Ich versuche es jetzt mal sichtbar

Ja natürlich, ich hatte viel damit zu tun, mich an die neuen Kollegen, die neuen Kids und die neuen Umstände zu gewöhnen.
Ich musste mich daran gewöhnen, dass mein großes Kind nun nicht mehr einfach nur ein spielendes Kind, sondern nun ein hart lernendes Schulkind ist, was das ein oder andere Ärgernis mit sich brachte.
Ich habe Dinge geplant und nicht durchführen können, weil unterschiedliche Faktoren dagegen gearbeitet haben.
Ich habe mich teils verigelt und teils verausgabt was Freundschaften anbelangt. Speziell hier sind Dinge geschehen, die mich in letzter Zeit stark beeinflusst haben.

Doch der Grund für meine lange Abstinenz hier auf dem Blog ist keiner der oben genannten. Auch nicht meine schreiende Faulheit oder Kreativlosikeit… Viel mehr waren es die Kommentare einiger weniger, die mich gestoppt haben in meinem Schreiben, Natürlich nicht die lieben und netten, ihr ahnt es… Es waren bösartige, gemeine und recht persönliche, die natürlich nur von Menschen gestammt haben können, die mich irgend woher kennen.

Ich habe keine Ahnung, wer diese Person/en sind, doch manches hat mich hart getroffen. Auch das Drohungen dabei gewesen sind, hat die Sache nicht besser gemacht.

Ich habe dennoch viel geschrieben, auch hier im Blog, denn es hilft mir oft, mich und meine Entscheidungen zu reflektieren, manches zu verarbeiten und mich später an Schönes besser erinnern zu können. Nur habe ich es nicht öffentlich gemacht, habe einen „unsichtbaren“ Blog geführt, nur für mich allein.

Nun bin ich wieder so weit, dass ich es wieder öffentlich versuchen möchte. Wenns nicht klappt, gehe ich eben wieder inkognito. Außerdem funktioniert die „schwarze“-Kommentar-Liste jetzt 😉

Ich wünsch euch was…

Ansprüche

Vor 4 Jahren bekam ich vom Schatz eine Armbanduhr geschenkt. Als Frau habe ich natürlich gewisse Ansprüche, die Dinge erfüllen müssen. Bei einer Uhr sind es in erster Linie Zeitanzeige und Wasserdichte, denn mit vielen Uhren kann man sich zwar mal die Händewaschen, aber Aufenthalt im Schwimmbad oder sogar nur in der Badewanne sind dann schon auf eigenes Risiko. Dann möchte ich nie wieder eine Uhr mit Kunststoffarmband, denn die Erfahrung zeigt, dass schon nach kurzer Zeit auch das schönste Band häßliche Flecken bekommt. Und wozu brauche ich bitte eine Uhr, wenn ich sie bei jeder Gelegenheit ablegen muss?!

So kaufte mir also der Schatz damals eine wasserdichte Uhr mit Metallarmband und ich freute mich. Bis zu dem Tag, an dem die Zeiger sich nicht mehr bewegten und ganz klar war, dass ich eine neue Batterie einsetzen lassen muss. Nun bieten ja viele Juweliere den Austausch von Batterien an, aber nicht jeder kann dies auch bei wasserdichten Uhren, dass musste ich ziemlich schnell feststellen. Zufällig fanden wir dann doch einen Juwelier, der von sich behauptete, dies zu können und nach einer halben Stunde konnte ich die Uhr wieder abholen.

Leider nicht mehr ganz so, wie sie noch vor der Abgabe war, denn angeblich hatte ich eine defekte Uhr abgegeben und man hätte lediglich die Batterien wechseln können, doch bei der Einstellung der Zeit würde etwas nicht funktionieren, was aber ohne Frage schon vorher gewesen sein musste. Reparabel sei der Schaden nicht und da ich ja durch die leere Batterie zuvor keinen Funktionstest machen konnte, konnte ich natürlich auch nicht beweisen, dass sie vorher in Takt war. So trollte ich mich mit meiner nun wieder  tickenden Uhr und brauchte lange, bis ich zufällig die richtige Zeit angezeigt bekam.

