Die Theorie ist da, der Schweinehund auch

„Abnehmen blabla… Sie sind einfach zu dick blabla… Das bedingt das Krankheitsbild noch blabla… Wir müssen das gut im Auge behalten, nicht das blabla… „

In den letzten Wochen war ich so oft beim Arzt, ich hatte irgendwann schon das Gefühl, die Praxis würde mir beim nächsten Termin den roten Teppich ausrollen und mir voller Stolz die neuerworbenen medizinischen Geräte vorführen, an denen eine Messingplakette mit meinem Namen dran befestigt ist. Ist natürlich nicht passiert, aber was nicht ist, kann ja noch kommen 😉

Ich kenne den Arzt nun schon seit meiner Jugend und schätze seine offene Art, wie er die Dinge ohne viel Palaver auf den Punkt bringt und seine Fachlichkeit sehr. natürlich, ich könnte empört sein und so tun, als hätte ich es noch nicht selber gemerkt, dass ich immer dicker geworden bin. Aber wieso sollte ich? Ich behaupte nicht, dass es mir gut geht. Denn abgesehen von dieser wirklich nervigen Sache mit dem Magen (Chronische Gastritis) und dem Reflux (Primäre Refluxkrankheit), bekomme ich regelmäßig einen 20171011_173325.jpgHeulkrampf, wenn ich mir mal wieder Klamotten kaufen muss (die Auswahl an altersgerechter Klamotten in Größe Elefant ist doch recht beschränkt, wenn man nicht gerade vor hat sein Monatsgehalt in ein Zirkuszelt zu stecken) und die dicke Sumpfkuh mit all ihrem Schwabbel und den nicht sitzenden Kleidungsstücken im Garderobenspiegel sehe.

Am schlimmsten sind aber die anderen Menschen. „Also du musst doch nur… Wenn du dies und das… Ich habe das so und so gemacht… Ich verstehe gar nicht…“ ich möchte niemandem unterstellen, dass er mir böses will (zumindest nicht die Menschen in meinem näheren Umfeld) und dennoch möchte man einfach nur ganz offensichtlich die Augen rollen und ganz beherzt und laut stöhnen. Mache ich nicht, bringt ja doch nichts und die Leute fühlen sich auch noch vor den Kopf gestossen, denn sie wollten ja nur helfen. Manchmal frage ich dann aber zumindest, was sie denken, wieso ich es nicht schaffe und das, obwohl die Theorie vorhanden ist. Ich kenne die Do und Dont’s im Ernährungswirrwarr und schaffe sie auch alle eine Zeit lang in meinem Alltag zu integrieren. Doch spätestens, wenn das Gewicht stagniert und das, obwohl ich wirklich ALLES gebe, mich noch einmal für einige Zeit doppelt ins Zeug lege und dennoch nichts purzelt, dann falle ich zurück. Ich nasche wieder die ein oder andere Pizza am Abend; fahre das Maximum an Bewegung so weit hinunter, wie es als Erzieher und Mutter von zwei jüngeren Kindern inklusive Hund eben geht und ignoriere geflissentlich die  tägliche minimalen Flüssigkeitsaufnahme.

Doch ich möchte mich nicht beschweren. Ich komme in der Regel ganz gut klar und wenn man mal ehrlich ist, was für Freuden bleiben einem denn, wenn Alkohol und Nikotin wegfallen?
Entschädigt nicht so eine „kleine“ Packung Kinderriegel für die nicht gemachten Raucherpausen auf Arbeit?
Kann man nicht den Stress und den Ärger viel besser ertragen, wenn man sich mal eben schnell was zwischen die Kiemen wirft?
Und dann diese Langeweile, die jeden Rauchen zur Zigarette greifen lässt. Wie ferngesteuert werden die JellyBeans in den Mund geworfen ohne das man überhaupt mitbekommen hat, dass die Familienpackung binnen kürzester Zeit von einem allein gefressen wurde.
Und wenn das Essen so lecker war, darf ich dann etwa nicht essen, bis die Auflaufform leer ist, und sei es nur aus „lecker“ statt aus „Hunger“? Ich kann die Ziege aus Tischlei-deck-dich schon verstehen. Manchmal geht es mir im Restaurant auch blitzartig durch den Kopf „Wie soll ich davon denn satt werden?!“ und bestelle sicherheitshalber noch etwas als Vorspeise und einen Nachtisch.
Ja, ich kenne meine falsch an trainierten Muster. Ja, ich kann nicht gut über meinen Schweinehund herrschen. Ja, ja, ja…

