte sich bereit erklärt mit den Kindern ins Kino zu gehen und den lang erwarteten Film „Drachen zähmen leicht gemacht 2“ anzusehen. Dabei kam ihm der Regen an diesem Tag gar nicht so ungelegen.
Eine Woche lang waren die Kinder (der Schatz und ich arbeitsbedingt im Wechsel) mit viel Freude und Aktionen auf einem Zeltplatz in der näheren Umgebung und erfreuten sich dort an Ritterspielen, Kanufahrten, Freundschaftsarmbändern, einer Nachtwanderung, dem Zelten an sich, Spielen mit Altersgenossen und natürlich ganz viel Natur.
Natur ist ein gutes Stichwort: einige Male hatten wir den Bienenopa in seinem Außendomizil besucht, waren auf längeren Spaziergängen unterwegs, erforschten einen Kletterwald  auf dem Zwergenparcours (sehr zu empfehlen!), und erkundetet die eine oder andere Ecke im Harz.
Eine Woche durften wir nämlich im Harz verbringen, wo wir netter Weise eine Wohnmöglichkeit „gesonsert“ bekommen hatten. Im Harz ging es dann weiter mit Natur, Natur und Natur. Natürlich nicht ausschließlich, wir schauten uns das nette Städtchen Wernigerode mal genauer an und  schnabulierten dort das ein oder andere Leckerchen. Wir  waren in Thale gewesen, wo wir mit der Kabinengondel zum Hexentanzplatz fuhren (mit Glasboden, huiuiuiuiui) und von dort dann zur Sommerrodelbahn spazierten. Natürlich fuhren wir auch mit dieser, ist ja wohl ganz klar, oder?! Auch ein sehr schönes Spaßbad haben wir im Harz finden können, wo mich der Schatz mit einer kleinen List dazu bewegte in die Sauna zu gehen (die machen einen Eiskaffeeaufguss und wenn du den durchgehalten hast, bekommst du danach auch einen) und ich die Freude am saunieren entdeckte.
Zu guter Letzt besuchten wir noch die Pyrotalia hier bei uns in der Gegend, weil die Kinder es im letzten Jahr schon geliebt haben und gestern dann mit lieben Menschen „Karls„.

Das war unser „Sommer“programm und ich muss sagen, ich war dann ehrlich froh, als die Ferien vorbei waren und ich dem Freizeit“stress“ den Rücken kehren konnte. Zu malen es ja nicht nur die ganzen Ausflüge waren, sondern auch Besuche von Freunden (z.B. zum racletieren) und Großeltern. Natürlich war es immer schön und toll, aber eben auch ein wenig „stressig“ (mal gespannt, wer sich darüber jetzt mockiert ^^).

Unser großer Kombi, der mich sicher und (fast) immer zuverlässig durch die Probezeit gebracht hatte, musste einem anderen, größerem, modernerem Wagen weichen. Ich mochte ihn am Ende nicht mehr so leiden, immerhin hat er mich einige Male sehr verärgert, dennoch war es ein komisches Gefühl, als der Käufer kam und ihn mitnahm.

Voller guten Dinge habe ich mir ein neues Rad gekauft, im vollen Wissen, dass es nun keine Ausrede für mangelnde Bewegung mehr gibt -.-‚ Ich habe mir fest vorgenommen (am Anfang) einmal die Woche mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Knappe 8 Kilometer sollten ja nun wirklich kein Ding sein. *hüstel*

Und noch eine letzte Info, bevor ich mich für heute verabschiede: Ich habe letzten Montag die theoretische Motorradfahrprüfung ohne Fehler bestanden, ab morgen geht es mit den praktischen Übungen los.

Erschlagen von all den Infos? Na dann mach ich mich mal weg für heute, ich bin vom ersten Arbeitstag nämlich auch platt 😉

SheepyWeekly [07/2014]

SheepyWeek: Die Woche war sehr ruhig und geprägt vom täglichen Wahnsinn.
Die Kinder blieben zum Glück dann auch gesund, so dass ich mich am Montag und Dienstag noch ein wneig erholen und für die Arbeit wappnen konnte, denn dort ging ich ab Mitwoch wieder hin. Zum Glück, wie ich noch einmal betonen möchte.
Am Freitag wurde ich dann zur Strohwitwe, als der Mann zu einer Familienfeier in den Harz fuhr und ich, bedingt durch die Arbeit und mein vorheriges Fehlen, nicht teilnehmen konnte. Schau ich mir das Spektakel dann eben im TV an 😉
So hatte ich zumindest den Freitag nach der Arbeit (naja… Arbeit… Mehr FoBi zum Thema „Konfrontative Pädagogik“ ) Zeit und Muße, um mit den Kindern auf Kostümjagd zu gehen. Wie einige schon gesehen haben, wird der Prinz als edler Ritter und die Prinzessin als Bienchen die Kita rocken.
Am Samstag war der Spuk dann auch schon wieder vorbei und der Schatz war wieder zu Hause. Gerade pünktlich, um mir den Sonntag für ein Waldshooting frei zu schaufeln. Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Ich habe geshootet und die Freundin hat mit der Kamera gespielt. Drum gebeten hatte sie mich, weil sie für ein Mittelalterfest in Island Bewerbungsbilder brauch. Da machte auch der kleine Schauer nichts aus. Dann schon eher die Leute, wenn sich das Model in freier Wildbahn umzog 😉
SheepyTop: Mal wieder mit der Kamera umherstreifen und unbewegte Bilder machen können. Der Valentinstag, den ich zwar allein mit Kindern verbracht habe, dafür aber ein Trostpflaster bekam. Und natürlich die Tatsache, dass es mir wieder so gut geht, dass ich wieder zur Arbeit kann.
SheepyFlop: Der Schatz war weg und so musst eich meine romantischen Ravioli alà Dose alleine vor dem TV mümmeln. Ich war die Woche über so müde, dass es mcih teilweise gegen 20h schon ins Bett gezogen hat. Deshalb auch der verspätete Post…
Mäh der Woche: „Stell dich gerade hin, Hände runter und sieh mir in die Augen“ –> Grundsatz der FoBi, herrlich vom Kollegen Herr Quatschkopf interpretiert.