2 Jahre lief ich dann immer mit der Sommerzeit am Arm herum und dann letzte Woche ging wieder gar nichts mehr. Na gut, dann schaue ich mich eben nach einem ähnlichen Modell um, dachte ich leicht hin und saß 3 Stunden später immer noch verzweifelt vor dem Computer. Während es damals noch dutzende dieser Art gab, gibt es inzwischen keine mehr, denn entweder sind sie nicht dicht oder sie haben ein Kunststoffarmband. Naja, oder man investiert eben ab 300€ aufwärts…

Kurzzeitig brachte der Mann mich auf die Idee mir eine Smartwatch zu kaufen, nach einem Beratungsgespräch im Elektrofachhandel stellte ich aber fest, dass das nichts für mich ist. Weder möchte ich mit meiner Uhr WhatsApps beantworten, noch facebooken, geschweige denn Telefonieren oder Musik hören. Alle 2 Tage aufladen ist auch schnulli und vom Design konnte mich das knapp 400€ teure Modell auch nicht überzeugen (im übrigen das einzige, was eine Badewanne überleben täte)

Über das Internet suchte ich mir dann ein Fachgeschäft in der Nähe und wollte dort mein Glück versuchen. Zur Sicherheit und weil zeigen einfacher als erklären ist, nahm ich die alte Uhr mit und legte sie der netten Dame auf den Tresen. Kurze Problem- und Wunschbeschreibung und nach 10 Minuten hatte ich eine neue Uhr. Wobei die Dame mir recht gab, dass es nicht ganz einfach ist, ein Modell meinen Wünschen entsprechend zu finden. Von 200 im Laden liegenden Uhren waren genau 2 so, wie ich es mir vorgestellt hatte.

Hier könnte die Geschichte schon zu Ende sein, wenn mich nicht die Dame gefragt hätte, ob ich die Alte  ganz unverbindlich in die Werkstatt geben wolle. Ein wenig zweifelnd drehte ich die alte Uhr in der Hand hin und her und fragte, ob sie meinen würde, dass sich es sich lohnen würde. Sie nickte und sagte, dass man nachschauen könnte und sollte es mehr als 20€ kosten nichts unternehmen würde. Ich zuckte die Schultern und gab meine Kontaktdaten her. Eine viertel Stunde vor Ladenschließung.

Große Hoffnungen hatte ich nicht, denn der erste “Uhrmacher” hatte ja gesagt er hätte nichts tun können um sie zu retten.
Heute morgen dann, 5 Minuten nach Ladenöffnung klingelte mein Telefon und ein freundlicher Herr verkündete mir, dass er eine vollkommen intakte und funktionierende Uhr im Laden hätte, die gerne nach Hause geholt werden würde. Es sei ein bisschen teurer als vereinbart geworden, aber er hoffte, dass 24€ noch im Rahmen wären.

Nun bin ich stolze Besitzerin zweier Uhren, die vollkommen auf meine Bedürfnisse abgestimmt sind.
Der Schatz hatte damit gerechnet, dass ich mich über den voreiligen Kauf ärgern würde, doch eigentlich ist es gar nicht schlecht, denn immerhin sind es zwei ganz unterschiedliche Designs und jeder weiß, dass Frauen nie genug Schmuck haben können, nicht wahr?!  😉

Worüber ich mich tatsächlich ärgere, ist dieser Fuscher, bei dem ich beim ersten Mal war. Aber ich nehme es jetzt so hin und weiß für die Zukunft, wo ich meinen Spezialisten zu sitzen habe. Immerhin kauft man ja Birnen auch nicht beim Fleischer 😉

SheepyWeekly [06/2015]

SheepyWeek: Ganz wunderbar artig und auf den Arzt hörend habe ich mich die ersten beiden Tage im Bett aufgehalten, was auch gar nicht so schwer war, immerhin ging es mir nicht besonders gut. Am dritten Tag habe ich dann schon Besserung verspürt, was ich wohl den verschriebenen Medikamenten zu verdanken hatte. In letzter Zeit halte ich mich soviel in der Apotheke auf, dass sie mich inzwischen schon auf einen Tee eingeladen haben.