Mir helfen aber keine kleinen Portionen mit Zwischenmahlzeiten (für die habe ich nämlich in der Regel keine Zeit!). Mir bringt kein Shitday etwas, wenn ich den Rest der Woche nur Hungermahlzeiten bekomme. Ich will, will, will keine Kalorien zählen (da muss man nämlich aufpassen, dass es einen nicht kaputt macht, sagte mir mal eine liebe Freundin). Diäten kannste eh alle vergessen, Ernährungsumstellung ist das Zauberwort. Lässt sich aber schlecht in meinem Leben, wie ich es führe, integrieren und soweit, dass ich es integrieren möchte und dafür mein Lebensstil umkrempel, bin ich eben doch noch nicht.

Sogar über eine OP habe ich zwischenzeitlich voller Verzweiflung nachgedacht. Nach einiger Zeit habe ich es dann aber doch verworfen (und das, obwohl ich laut Krankenkasse keine Probleme in Sachen Übernahme zu erwarten gehabt hätte). Zum einen birgt jede OP ein Risiko und zum anderen ist es doch überhaupt nicht sinnvoll, durch einen operativen Einsatz Gewicht zu verlieren, aber langfristig nichts am Lebensstil zu ändern, oder?!

Um zurück zum Anfang zu kommen:
Als der Arzt also bei unserem Auswertungsgespräch so dahin erzählte und eigentlich auch mit mir schimpfte, da er weiß, dass ich den richtigen Weg kenne, seufzte ich nur, gelobte Besserung und fiel dann aus allen Wolken, als er mir das böse Wort mit K um die Ohren schmiss. Als Auslöser wurde die Gastritis vorgeschoben, welche wiederum mit dem Reflux zu tun hat, welcher wiederum aus dem Übergewicht resultieren KÖNNTE.  Bei der Spiegelung des Magens hatte man etwas entdeckt, konnte aber alles dank einer Gewebeprobe relativieren. Der Schreck saß natürlich trotzdem.

Dafür hat er mir dann die intestinale Fructoseintoleranz mit auf den Weg gegeben, welche es nun erst einmal zu erkunden und auszutesten gilt. Wenn ich es negativ sehen möchte, heißt das für mich die nächsten Wochen verhungern (in Phase eins wird versucht gänzlich auf Fructose zu verzichten) und meine Laune möchte ich ja auch nicht ertragen müssen. Wenn ich es positiv bezeichnen mag, könnte ich versuchen den kalten Entzug zu nutzen und somit zumindest einen Anfang zu schaffen. Außerdem werden ein paar Pfündchen dabei schon verschwinden.
So oder so: ich vermisse das Zeug jetzt schon! Sterben werde ich an dem Umstand mit Sicherheit nicht, für andere kann ich jedoch keine Garantien ausschreiben schwierig wird es aber allemal.

Wünscht mir Glück und gebt mir keine Ratschläge 😉

 

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Zahlen

LilySlim - Personal pictureLilySlim Weight loss tickers

Es geht also wieder los. Ich habe die Schnauze gestrichen voll und nachdem ich Gewichtstechnisch nun wieder (genau dort stand ich im letzten April schon einmal) auf einer Höchstmarke gelandet bin, die erschreckend ist, habe ich mich letzten Dienstag dazu entschieden all meine Ausreden über Bord zu werfen und endlich etwas zu tun.

Da ich mich ja nun nicht erst seit gestern kenne, weiß ich, dass das schönste und tollste Fitnessstudio mich nicht auf Dauer an sich binden kann. Obwohl ich gestehen muss, dass ich diese Ausdauergeräte wirklich jedes Mal geliebt habe. Die Frage hinter all dem ist eigentlich nur, wie glücklich kann man(dy) sein, wenn immer darauf geachtet werden muss, was wann und in welcher Menge konsumiert wird? Ich persönlich bin ja tatsächlich der Meinung, dass mich das auf Dauer nicht glücklich machen KANN, bin aber bereit, mich eines besseren belehren zu lassen. Immerhin muss ich ja leider ehrlicher Weise zugeben, dass ich in dem Jetztzustand auch nicht sonderlich zufrieden bin.

Die Zahlen auf der Waage spielen keine so große Rolle, vielmehr sind es die Zahlen in der Kleidung, oder noch viel eher die Auswahl hübscher Kleidung im Bereich der Zahlen die ich benötige. Und ich muss euch sagen, dass ich schon lange nichts mehr in meinem Kleiderschrank zu liegen habe, was ich als hübsch oder gar niedlich empfinde. Es sind eben nur noch zweckmäßige Klamotten und irgendwie komme ich jetzt in ein Alter, wo mich das anfängt zu stören.
Klar, es gibt auch hübsche Sachen für dicke Menschen, aber nun gehöre ich eher nicht so zur Shoppingfraktion und dieses an- und ausgeziehe ist mir ein Graus. Und überhaupt, ich möchte nicht in Läden, die mit Übergrößen werben und Mengen an Geld verlangen. Genauso wenig möchte ich in den Klamottendiscounter und mir ein weiteres Shirt der Marke Omi kaufen müssen.

Und so ist nun mein Smartphone mein bester Freund. Vor jedem Essen wird genauestens protokolliert wie viel Gramm von welchem Nahrungsmittel auf dem Teller gelandet sind. Das ergibt dann am Ende eine Zahl, die erst in der Summe mit den anderen Mahlzeiten ihre Gewichtigkeit bekommt. Denn meine selbst gesetzte Marke an verfügbaren Tageskalorien ist nun wieder an 6 Tagen die Woche mein Maximum. Einmal die Woche werde ich dann wieder vergessen, das ich ein Maximum habe und mich fürs durchhalten belohnen. Ist ja auch wichtig, denn sonst würde ich wohl relativ schnell Amok laufen 😉

Doch nicht nur in der Ernährung habe ich mir Ziele und Pflichten (mindestens 2l Flüssigkeit jeden Tag) gesetzt, sondern auch zum Thema Bewegung habe ich mir Gedanken gemacht. Mindestens 3x die Woche habe ich mir vorgenommen zu laufen. Auch hierbei leistet mir mein Smartphone (mehr oder weniger motivierend) Hilfe, indem es mir Intervallläufe anleitet oder mich durch Ansagen von verbleibenden Streckenabschnitten Licht am Ende des Tunnels zeigt.

Ich war in dieser Woche bereits 3x Laufen, doch leider hat sich mein Körper noch nicht dazu durchringen können, mir ein bisschen des so hochgelobten Serotonins angedeihen zu lassen. Schade, denn das würde die Ganze Sache vermutlich um einiges positiver machen. Aber wer weiß, vielleicht reichen 2,5km einfach nicht zur Ausschüttung und ich müsste ein wenig mehr geben?

Ich werde versuchen dies heraus zu finden, in den nächsten Wochen… Und vielleicht kann ich mich ja in nächster Zeit zu ein wenig Yoga hinreißen lassen. Natürlich an den Tagen, an denen ich eine Laufpause habe?! Heute freue ich mich erst einmal über meinen ersten Erfolg auf der Waage und hoffe, dass ich es diesmal in den Zweistelligen Bereich schaffe, denn das war mein letztes Zeil, welches ich leider kurz vor Erreichen aus den Augen verloren hatte. 😦

Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche, esst ein Stück Schokolade für mich mit! ♥

SheepyWeekly [09/2015]

SheepyWeek: Und saß ich dann die Woche wieder einmal daheim und habe mich ungelesenen Objekten zugewendet. Viel mehr ging ja eigentlich auch nicht, denn nachdem ich die Kinder auf Krücken in die Kita gebracht hatte war ich fix und alle und hechelte nach einem Sauerstoffzelt. Erst gegen Ende der Woche war es mir möglich auch ohne diese anstrengenden Geräte voran zu kommen und sogar Auto zu fahren. Ein Hipphipphurra auf die Schiene… Dennoch merkte ich, dass längere Spaziergänge zwischen Beispielsweise Lebensmitelregalen alles andere als leicht zu nehmen waren und war froh, dass der Einkaufswagen als Gehhilfe aushelfen konnte.
Den Grad der Genesung kann man an der täglichen Form und Farbe des Fußes ausmachen, so dass wir jeden Abend gespannt sind, welches Muster sich wohl heute aus der Socke schält.

Noch immer habe ich zweimal die Woche Physioanwendungen für den Rücken und beim letzten Mal bot mit der Therapeut dann eine Massage an. Nimmt man ja gerne mal mit, so eine richtig professionelle und dann auch noch -quasi- kostenlos… Naja, danach war ich sehr ernüchtert und werde eine solche wohl nicht noch einmal haben wollen. *Gesicht schmerzvoll verzieh*. Immerhin habe ich zwischendurch an die liebe Sari denken müssen, als der Therapeut versuchte die Stille zu vertreiben und ich nur einsilbige, schmerzverzerrte Grunzlaute von mir gab.