Zwischendurch habe ich dann noch artig meine Krankengymnastik abgeleistet (sehr komisch, dazu vielleicht an anderer Stelle mehr) und ich habe sogar ein neues Gesundheitsprojekt begonnen. Macht sich ja auch so besonders gut, wenn frau die Grippe hat 😉
Ihr habt ja sicherlich schon alle von der 30- Tage-Plank-Challenge gehört. Nicht das ich mir davon irgend etwas in Sachen Gewichtsverlust oder so in der Art verspreche, aber es ist der erste Schritt dem fiesen Schweinehund knurrend und herausfordernd ins Gesicht zu blicken. Außerdem stärkt es genau die Muskeln, die bei mir ohnehin schon sehr geschwächt und verkümmert sind. Der Physiotherapeut hat mir zumindest gut zugesprochen und mich noch kurz in die Kunst der Unterarmstütze (so das deutsche Wort 😉 ) eingewiesen, damit ich seine harte Arbeit nicht eins-zwo-flott wieder kaputt mache.

Soviel also erst einmal zu meinem (körperlichen) Gesundheitszustand, um den Geistigen wissen wir ja ohnehin schon alle.
Am Montagabend kam dann endlich die Zahnfee bei uns vorbei, zugegeben, sie hatte ein wenig Verspätung, aber das lag an dem fehlendem Zahn unter dem Kissen des Kindes.

Nachdem ich mich dann am Donnerstag schon VIEL besser fühlte und mich um den Abbau meiner Baumwollstoffe in Form einer Aufbewahrungseule für Fernbedienungen kümmerte, hatte ich am nächsten Tag gleich einen Rückschlag und verkrümelte mich ordnungsgemäß zurück in mein Bett.

Bis gerade eben hätte ich noch fast gesagt, dass es mir nun wirklich wieder gut geht, doch die Bilder lassen sich seit dem Update von WP nicht mehr ordentlich in den Text einfügen, mir tut mein Rücken weh und ich habe die Arbeitsmails der letzten Tage aufgearbeitet und bange ein wenig der Dinge, die da nächste Woche auf mich zu  kommen mögen.
Bisher hatte ich den Verdacht, dass die Kiddies ein paar Tage quer schießen würden (habe ja schon per WhatsApp das ein oder andere gehört) und dann ginge es wieder. Was ich heute aber in offiziellen Mails lesen musste entmutigt mich ein wenig.

SheepyTop:  Die Freude des Prinzen hinsichtlich des vielen Feenstaubes überall im Badezimmer (Glitzer ist hinterhältiger als Konfetti, versprochen). Die Freude der Prinzessin über die total misslungene/unförmige Eule auf der Couch und der Kauf von 4 Kinokarten oder viel mehr der Konversation  diesbezüglich 😀

SheepyFlop:  Schmerzen… Immer noch oft, ausgeprägt und ausdauernd… Was soll ich sagen, laut Arzt kann das Gejaule noch wochenlang anhalten…

SheepyDo: Genäht habe ich -> ein Unförmiges Kissending zur Deko und Unterbringung von Fernbedienungen, den Leiterstich habe ich gelernt, da das ein oder andere Kinderobjekt repariert werden wollte und die Lieblinigsjogginghose vom Mann wurde unter der Bedingung repariert, dass er sie nur in häuslichen Gefilden anzieht.  Gelesen habe ich durch die Kopfschmerzen nicht allzu viel, lediglich den Prolog eines Buches und das zählt dann quasi nicht.

Mäh der Woche:
„Schau mal, wir haben eine Kuschelecke gemacht. Dürfen wir darin heute schlafen?!“ fragten mich die Kinder und zeigten mir in ihren Zimmern einen Haufen aus Hunderten Stofftieren und ihrem Bettzeug. Sie haben es durchgezogen, so niedlich, das Zimmercamping.

Fassungslos

Und da stehe ich nun , vollkommen vertieft in das Überangebot von Haarpflegemitteln und versuche mich daran zu erinnern, welches ich noch nicht versucht habe. Meine Haare bringen mich momentan um. Ständig sind sie verzottelt, der Spliss ist selbst für mich nicht mehr zu ignorieren, das ‚ach so tolle‘ Friseurmittelchen macht sie fettig und ein wenig hoffe ich, dass das alles miteinander zusammen hängt.