Netterweise gab es wieder das ein oder andere gemeinsame Frühstück mit lieben Menschen, welches mir das daheim rumhocken ein wenig erträglicher macht. Hat außerdem noch den grandiosen Vorteil, dass man nicht vor Langeweile herumshoppt, was mir auch diese Woche mal wieder versehentlich (mehr oder minder) passiert ist.

SheepyTop: Naja, also eigentlich wirklich nur die Frühstücke. Und die Einkäufe…
Und noch immer steht die Motivation Sport zu betreiben. So lange gab es das noch nie und ein bisschen befürchte ich, dass sie verschwindet, sobald ich dann wirklich könnte…

SheepyFlop:  Die ersten Sonnenstrahlen kommen heraus und eigentlich könnte man ja endlich mal das Motorrad ausführen, doch nein, dank Fuß wird das nichts. Auch Spielplatzbesuche nach der Kita hätten sich angeboten, doch dank des Fußes blieb es bei dem ganz kleinen kinderfreien Spielplatz hinterm Haus. Natürlich wäre ich heute gerne mit dem Schatz und den Kindern ins Aquarium gegangen, doch so weite Strecken sind noch gar nicht mein Ding und ich möchte ja morgen wieder zur Arbeit.
Ihr seht, es lässt sich vieles bemotzen und nur wenig loben in dieser Woche.

SheepyDo: Viel zu viel eingekauft, aber an irgendwas muss Frau sich ja erfreuen; Gelesen – „Die Tribute von Panem Teil 2 und 3“ und „Das Gift des Oleanders“   

Mäh der Woche: „Kannst ruhig öfter krank sein, mir gefällt das!“ sprach sie, woraufhin ich noch einmal betonte, dass ich in diesem Jahr erst ganze 7 Tage arbeiten war. *lach*

SheepyWeekly [08/2015]

SheepyWeek: Eigentlich darf man es ja gar keinem Erzählen, aber am Montag saß ich schon wieder im Krankenhaus und wartete darauf in den Röntgenraum gerufen zu werden. Schuld daran war diesmal die Post. Okay, ganz streng genommen meine eigene Unaufmerksamkeit, die mich vor Wut (auf die Arbeitsweise von DHL) unachtsam auf die Straße treten lies, was zur Folge hatte, dass ich den abgesenkten Bordstein nicht sah, umknickte und dadurch binnen weniger Sekunden mein Knöchel um das achtfache anschwoll. Nach knapp 4,5 Stunden im Wartebereich, neben einer demenzkranken Dame, konnte zumindest ein Knochenbruch ausgeschlossen werden und ich durfte auf Krücken gestützt nach Hause.

Dienstag humpelte ich mich entgegen jeglicher Erwartung vieler dann tatsächlich zur Arbeit und zog den Tag voll durch. Letztlich musste ich dann jedoch ehrlicher Weise zugeben, dass ich in diesem meinem Zustand keine volle Leistung bringen kann und dies zum Nachteil der Kids geworden wäre. Dementsprechend versuchte ich mich dann am Mittwoch nicht gegen die Ruhigstellung durch den Arzt für anderthalb Wochen zu wehren. Als er einen Bänderriss diagnostizierte war mir dann auch klar, was ich da für ein lautes Knacken am Montag gehört hatte…

So sitze ich also mal wieder mit Medis vollgedröhnt auf meiner Couch und lese ich durch viele schöne Bücher oder ershoppe mir ein paar Glückshormone. Ab und zu durfte ich auf Krücken gestützt meine Umwelt mit meinem Gejammere beglücken. Was für eine Freude für jemanden, der keinerlei Armmuskeln hat -.-‚

SheepyTop: Nach langer Suche endlich wieder eine funktionierende Uhr am Handgelenk. Sehr erfreulich. 

SheepyFlop:  Man hat einfach viel zu viel Wartezeit in Krankenhäusern, erst recht, wenn man dann mitbekommt, warum manche Leute da aufschlagen. Echt ärgerlich! „Ach, wenn ich seit zwei Monaten keine Luft bekomme muss ich zum Hausarzt? Ich dachte man wartet bis es akut ist und fährt dann in die Notaufnahme!“ *argh*

SheepyDo: Gelesen habe ich „Asphalt- ein Fall für Julia Wagner“ und „Die Tribute von Panem- Tödliche Spiele„, mehr war eben nicht drin 😦

Mäh der Woche: „Aber Mandy, ich hatte gedacht wir haben uns darauf geeinigt, dass sie keine Stuntfrau sind?!“ Ich mag meine neue Schulleitung!

SheepyWeekly [07/2015]

SheepyWeek: Die erste Woche nach wochenlanger Krankheit ist ja bekanntlich die härteste, aber was mich da diese Woche erwartet hat, war quasi der blanke Horror.
Als erstes hätten wir die Vorbereitungen für Fasching, Besuch in der Bibliothek, dann am Mittwoch den Elternsprechtag (Hurra, von 7:30h bis 19:15h auf Arbeit sein), Dienstberatung und dann am Freitag Fasching selbst.

Hinzu kamen private Vergnügungen wie  Kino, weil man einen Gutschein für „50 Shades of Grey“ verschenkt hat; Dienstabbruch, weil die Prinzessin sich so auf Fasching freut, dass sie Fieber bekommen hat; 1. Hilfe bei Nähmaschineneinrichtung; kreative Gestaltung eines Schatz-Geschenkes; Essenseinladung von Freunden zum Valentinstag und last but not least der Sonntag, der glatt nochmal Programm für 2 Tage geliefert hat.

Immerhin haben wir heute die neue Partnerin eines Freundes kennen gelernt, ich bin mit meinem Motorrad das erste Mal wirklich ein paar Kilometer gefahren, der Große ist mit seinem Cousin ins Kino (wir haben nur gebracht und abgeholt), der Hund wurde in den Wald liebevoll verschleppt und als kleines Highlight bricht die nächste Erkältung über mich herein.  Ich freu mich ja so 😦

SheepyTop: Nach längerem flehen und betteln hat der Schatz sich dazu breit schlagen lassen, mein Motorrad fahrbereit zu machen. Leider musste ich feststellen, dass es morgens noch zu glatt ist, um zu fahren… Aber ich bin gefahren, allein, ohne Fahrlehrer, Knopf im Ohr und auf meiner eigenen Maschine. Ungewohnt, anders, glatt und trotzdem toll. Ich freu mich schon so aufs richtige Wetter ♥

Sehr putzig waren auch die Begrüßungen der Kinder und Eltern auf Arbeit. Endlich mal wieder ein positives Feedback, welches mir in Erinnerung ruft, wieso ich den Job ausgerechnet dort so gerne mache!

SheepyFlop:  Hatte ich euch von meinem momentanen Problem mit meinem Haar erzählt? Ich blöde Kuh habe sie mir anlässlich zu Fasching toupiert. Etliche Haarpflegeprodukte, 2 Stunden, viele Flüche und 3 Bürsten später hatte ich sie dann halbwegs frei von Knoten.

Das ich Nachts kaum mehr atmen kann, weil die Nase wieder so zu ist, bestätigt mir hingegen meinen lang gehegten Verdacht, das Kinder mich krank machen.

SheepyDo: Ich bin zu gar nichts gekommen. Gelesen: 96 Mails von Arbeit aus den letzten 5 Wochen. Allesamt mit wichtigem Inhalt *schnauf* Geschrieben: Beurteilungen/Beobachtungen einzelner Kinder, Föderberichte.

Mäh der Woche: „Ach Lexikons sind Google ohne Computer, ich verstehe!“ haut ein Kind ganz trocken raus, nachdem die Bibliothekarin Sinn und Zweck von Lexika erklärt hatte. Ich konnt nicht mehr vor Lachen.  

SheepyWeekly [04+05/2015]

SheepyWeek: Und täglich grüßt das Murmeltier, oder so ähnlich. Und genau das ist auch der Grund, weshalb ich nicht gewillt war, diesen Eintrag zu schreiben und es nun doch tue, aus Pflichtgefühl und der Vollständigkeit halber *gnampf*

Ein wenig Ablenkung hat mir der ein oder andere Besuch dann doch (netterweise) beschert und so musste ich nicht de kompletten 2 Wochen allein und verlassen vor mich hin vegetieren.

Den letzten Freitag gab es dann endlich das GO vom Arzt, ich darf wieder zur Arbeit gehen. Theoretisch… Sonntagvormittag erfüllte ich dem Prinzen seinen Wunsch und ging mit den Kindern ins Kino. „Baymax“ war angesagt und die Kinder waren vollends begeistert. Sogar die Prinzessin, obwohl ich den Film als reinen „Jungenfilm“ abgetan hatte.
Dann am Sonntagabend machte sich Watte in meinem Kopf breit und unter den Augen sowie darüber schmerzt es ganz schrecklich *jammer* und Fieber habe ich auch.