Ich beneide ja Frauen, die aufstehen, sich die Haare kämmen und dann toll aussehen. Das Haar fällt ihnen fluffig locker über die Schultern und ein kleiner Windhauch lässt für den Außenstehenden die Zeit gefrieren.
Ich hingegen darf noch nicht einmal daran denken meine Haare offen zu tragen, der Vergleich mit einem zu lang geratenen Borstenpinsel drängt sich auf. Mal davon abgesehen, dass ich im Sommer an Hitze sterben würde. So bleibt mir nur der Haargummi irgendwie wild ins Haar geknubbelt, denn für wunderschöne Frisuren wie Fischgrätenzopf oder sonstigem fehlt mir sowohl die Fingerfertigkeit, als auch die Armmuskulatur. Mal davon abgesehen, dass so eine Frisur auch nicht mehr aus dem machen kann, was ich eh schon bin.

Nun ja, zurück zum Thema.

Ich stehe also im Supermarkt, wo die Angestellten Lebensmittel lieben und grüble so vor mich hin, nehme mal dieses und mal jenes Mittel in Augenschein, als zwei Jungen den Laden betreten. Zuerst registriere ich sie nicht, doch sie legen einen grandiosen Auftritt hin. „Also wenn man bei Xy (wir denken uns den Namen des Ladens) arbeitet, dann hat man gesellschaftlich versagt!“ Der andere Bengel lacht gehässig und grunzt zustimmend.
Äh… Wie bitte?! Ich blicke um die Ecke und schaue mir die zwei Supercoolen an: Justin-Bieber-Gedächtnisfrisur, Waveboard unter dem Arm, Markenklamotten, maximal 13 Jahre alt. Boah ist mir schlecht!
Es überkommt mich und noch bevor ich mir auf die Zunge beißen kann, stelle ich mich den Beiden in den Weg, schaue sie direkt an und sage in einem Ton der keinen Widerspruch duldet: „Gesellschaftlich versagt haben Leute, die trotz voller Gesundheit Hartz IV beziehen weil es viel einfacher ist auf Kosten anderer zu leben. Man kann nicht von versagen sprechen, wenn Leute für ihr Geld arbeiten gehen. Vielleicht denkst du das nächste Mal nach, bevor du solch respektlosen Dinge laut von dir gibst“

Mir liegt noch ein bisschen mehr auf der Zunge. Von verwöhnten Bonzenkindern (ich hoffe es lag mir wirklich nur auf der Zunge und ich habe es nicht laut ausgesprochen) und deren ungesunder Ansicht vom Leben. Doch ich lasse es, denn sie sind noch jung, plappern oft nur das nach, was sie irgendwo gehört haben und denken nicht darüber nach, was es bedeutet. Cool sein ist angesagt.
Die Kunden im Laden applaudieren und erst jetzt wird mir bewusst, dass ich relativ laut gesprochen haben muss.  Na super, die Hälfte der Leute hier kennt mich nur als ruhige Mutti von zwei Kleinkindern. Naja…

Ich verlasse schnell den Laden, vergesse vor lauter Ärger fast noch den Hund (wieso meldet der sich denn auch nicht, wenn ich an ihm vorbei laufe?!) und gehe nach Hause, wo meine Familie vorbildlich am Abendbrottisch sitzt. Langsam verebbt der Ärger und ich schaue mir meine Kinder an.
Werden sie irgendwann mal so einen Müll von sich geben? Bei uns in der Gegend ist die Sozialstruktur recht gut und auch wenn wir in unmittelbarer Nähe eines Jobcenters leben, gibt es hier so gut wie keinen, der von dort Leistungen bezieht. Wir gehen selber beide Arbeiten und haben dadurch ein gewisses Maß an ‚Luxus‘ wie zum Beispiel die häufigen Ausflüge mit den Kiddies. Werden unsere Kinder dadurch intolerant?
Ich setzte mir einen weiteren Punkt auf meine imaginäre Erziehungsliste, auf der alles aufgeführt ist, was ich für meine Kinder erreichen möchte. Langsam muss ich die Rückseite benutzen, so denn es eine gäbe, aber das ist ok. Alles ist besser als eines Tages in den Supermarkt zu  kommen und von der Verkäuferin angesprochen zu werden, was mein Kind am Tag zuvor von sich gelassen hat.

In diesem Sinne: Schönes Wochenende!

SheepyWeekly [09/2014]

SheepyWeek: Nachdem die Woche ja ganz „wunderbar“ ausgeklungen war, hatte ich ein wenig die Hoffnung, dass es nun besser werden würde, immerhin stirbt die Hoffnung zuletzt (ich kann euch veraten, dass sie heute Mausetot ist). Am Montag wurde die Prinzessin von sehr hohem Fieber heimgesucht, was meinem Arbeitgeber eine Person weniger brachte, denn der Schatz befand sich zu dem Zeitpunkt bereits auf Arbeit (der Glückliche). Natürlich hatte die Kleine sich mit dem KoKa-Virus (Im Fachjargon KotzundKack- Virus) im Krannkenhaus angesteckt, dementsprechend war dann auch ihre Laune. Immerhin war mir am Abend ein wenig Entspannung vergönnt und ich konnte mein Ufo weiter bearbeiten, respektive den ersten Teil beenden.
Am Dienstag kam der Schatz mit einem vollbeladenen Auto von den Schwiegereltern zurück. Im Kofferraum befand sich ein Schwingstuhl für meine Handarbeitsecke mit Fußablage, den hatte Schwiegermuttern so arbeitsarm herumstehen und dachte sich, dass er hier mehr zu tun bekommen würde. Ein Lichtblick…
Der Mittwoch wurde von meinem Sohn mit den Worten „Mama es tut mir leid, ich hab in mein Bett gebrochen…“ und ganz weinerlichem Blick eingeläutet. Währnd ich dem Kind liebevoll die Bröckchen aus dem Haar wusch und der Schatz mit Teppichreiniger und anderen Mitteln versuchte die Matratze zu retten, war ich wirklich dankbar, dass ich zur Arbeit durfte. Hätte ich im Ansatz geahnt, was für  unnötige Dummheiten mich dort erwarten, ich wäre zu Hause geblieben und hätte den Prinzen mit Tee und Zwieback versorgt… Oder auch die ganze Wäsche plus Matratze gereingt… Mit der Hand, oder so…
Der Freitag war in so fern ganz witzig, als dass ich die Faschingseinkäufe für die Arbeit erledigen durfte und Massen an Schlabbergedöns im Auto herumfuhr. Am Abend hingegen, als ich bei den Kindern (der Große kampierte bei seiner Schwester im Besucherbett) das Nachtlicht ausmachen wollte, stieg mir ein scharfer Geruch in die Nase. Nun hatte die ganze Sache also den Darm erreicht und der Prinz durfte Nachts um 1:30h unter die Dusche, um die säuerliche Substanz vom Körper zu bekommen. Keine 4 Studen später dann noch einmal das selbe Spiel. Armes Kind… Wobei, ich glaube so viel Schoki und Zwieback hat er die letzten Jahre nicht bekommen 😉
Der Samstag war dann geprägt von Zwieback und TV gucken bei den Großeltern und Grillen in den ersten warmen Sonnenstrahlen für die gesunden Leute. Wobei ich die meiste Zeit mehr dahin döste und den meisten Gesprächen vor lauter Müdigkeit kaum folgen konnte.
Am Sonntag blieben wir dann alle zu Hause und entspannten. Vor allem, weil die Kinder Besuch hatten, über den sie sich so sehr freuten, dass Mama und Papa sehr uninteressant waren.
SheepyTop: Man muss sich ja immer vor Augen führen, dass es nicht 168 Stunden durchgängig nur schrecklich war, auch wenn sich die Wochen manchmal so anfühlen. Dennoch fällt es mir echt schwer, dem Ganzen etwas postives abzugewinnen. Mal sehen: Am Freitag ein klärender Kaffe… Ich glaube das war ein echtes Top… Ach und mal so nebenbei: Ich lieg heute in der Zeit ^.^
SheepyFlop: Arbeit, Gesundheit… *seufz* Hatte ich von meinem Beinahe-Unfall mit evt. Todesfolgen erzählt? Der Typ lebt nur noch, weil ich geistesgegenwärtig auf den begrünten Mittelstreifen gefahren bin…
Mäh der Woche: „Das ist doch noch viel zu groß!!!“ sagte ich und bekam Pippi in den Augen, als der Pullover dann wie angegossen am Kind saß. 