Der Arzt erklärte mir dann heute, dass eine Grippewelle im Anrollen ist, immerhin waren heute schon 50 andere Patienten mit meinen Symptomen bei ihm in der Praxis gewesen.

Man kommt sich ganz schön blöde vor, wenn man sich nach 5 Wochen Unfallkrank heute wieder beim Arbeitgeber melden muss um eine weitere Woche Grippe zu verkünden. Hilft ja aber alles nichts.

SheepyTop:  Die schönen Schnatterstunden mit der ein oder anderen lieben Freundin beim Kaffee.

SheepyFlop:  Irgendwie kommt es mir so vor, dass die Schmerzen zurück kehren. So war das aber nicht geplant, oder?! Ich hoffe jetzt einfach mal ganz keck, dass das ausschließlich mit der Grippe zu tun hat und ich nächste Woche topfit ins neue Halbjahr starten kann *seufz*

SheepyDo: Es wurde genäht: eine Kindlhülle nach der Anleitung von hier, und zwei Halssocken zum Geburtstag der Lieblingszwillinge von hier. Beides sehr verständliche Anleitungen, wobei ich es dennoch geschafft habe aus der Halssocke eine Herausforderung zu machen *lach* (Bilder der Sachen bei Klick auf den Namen).
Gelesen habe ich auch wieder und zwar die 4 Teile von Simon Becketts „Chemie des Todes Reihe

Mäh der Woche: „Mama, mein Zahn ist raus gefallen!!!“ rief der Prinz mitten in einer spannenden Stelle laut durch den ruhigen Kinosaal. Der erste Zahn *sniff* Wo ist nur die Zeit geblieben?!

SheepyWeekly [03/2015]

SheepyWeek: Es ist so nervig… Den ganzen Tag zu Hause sein und dennoch zu nichts zu kommen. Meist schlafe ich ein und wache dann auf, weil mir der Rücken so doll weh tut. Wir hatten es diese Woche, nach Rücksprache mit dem Arzt mit einem Saunabesuch versucht, immerhin sollte die Wärme wohltuend wirken… Naja…
Auch von der Krankengymnastik bin ich nicht so wirklich überzeugt, denn bereits nach knappen 10 Minuten wurde ich wieder fort geschickt. Nicht etwa, weil ich mich beschwert hätte oder zickig gewesen wäre sondern, weil man ja nicht gegen den Schmerz arbeiten soll, dabei hatte ich schon die Zähne zusammen gebissen -.-‚

Immerhin war der ein oder andere kleinere „Ausflug“ schon wieder drin und so konnte ich endlich mal wieder die Angebote bei unseren Nahrungsmittellieferanten in Augenschein nehmen 😉

Ansonsten hält man sich eben mit onlineshoppen, lesen und schlafen am Leben 🙂
Doch es geht langsam Bergauf und ich konnte sogar schon die Schmerzmitteldosierung verringern, so dass die Hoffnung besteht, dass die nächste Woche meine letzte Woche auf Krankenschein sein wird. *hoff*

Ein positives hat das ganze dann jetzt aber doch: Ich bin hoch motiviert Sport zu betreiben. Immer wieder denke ich über dies oder das nach und muss dann feststellen, dass es durch die Schmerzen noch nicht geht. Aber der Wille wächst, genau wie die ein oder andere Idee, um mich einem gesünderen Leben zu nähern. Langsam und heimlich, doch ich werde kommen 😉

SheepyTop:  Der Frühstücksbesuch einer Freundin und das damit verbundene quatschen und lästern Tatsachen feststellen war eines meiner Wochenhighlights. Bis zum Abendessen vorhin, wo wir den ersten Wackelzahn des Prinzen feststellten. Gerade letzte Woche sagte die Zahnärztin noch, dass es noch dauern würde und auf einmal ist es soweit.

SheepyFlop:  Die Hoffnung, dass ich nächste Woche wieder zur Arbeit könnte verrauchte schnell, als der Arzt ganz kritisch auf meinem Rücken herumdoktorte und ich mir ein Zucken nicht verkneifen konnte.

SheepyDo: Ich habe gelesen „You & me- zwei Leben mit dir„, „Die Verlassenen„, „Die Frau des Zeitreisenden„. Zu mehr konnte ich mich leider nicht aufraffen 😦

Mäh der Woche:  „Mama, ich weiß das die Eltern die Sachen für die Zahnfee machen, aber das ist ok!“