SheepyWeekly [08/2014]

SheepyWeek: Boah… Leck mich am Zeh! Und schon ist es wieder Dienstag und ich haderte schon wieder mit mir, den Wochenrückblick ausfallen zu lassen, einfach, weil quasi schon verjährt. Letztlich es dann aber auch ein bisschen wie bei einer Diät, wenn man erst einmal aufhört konsequent zu sein, dann lässt man es wieder ganz bleiben… Und naja, ihr kennt das ja -.-‚
Bis auf der Restaurantbesuch am Dienstag, bei dem es die ein oder andere Träne (Lachträne, wohlbemerkt) gab.
Ansonsten war die Woche geprägt von ärgerlichen Vorkommnissen auf der Arbeit (der Erzieherberuf könnte so ein toller sein… Wenn man sich nicht mit einigen Eltern befassen müsste…), zeitlichen Missverständnissen.
So musste ich mich ärgerlicher Weise auf Arbeit mit Dingen beschäftigen, die nicht unbedingt so in meiner Arbeitsplatzbeschreibung stehen. Mal von dem angeschlagenen Ton abgesehen… Und wenn ich dann noch an das ein oder andere Gespräch unter den Kollegen denke, frage ich mich manchmal, wer jetzt die 20 Jahre Berufserfahrung hat. Vor lauter Kummer konnte ich mich nur mal wieder an meinen Kinderriegeln festklammern, worauf mich die Kollegin fragte, ob ich ein Kinderriegel-Abo hätte. Wenn die wüsste 😉
Dann hatten wir diese Woche das erste Mal einen Kitafreund des Prinzen an Bord. War ok, muss ich nun aber auch nicht stndig haben. Schon gar nicht solche der Sorte „Stänkerfix“.
Am Samstag saß ich dann geschlagene 3 Stunden mit der Prinzessin in der Kindernotaufnahme. Normalerweise wartet man dort nicht so lange, aber offenbar grasiert gerade mal wieder „Kotzundkack“, so dass 20 Kinder unter einem Jahr mit über 40 Grad Fieber ebenfalls im Wartezimmer dahinvegitierten. Ergebniss der Untersuchung um 21:10h eine Wundreinigung inklusive neuem Pflaster und ein Merkzettel zu Kopfverletzungen. Toll, Pflaster und Wundreinigung hätte ich auch gekonnt und den Merkzettel kann ich quasi schon in Blindenschrift schreiben. Aber lieber einmal zuviel, als einmal zu wenig, nicht wahr?!
Und damit keine Langeweile aufkommt, hatte ich in all dem Tumult natürlich den Sonntagsbesuch fast vergessen, was in sofern ganz gut war, als dass Wirbelsturm Mandy mal eben schnell Ordnung machte und der Besuch den lecker Kuchen selber mitbrachte 😉
SheepyTop: Hmmm… Man soll ja positiv denken, aber zu der Woche fällt mir nicht so wirklich was ein… Na komm schon… Ja doch: Das ausgelassene Essen mit Freunden, fernab jeglicher Kentnisse der Dinge, die mich in der Woche noch ereilen würden.
SheepyFlop: Eindeutig der Krankenhausbesuch und die Arbeit… Also situationsbedingt…
Mäh der Woche: „Na dann viel Spaß Mama, im Krankenhaus muss man immer lange warten.“ Vielen lieben Dank auch, oh du mein weiser Sohn! (fast wäre es aber auch der Spruch der Kollegin mit dem Abo geworden, oder auch ganz oben auf der Liste stand „Das sind Rudeltiere!!!“)